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Reiseführer Köln

4.0 stars

Köln - Reiseführer



Die sympathische Weltstadt Köln hat das Herz am rechten Fleck. In kaum einer anderen deutschen Großstadt erlebt man so viel Lebensfreude und Herzlichkeit. Die Kölner sind Gastgeber mit Leib und Seele. Sie verstehen es, den Besuchern ihrer Stadt ein Gefühl von Wärme und Wohlbefinden zu geben. Die Stadt ist weltoffen und tolerant, jeder Gast ist absolut willkommen. Mit ihrer leidenschaftlichen Gastfreundschaft und einer guten Portion rheinischem Humor verleihen die Kölner ihrer geliebten Mutterstadt eine ganz besondere Aura. Darüber hinaus ist die Domstadt eine der ältesten Großstädte unseres Landes und historisch von großer Bedeutung. Eine Tatsache, die sie für eine mehrtägige Städtereise besonders interessant macht.


Mit knapp über einer Millionen Einwohnern gehört Köln zu den vier einwohnerstärksten Städten der Bundesrepublik. Das Stadtgebiet erstreckt sich mit etwa 400 Quadratkilometern links und rechts des Rheins. Neben der Gelegenheit zur ausgiebigen Sightseeingtour finden sich in Köln zahlreiche Kulturangebote, Freizeitaktivitäten und Erholungsmöglichkeiten.

 

Köln wurde als Lager Oppidum Ubiorum  gegründet, das 50 n. Chr. von der Kaiserin Agrippina, Frau des Claudius die Stadtrechte verliehen bekam. Es wurde Verwaltungssitz der Provinz Niedergermanien, das das heutige Rheinland und Teile der Niederlande und Belgien umfasste. Aus dem lateinischen Colonia entwickelten sich alle heute gängigen Namen Kölns („Köln“ selber, Colonia, Cologne etc.).  In den letzten Jahren des Weströmischen Reiches wurde Köln 259 Hauptstadt einer unabhängigen römischen Provinz, daß den Rhein gegen die Germanen verteidigen soll. Im Jahre 313 wird Köln Bischofssitz. Im 5. Jahrhundert fällt Köln an die Franken. Diese beherrschen es bis zur Zeit Karls des Großen, der Köln 795 zum Erzbistum erhebt. Dieser war auch gleichzeitig Kurfürst und somit berechtigt Kaiser zu wählen. Zu dieser Zeit sind lateinische und Fränkische Kultur miteinander verschmolzen.

In der Folgezeit beginnt der Aufstieg Kölns zur bedeutendsten Handelsstadt und mit 40.000 Einwohnern Deutschlands. In dieser Zeit erfolgte auch die Grundsteinlegung des Kölner Doms (1278), der im Jahre 1880 schließlich vollendet wurde, mehr als 600 Jahre später. 1288 wurde Köln defakto Freie Reichsstadt. Vorangegangen waren lange Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof, der mit der Niederlage in der Schlacht von Worringen endgültig die weltliche Macht über Köln an die Stände und Patrizier verlor. 1475 verlieh Kaiser Friedrich III. offiziellen Status einer freien Reichsstadt. Köln war auch Mitbegründerin des Handelsstädte-Bundes, der Hanse. In der Neuzeit mit dem Niedergang der Hanse und endgültig nach dem dreißig jährigen Krieg begann der wirtschaftliche Niedergang Kölns. Nach der französischen Revolution kam Köln kurze Zeit unter französische Herrschaft. Wie in ganz Deutschland verlor auch Köln den Status der freien Reichsstadt und fiel nach der Niederlage Napoleons an Preußen. Im zweiten Weltkrieg wurde Köln sehr stark zerstört und nur in Teilen wieder wie früher aufgebaut. Das heutige Stadtbild ist deshalb auch stark vom Baustilen der Zeit nach 1945 geprägt.

 

Glücklicherweise trotzten einige historisch bedeutende Bauwerke den Bomben der Alliierten und blieben weitgehend erhalten. Fast wie durch ein Wunder überlebte auch das Herzstück der Stadt: Der Kölner Dom, das weltberühmte Wahrzeichen.

Mit seinen 157 Metern Höhe thront der gigantische Sakralbau majestätisch über den Dächern der Stadt. Höher als das Wahrzeichen der Kölner ist in Europa nur noch der Ulmer Münster. Touristen aus aller Welt fühlen sich von dem imposanten Kirchenbau angezogen. Dabei ist ein Aufstieg zur Aussichtsplattform in jedem Fall obligatorisch. Bis zur Turmspitze müssen allerdings etwa 533 Stufen erklommen werden – eine Strapaze, die jedoch aufgrund des einzigartigen Panoramablickes lohnenswert ist.
Auch heute findet man noch etliche römische und fränkische Einflüsse im Stadtbild. Römische Brunnen oder Teile der alten Stadtmauern kann man im gesamten Stadtgebiet entdecken. Bedeutende archäologische Ausgrabungen dieser beiden wichtigen Epochen finden sich zudem auch im Römisch-Germanischen Museum in der Nähe des Doms.

 

Köln ist eine Stadt voller Kultur. Insbesondere Kunstliebhaber kommen in den vielen Museen der Stadt auf ihre Kosten. Da gibt es beispielsweise das Museum Ludwig, welches sich moderner Kunst widmet oder das Wallraf-Richartz-Museum, das sich vorwiegend mit Gemälden des 16. und 17. Jahrhunderts befasst.

Nicht zuletzt dank des von Konrad Adenauer errichteten Grüngürtels hat Köln auch viel Natur zu bieten. Ob es nun der weitläufige Stadtwald, der belebte Volksgarten oder der bei Pflanzenkennern beliebte Botanische Garten ist – sie alle bieten den Touristen idyllische Stunden abseits der urbanen Hektik.

 

Während des Jahres finden zahlreiche Großveranstaltungen in der Rheinmetropole statt. Kölner Lichter, CSD-Parade, Summerjam oder die traditionellen Kölner Weihnachtsmärkte sind nur einige Beispiele hierfür.
Das Kölner Event schlechthin ist natürlich der Karneval. Nach alter Tradition wird die Session am 11.11. pünktlich um 11:11 Uhr in der Altstadt eröffnet. Tausende von Jecken wohnen dieser Zeremonie unter freiem Himmel bei. Dabei empfängt die frenetische Menge große Kölner Karnevalsbands wie Bläck Fööss, Brings oder Höhner.


Das Highlight der fünften Jahreszeit stellt zweifelsohne der Rosenmontagszug dar. Der größte karnevalistische Umzug Deutschlands lockt alljährlich bis zu eine Millionen Schaulustige auf die Straßen der Kölner Innenstadt. Ein buntes Treiben, welches landesweit seinesgleichen sucht.

Insgesamt gesehen ist die liebenswerte Stadt am Rhein so vielfältig wie ihre Bewohner. Angesichts der Fülle an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen sollte man für einen Besuch in der Domstadt mehrere Tage einplanen.
 

Einfach nur Erholung: Wer nach der Besichtigung der Kölner Kunstschätze Ruhe und Erholung sucht, sei ein Besuch der Altstadt empfohlen. Vom  Kölschen Brauhaus (z.B. das Früh) bis zum Feinschmeckerrestaurant mit Aussengastronomie findet jeder Gaumen in der „längsten Theke der Welt“, wonach es ihm gerade gelüstet. Zu einem Absacker sollte man im „Klimperkasten“ am Altermarkt vorbeischauen und dem dort gebotenen Live-Jazz oder dem Salonorchester „Die Glühwürmchen“ lauschen.


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