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Abendunterhaltung
In Vila do Abraão gibt’s alle möglichen Bars und Restaurants, wo ihr euch verköstigen könnt; ist natürlich alles immer mit etwas Inselzuschlag. Wieder eine Touri-Falle, aber trotzdem: Wenigstens zu einem Bierchen solltet ihr euch in eines der lauschig-romantischen Restaurants am Strand niederlassen... Es ist einfach zu schön! Und den Caipirinha zu späterer Stunde hab ich immer bei den mobilen Ständen besorgt, da bekommt ihr ihn auf jeden Fall besser und billiger als in den Kneipen!
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Ausflüge per Boot
Es werden alle möglichen Ausflüge per Boot angeboten (auch spezielle Tauchexkursionen), und wer, wie ich, nicht so viel Zeit hat, da überall mal eben hinzuwandern (was oft mit Übernachtung verbunden ist), kann sich das durchaus mal antun, trotz Touristenfallengefahr. Ich bin mit zur Laguna Azul getuckert (mit superlauter Musik an Bord...), wo man zum Schnorcheln ins Waser gelassen wird, was trotz aller Touri-Fallen-Charakteristik für mich toll war. Auf dem Rückweg ging´s über die erste Ansiedlung der Insel und Mittagessen (freiwillig!) zurück.
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Andere kürzere Wanderungen
Wanderungen gibt’s irre viele, ich hab dank meines übermäßigen Faulenzens nicht alle geschafft, aber empfehlenswert fand ich die (kurze) zur Praia Palmas (vor allem, weil mir dieser Strand, den ich allein für mich hatte, so gefallen hat), und den ebenfalls nicht allzu langen Rundweg, der über den schwarzen Strand (praia preta) über die Ruinen eines ehemaligen Gefängnisses und am ehemaligen Aquedukt vorbeiführt. Egal welche Wanderung, aber an jedem Strand baden!!!
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Dois Rios – Geisterdorf am Strand
Nach Dois Rios sind es etwa 2 Stunden, in denen man die Insel überquert. Der Weg folgt fast komplett der (unasphaltierten) Straße, was nicht so aufregend ist, hat aber einen (ausgeschilderten) Abkürzungspfad, der sich lohnt! Und der Ort ist auf seine Art sehenswert, da er quasi komplett verlassen ist, und nur noch ein paar vereinzelte Bewohner übrig sind; ein einzelner armer Wächter hütet die Gefängnisruine, die zu besichtigen ist. Außerdem ein großartiger Strand, den ich fast für mich allein hatte. Und es gibt einen Kiosk.
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Wanderungen von Vila do Abraão aus
Schnorcheln könnt ihr auch an allen anderen Stränden von Ilha Grande, und um zu denen zu gelangen, solltet ihr wenigstens den Hin- oder den Rückweg auf den wunderschönen Wanderwegen zurückzulegen (es gibt alternativ zum Wandern auch die „Wassertaxis“ oder kleine Boote, die zu einigen Stränden fahren). Es gibt – je nach eurer Tagesform kürzere und mal längere, mir haben alle Wanderungen, die ich gemacht habe, super gefallen. Kleine Übersichtskarten bekommt ihr direkt da, wo ihr an der Insel andockt, bei der Touri-Info.
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Was tun im grünen Paradies?
Was für eine Frage! Natürlich rein in die Fluten und natürlich (!) mindestens ausgestattet mit Taucherbrille und Schnorchel! Entweder habt ihr schon einen oder ihr mietet das Equipment (an der Strandpromenade). Schon an den allernächsten Stränden vom Hauptort hab ich lauter tolle Unterwassersachen gesehen und war begeistert! Bin natürlich aber auch jemand ohne großartige Taucherfahrung. Für die „richtigen“ Taucher gibt’s extra Exkursionen, die sicher lohnenswert sind!
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Unterkunft in Vila Do Abraão
Da ich Ende November in Vila do Abraão (dem Hauptort der Insel) ankam und noch dazu eine Reservierung gemacht hatte (Achtung, normalerweise muss man dabei einen Teil der Kosten im Voraus überweisen), hatte ich überhaupt keine Probleme mit der Unterkunft. Aber auch sonst würde ich sagen, reservieren braucht ihr außerhalb der Hauptsaison eigentlich nicht – es gibt wirklich unzählige wunderschöne Unterkünfte in allen Preisklassen, einfach ein bisschen gucken und dann die auswählen, die euch am besten gefällt!
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Die Überfahrt zur großen Schönen
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten zur Insel überzusetzen: Einmal die offizielle Ferry, die sehr günstig ist, aber nur zweimal am Tag fährt (vielleicht ändert sich das aber je nach Saison), und ansonsten die etwas schnelleren, um einiges teureren, aber dafür bei den Uhrzeiten wesentlich flexibleren Boote, von denen ich in meiner Ungeduld, auf die Insel zu kommen, Gebrauch gemacht habe, was ich auch nicht bereut habe. Jede Minute auf Ilha Grande ist kostbar!
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