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Grefrath: Freilichtmuseum Dorenburg

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Veröffentlicht am 19:49 28.12.2007 von travelgirl



Immer einen Ausflug wert ist Grefrath, eine kleine Gemeinde am Niederrhein. Hier gibt es nicht nur Nordrhein-Westfalens größte Eislaufhalle, sondern auch ein Museum. Das niederrheinische Freilichtmuseum „Dorenburg“ liegt etwas versteckt im Wald, als grobe Orientierung dürfte euch die Bushaltestelle an der Eisbahn dienen, die von der Buslinie 019 aus Mönchengladbach angefahren wird. Über den großen Parkplatz an der Eislaufhalle solltet ihr euch dann Richtung Pfannekuchenhaus halten und so kommt ihr dann ein einer Art kleinem Hexenhäuschen vorbei, wo man den Eintritt ins Museum entrichten muss. Das Museum, dass von März bis einschließlich November geöffnet ist, kostet für Erwachsene 3 Euro, für Kinder 1 Euro Eintritt, Rabatt gibt es für Gruppen, auch einen geführten Rundgang kann man für 15 (Schulklassen) bzw. 30 (Erwachsenengruppen) Euro hinzubuchen.
Highlights des Museums, in dem man allerhand über das Leben am Niederrhein erfährt, sind sicherlich die Musuemsgaststätte, das Pfannekuchenhaus, das man auch unabhängig vom Museum besuchen kann, der Museumseigene Tante Emma Laden, die Museumsbäckerei sowie die Bügelbahn. Bügelbahn? Nein, die Bügelbahn hat nichts mit Wäsche zu tun, sondern ist eine Art Sportplatz, auf der eine relativ seltene Sportart, die vor allem bei den Niederländern populär ist, praktiziert wird.
Aber auch sonst gibt es einiges im Museum zu sehen, für das man sich allerdings interessieren muss… Im Außengelände findet man einige Fachwerkhäuser, in denen man Handwerksbetriebe, wie sie früher waren, besichtigen kann, so u.a. eine Schnapsbrennerei, eine Gerberei oder eine Schmiede. Funktioniert zwar heute nicht mehr, allerdings bestens dazu geeignet, um sich vorstellen zu können, wie es früher war. Deshalb kommen auch häufig Schulklassen in das Museum, die im Rahmen ihres Sachkundeunterrichts das Gelände unsicher machen.
Im Innenbereich gibt es zum einen das Spielzeugmuseum, das vielleicht auch für die Kinder – die ansonsten Pferdchen gucken können, die um die eigentliche Dorenburg auf einer riesigen Wiese stehen – interessant ist. Hier findet man neben Blechspielzeug und Co auch einiges, dass ich eher als Ramsch bezeichnen würde – die Spielzeugabteilung im Niederrheinschen Museum in Kevelaer finde ich da etwas besser, wobei ich mir auch die nicht noch mal freiwillig ansehen würde, aber das ist ja ne andere Sache.
In der Dorenburg gibt es die Dauerausstellung – hier sieht man dann alten Einrichtungskram – und verschiedene Wechselausstellungen. Als ich zuletzt dort war, gab es eine Ausstellung, bei der sich alles um Grammophone drehte.
Naja: Also, sollte man zu viel Zeit haben und nach Grefrath fahren, kann man natürlich mal im Freilichtmuseum vorbeischauen, obwohl ich natürlich Freibad (im Sommer) oder Eislaufbahn (im Winter) für die verlockenderen Alternativen halte…

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