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Top Reiseberichte Griechenland
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Griechenland - Reiseführer
Wer alle Sehenswürdigkeiten Griechenlands sehen möchte, der hat zwei Möglichkeiten: Entweder er zieht ganz nach Griechenland, oder aber er reist mehrere Male in das Land der Mythen. Denn Sehenswürdigkeiten besitzt das Land der Heroen und Götter wie andere Länder Kirchen.
Als wenn die kulturelle Vielfalt nicht schon überwältigend genug wäre, verfügt Griechenland auch noch über eine unglaubliche Vielfalt an traumhaften Landschaften. Dabei hat jede griechische Region, Insel und Stadt eine andere Form des Tourismus favorisiert und ist stets bemüht, den an sie gestellten Ansprüchen auch gerecht zu werden.
Doch was ist es nun genau, das sich ein Griechenland-Reisender ansehen sollte?
Da wären zum einen die griechischen Inseln, die alle eines gemeinsam haben: Traumstrände mit himmelblauem Meer und einem pulsierenden Nachtleben, wie z. B. auf der Inselgruppe der Kykladen, die gut mit der Fähre von Athen aus zu erreichen ist.
Auf Korfu lockt u.a. das Schloss Achillon, wo schon Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn Erholung suchte; auf Rhodos muss man den mächtigen Großmeisterpalast gesehen haben, der über den Häusern der Altstadt thront. 200 Jahre lang diente die gewaltige Burg den Johannitern im Mittelalter als Vorposten in ihrem Glaubensfeldzug gegen die Osmanen.
Kreta war mit dem Kloster Arkadi, heutiges Nationalheiligtum, einst Schauplatz der kretischen Rebellion gegen die osmanische Herrschaft. Der Fakt, dass hier viele Inselbewohner, darunter auch Frauen und Kinder, ihr Leben ließen, steht in Kontrast zu den spielerischen Verzierungen aus der barocken Restaurierungsphase, die das Kloster zu einem besonderen Blickfang machen.
Die Vikos-Schlucht im nordwestlichen Epirus ist nicht nur die eindrucksvollste Schlucht Griechenlands, sondern mit ihren 600 - 1.000 m Tiefe auch die tiefste Schlucht der Welt. Eine Durchwanderung dauert ca. sieben Stunden und ist im Sommer durchaus eine Herausforderung.
Athen ist der Anziehungspunkt für diejenigen, die auf den Spuren der europäischen Kultur wandern wollen. Unzählige Museen und archäologische Stätten machen die Planung der Reisen nicht immer leicht. Ein Muss ist in jedem Fall das Archäologische Nationalmuseum, denn hier geht man durch 5.000 Jahre Kunstgeschichte.
Wenn man lieber unter freiem Himmel auf Spurensuche gehen möchte, so sollte man der vielfach besungenen Akrópolis einen Besuch abstatten. Ihre vier Tempel auf einem Felsen über der Altstadt Athens haben Griechenlands antiken Glanz bewahrt und lassen die Pracht der Antike erahnen. Und wer hat nicht schon einmal vom Orakel von Delphi gehört? Dieses kann man zwar heute nicht mehr befragen, aber dafür kann man die antiken Stätten und das dazugehörige kleine archäologische Museum besichtigen.
In Epidauros findet man das besterhaltene antike Theater Griechenlands, in dem auch heute noch regelmäßig antike Tragödien und Komödien aufgeführt werden, und in Olympia kann man sich auf die Spuren der ersten Leistungssportler begeben. In dieser lieblichen Landschaft fanden über 1.000 Jahre lang die Olympischen Spiele statt. Ein Wettrennen im alten Stadion dürfte somit ein Klassiker für sportbegeisterte Reisende sein.
„Men only“ gilt in den Klöstern am Berg Athos, denn Zutritt haben nur Männer mit speziellem Visum. In der autonomen Mönchsrepublik existieren seit Jahrhunderten 20 griechisch-orthodoxe Klöster.
Wer neben Strandurlaub und Kultur sportliche Herausforderungen sucht, auf den warten Rafting, Golfen, Wandern, Skiing und Snowboarding u.a. Outdooraktivitäten. Unberührte Natur, einzigartige Landschaften, Klöster, alte Hirtenpfade und 17 Wintersportregionen, z. B. Menalón/Tripoli und Chelmós/Kalávrita, bieten ungeahnte Möglichkeiten, das Land zu erkunden und sich zu erholen.
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