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Kolímbia: Sonntag, 24.05.2009 Der Abreisetag – Der Urlaub ist zu Ende

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Veröffentlicht am 1:49 06.07.2009 von Pommesfritzl



Dass auch der schönste Urlaub leider allzu schnell endet, musste ich an diesem Morgen leider feststellen und so war ich doch ein wenig traurig ob der bevorstehenden Abreise. So genoss ich noch einmal das reichliche Frühstücksbuffet und wenig später verfrachten wir unser ganzes Gepäck in den Mietwagen und um ca. 9:45 verließen wir das Hotel in Richtung Paradisi zum Flughafen. Durch einen falschen Hinweis meiner Schwester landeten wir kurz auf der falschen Straße, sonst verlief die Fahrt ohne Hindernisse. Um ca. 10:20 Uhr erreichten wir Paradisi. Am Flughafen setzte ich meine Schwester inkl. Gepäck in der Abflughalle ab, denn ich musste ja noch das Mietauto retournieren. Die Rückgabe des Fahrzeuges verlief problemlos, ohne Besichtigung oder sonstigen Hürden. Ich gab der Dame von Holiday Cars bloß den Autoschlüssel und machte mich dann zu Fuß auf den Weg in die Abflughalle, die einige Meter vom Mietwagenschalter entfernt lag. Auf dem Flughafen herrschte reger Betrieb, etliche Menschenmassen warteten an den vielen Schaltern auf ihre Tickets. Die Ticketausgabe unseres Rückfluges nach Graz war noch nicht an der Reihe, trotzdem stellten wir uns am Schalter an, dessen Nummer auf der Infotafel ersichtlich war. Etliche Warteminuten später erhielten wir unsere Tickets und ich war erstaunt, dass meine Reisetasche nur um die 19,5 Kilo wog. Ich hatte nämlich mehr Gewicht befürchtet. Mit den Tickets in der Hand mussten wir unsere Koffer und Taschen noch durch eine Sicherheitskontrolle bringen, welche sich als ein einziges Förderband für alle Flüge mit einer Mitarbeiterin zeigte. Davor warteten Mengen von Reisenden und es dauerte doch lange, bis wir das Gepäck abgeben durften. Wir begaben uns hinauf zur letzten Sicherheits- u. Passkontrolle. Als ich mich durch die elektronische Kontrolle bewegte, erschallte sofort ein schriller Alarm. Hurtig war ein Sicherheitsbeamter zur Stelle, der mich auf mögliche Waffen oder sonstige gefährliche Gegenstände untersuchte. Natürlich wurde er nicht fündig, der Grund des Alarms war aber schnell gefunden, denn ich hatte in der Eile vergessen, die Sonnenbrille aus der Hemdtasche zu entfernen.
Nach diesen Torturen landeten wir dann endlich in der überfüllten Wartehalle, worin sich um die 12 Gates befanden. Auch diese Räume waren stark frequentiert, so dass es sehr schwer war, einen Sitzplatz zu finden. Schließlich fanden wir dann doch in Gate 12 eine Sitzgelegenheit. Der Monitor mit den Fluginformationen befand sich in der Mitte der Großen Halle, und aus den Lautsprechern ertönten laute Passagieraufrufe in verschiedenen Sprachen, gelegentlich machte sich ein lautes, schrilles Pfeifen aus den Lautsprechern bemerkbar.
Unser Flug zeug sollte eigentlich um 13:20 nach griechischer Zeit starten. Doch wie zu Beginn des Urlaubs gab es eine Verspätung von ca. 1 Stunde. Also hieß es, zwischen Gate und Infotafel hin und her zu laufen, damit wir das richtige Gate finden. Dem Flug war nämlich noch immer kein Gate zugeteilt.
Während unseres Wartens trafen wir unseren Bekannten aus dem Hotel wieder, den wir auf unseren Erkundungen oft trafen. Es stellte sich heraus, dass er aus Salzburg war, und natürlich auch auf den Rückflug wartete. Auch bei diesem Flug wurde eine Verspätung angekündigt. Um ca. 13:30 sah ich dann eine Lauda/AUA Maschine, wie sie zur Landung ansetzte. Leider war es aber nur der Flieger nach Salzburg, also mussten wir noch ein wenig warten. Um ca. 14:15 landete dann endlich unsere Maschine, aber die Gate nummer wurde dennoch nicht auf der Infotafel angezeigt. Etwas später ertönte dann der Aufruf für den Grazer Flug aus den Lautsprechern, eine weibliche Stimme rief „Austrian Airline Flug 9090 nach Graz Gate 6 und 7“ Schnell ergriffen wir unser Handgepäck und eilten zum entfernten Gate, da wir ja noch in Gate 12 warteten. Dann ging alles sehr schnell, ab durch die Ticket- u. Passkontrolle hinaus auf Zubringerbus zum Flugzeug. Obwohl das Flugzeug nicht weit vom Gateausgang entfernt parkte, führte uns ein Bus zum Flieger. Hinein in den Flieger, diesmal hatte ich den Platz 3C und meine Schwester 3 D, also saß ich links, und sie Rechts vom Flugzeuggang. Das Flugzeug rollte auf die Startbahn und ohne Verzögerung beschleunigte das Flugzeug bis wir abhoben. Diesmal machte mir der Start nicht so viel aus. Beim Steigflug verspürte ich dann doch einige unerwartete Turbulenzen, die das Flugzeug ordentlich durchrüttelten. Der normale Reiseflug war bis auf einige Rüttler ruhig. Ich freute mich diesmal auf mein Mittagessen, den ich hatte schon Hunger, und mir ging es während des Fluges recht gut. Zur Auswahl standen Champignonnudeln oder Wienersschnitzel. Ich wählte die Nudeln, Jasmine wählte das Schnitzel. Neben mir saß ein Mann mit einem Kleinkind, das die meiste Zeit schlief, seine Frau mit dem anderen Kind saß neben Jasmine und die Kleine war etwas unruhiger.
Hinter meiner Schwester saß ein ca. 9 Jahre altes Mädchen, das sich während des gesamten Fluges, trotz so mancher Durchrüttler nicht beirren ließ und sich köstlich unterhielt und auch zu singen begann. Vor mir saß ein paar mit einem Kleinkind, das kurz vor jeder Turbulenz zu weinen begann, als ob es das Kind ahnte.
Endlich wurde das Essen serviert und diesmal aß ich alles auf. Ungefähr zur Hälfte des Fluges blickte ich aus dem gegenüberliegenden Fenster und sah blauen Himmel, während sich auf der linken Seite dunkelgraue bis Schwarze Gewitterwolken zeigten. Da bemerkte ich, wie wir zusätzlich an Höhe zulegten, dies wurde mir durch den Monitor im Flugzeug, wo man sich über viele Details wie Reisehöhe, Geschwindigkeit, Position u. vieles mehr, informieren konnte. Wir stiegen von 38.000 auf 40.000 Fuß Höhe, nach der Gewitterfront wieder langsam zurück auf 37.000 Fuß. Nicht lange danach begann der Sinkflug und je tiefer es ging, umso mehr spürte ich wieder richtig das Blut in meinen Adern fließen.
Kurz vorm Landeanflug machte dann das Flugzeug dann eine etwas harte Links-Rechts Kombination, wo ich schon der Meinung war, der Wind hätte das Flugzeug vom Kurs abgebracht und verweht. Ich irrte mich, denn es war ein geplantes Manöver und so landeten wir schließlich weich um etwa 15 Uhr 30 nach österreichischer Zeit am Flughafen in Graz. Es war sehr trüb, aber warm und schwül.
Nun mussten wir noch an die Gepäckausgabe und endlich nach einiger Zeit bewegte sich das Förderband und lieferte etliche Taschen u. Koffer an die darauf wartenden Menschen. Ich erhielt diesmal zuerst meine Tasche und etwas später traf der Koffer von meiner Schwester ein.
Mit Reise – u. Handgepäck quälten wir uns durch die Zollkontrolle hin zum Parkplatz, wo die letzte Suche, die Suche nach meinem Auto, anstand. „Ah, da drüben steht er!“ Ich wusste nicht mehr genau, wo ich mein Auto geparkt hatte, aber dieses Fahrzeug stach mit seiner türkisgrünen Farbe hervor. Es stellte sich dann aber heraus, dass es doch ein anderer Wagen war. Der Parkplatz war vollgefüllt mit Autos, weit mehr als beim Abflug. Eigentlich dachte ich, das Auto mein Auto müsste ich ja mit meiner Auffälligen Farbe sofort finden, aber ich wurde des besseren belehrt. Schließlich wurde ich dann in der Mitte des Platzes fündig, wo wir das Gepäck in meinem Suzuki verstauten und uns Richtung Eisenerz auf den Weg machten. Diesmal aber nur über die Normale Autobahn Richtung Bruck , Leoben und nicht durch den Gleinalmtunnel.
Um etwa 17:45 Uhr erreichten wir dann Eisenerz, wo man ganz gespannt auf unsere Rückkehr und den Reisebericht harrte.

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