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District of Columbia: Subway

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Veröffentlicht am 20:49 29.12.2007 von travelgirl



Bei meinem letzten Besuch in Washington haben wir die Lunch Pause dazu genutzt, bei Subway zu lunchen. Das ist in Washington schon immer relativ einfach gewesen, gibt es dort schon seit Jahren an so ziemlich jeder Ecke eine Filiale. Wir waren in der kleinen, schnuckeligen ca. 50 m2 großen Filiale in der 1331 F St N W, die man auch gut mit der Metro erreichen kann - wir sind bis Chinatown gefahren und haben den Ausgang F Street genommen.
Das Subway ist ebenerdig, nachdem man durch den Eingang kommt, schaut man direkt auf die Theke, die durch eine Art aufgestelltes Band – damit sich keiner vordrängeln kann- vom Essensbereich getrennt ist. Über der Theke steht das Menü. Die Theke an sich ist durchsichtig, man bekommt einen Einblick in das frische Gemüse und Co und sieht auch die Brote, die im hinter der Theke stehenden Backofen frisch gebacken werden. Am linken Ende der Theke findet man die Kasse, sowie einen Aufbau mit Cookies, Pretzels und anderen Snacks. 5 Meter daneben ist ein riesiger Kühlschrank, in dem sich Säfte und Joghurts tummeln. Die Refilleinrichtung samt Eiwürfelzubereiter/spender findet man in der linken hinteren Ecke des Restaurants.
Die Tische sind alle viereckig und haben eine Pseudo-Marmor-Plastikbeschichtung. Die Stühle Hatten das typische Subwaystyling, Holz in einem dunklen Gründton, dazu einfarbige Lederbezüge, u.a. gelbe, blaue und rote, an jedem Tisch standen verschiedenfarbige Stühle zusammen. An der Wand, die ockerfarben gehalten war, sieht man eine Tapete auf der sich ein flamingofarbener Stadt- und Metroplan von Washington eingearbeitet befindet.
Aschenbecher findet man auf den Tischen nicht, schließlich handelt es sich, wie auch in den USA üblich, um ein Nichtraucherrestaurant. – Gott sei Dank!
Zuckertütchen, Besteck, Servietten findet man auf einem Turn neben dem Mülleimer, der sich auf der rechten Seite nach dem Eingang befindet. Sanitäranlagen habe ich nicht gefuden.
Im Angebot sind neben den Sandwiches auch Wraps und Co., außerdem bekommt man Delis (so was wie Kaisersemmeln, nur in weicher, ab 1,49 $) sowie Salate, Chips, Cookies und Getränke und Partyplatten. 15 cm Sandwiches (6 inch Sandwiches) bekommt man ab 2,49 $, die footlong Sandwiches, also ca. 30 cm, gibt es ab 3,99 $. Möchte man zum Sandwich einen Medium Softdrink und einen Cookie oder eine Tüte Walker Chips, so zahlt man einen Aufschlag, der je nach Restaurant variiert, sich aber allein schon deshalb lohnt, da bei den Getränken das free-refill Prinzip herrscht. Die Cookies bekommt man für sagenhafte 39 Cent pro Stück, oder eben billiger wenn man 3 (0,99 $) oder 12 kauft. Die Sandwiches sind in verschiedene Kategorien eingeteilt, so z.B. Hot – alles mit heißem Fleisch, so z.B. Italian B.M.T, Cheese Steak; 7 under 6 – die haben unter 6 g Fett: Oven Roasted Chicken Breast, Honey Mustard Ham bzw. Cold: Classic Tuna, Veggie Delite & Cold Cut Combo. Salate bekommt man auch, und zwar mit den Belägen, die auf dem Sandwich wären, Salate kosten 1 $ mehr als das entsprechende Sandwich und werden in einer schwarzen Platikschale serviert.
Zum Geschick… Es schmeckt mit jedenfalls einfach nur genial. Das Brot war genau richtig: nicht zu hart, eher etwas weicher und hatte einen angenehmen Geschmack, auch mit dem Belag wurde nicht gegeizt, Käse und Schinken – der mich von Form und Farbe her ein bisschen an den Schinken im Prager Hotel erinnerte- schmeckten lecker. Getrunken hatte ich Cola mit Eis –Amerikanisches Mischungsverhältnis: 2/3 Eiswürfel, 1/3 Getränk- vom Refill habe natürlich Gebrauch gemacht. Einen braunen Double Choclate Chip Cookie hatte ich zum Nachtisch, der war einfach nur göttlich. Von der Größe her viel größer als der in Deutschland und vom Preis auch unschlagbar.... Wie hatten uns gleich den Dreierpack für 99 Cent organisiert... Er schmeckt, wie ein Cookie schmecken muss, etwas zähflüssig, aber schokoladig-cremig süß.

Fazit: Besonders das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt, man bekommt auch in einer Großstadt exzellente Qualität zu einem recht angenehmen Preis, komischerweise ist das Subway in Washington billiger als in Deutschland. Ich war überrascht, dass das Personal recht unkompliziert war, die Bestellungen wurden trotz riesengroßen Andrangs schnell und liebevoll abgearbeitet. Ach ja, noch was über das ich mich kaputtgelacht habe sind die für die USA typischen Warnsprüche, z.B. auf eisgekühlten Getränken in Bechern: Achtung seht kalt, kann zu Gehirnfrost führen, ein extra Stern fürs Entertainment also.

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