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adrian
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DER Ausgangspunkt für Touris
Arusha ist die wohl am meisten entwickelte Stadt in Tansania. Für Touris der ideale Startpunkt für Kili-Besteigungen und Safaris. Deshalb mag ich die Stadt auch nicht sonderlich. Unzählige Bauernfänger treiben sich hier rum und versuchen den Touris etwas aufzuquatschen. Am Busbahnhof ist es am Schlimmsten. Wer aber nach Safaris und Kilitouren sucht, wird hier garantiert relativ preiswert fündig.
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schesaplana
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Arusha
In Arusha kann man auch den internationalen Gerichtshof besuchen, in dem die Verbrechen des Krieges in Ruanda verurteilt werden. Man braucht dafür nur einen gültigen Ausweis und ein bisschen Zeit, die Verhandlungen sind öffentlich und werden ins französische und englische übersetzt. Die Zeugen selber sind durch einen Sichtschutz vor Blicken geschützt, aber man kann sich durch ihre Aussagen eine Vorstellung von den Schrecken dieses Krieges machen. Ein bisschen Geduld sollte man mitbringen, weil manche teile der Verhandlung nicht öffentlich sind, dann müssen alle warten, um im Anschluß wieder reinzukommen.
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schesaplana
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Arusha
Arusha ist hauptsächlich der Ausgangspunkt für Safaris in die Serengeti und zu Besteigungen der Berge. In der Stadt selber kann man sehr schön Massai-Schmuck und Kunsthandwerk einkaufen, oder man sucht sich eines der schönen Wickeltücher als Andenken aus. Jeweils am Saum tragen ist ein Spruch aufgedruckt, wer nicht gern eine Gemeinheit spazierentragen will (die gibt es auch) informiert sich über den Inhalt, oder wählt sich z.b. „Penzi La Mama ni Tamu“ (=Mutterliebe ist süß) oder „Ndivyo walivyo achana nao“ (=kümmer dich nicht um die Meinung der anderen) oder „Kaa ufikiri dunia wawili wawili“ (=die Welt ist zum Lieben da).
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schesaplana
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Mount Meru
Vom Gipfel muß man jetzt bis auf fast Meereshöhe absteigen, also ca 4000 Höhenmeter an einem Tag, an dem man nach wenigen unbequemen Stunden Schlaf um zwei Uhr Nachts aufgestanden und schon 800 Meter aufgestiegen ist...Ziemlich anstrengend! Ich konnte noch tagelang vor Muskelkater fast keine Treppen steigen. Nach Beendigung der Tour entlässt man das Team, unbedingt daran denken, den Trägern ausreichend Trinkgeld zu geben, davon ernähren die ihre Familie. Manchmal wird noch angeboten, auf dem Rückweg ein paar flamingoreiche Seen zum Fotografieren anzusteuern.
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schesaplana
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Mount Meru
Von der zweiten Hütte beginnt man um zwei Uhr nachts in vollkommener Dunkelheit den Gipfelaufstieg, der jetzt nur noch über Geröll und zum Teil vereiste Felsen führt. Handschuhe, Mütze, gute Schuhe ,eine warme Jacke und eine Stirnlampe werden jetzt unentbehrlich.
Die letzten Meter sind unglaublich beschwerlich, weil jeder Schritt in der sauerstoffarmen Luft eine Qual ist. Aber dafür wird man dann mit einem wunderbaren Sonnenaufgang auf einem 4500m-Gipfel belohnt. Beim Abstieg sieht man dann erst, wie unbefestigt und unsicher der Weg war, dem man im Dunkeln kaum erkennen konnte!
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schesaplana
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Mount Meru
Die erste Hütte liegt noch so niedrig, daß es jede Menge Büffel gibt, die gefährlich und aggressiv sind, wer Nachts aufs Klo vor die Hütte muß, sollte also vorsichtig sein!
Von hier geht’s am nächsten Tag weiter bis auf 3500 m , man kommt am Nachmittag an und sollte dann eigentlich möglichst schon am frühen Abend schlafen, um am nächsten Tag fit zu sein. Jetzt ist man kurz vor der Vegetationsgrenze und es ist schon empfindlich kalt. Dazu kommt, daß man die Höhe schon spürt, die sich durch Kopfweh, leichtes Herzklopfen und beschleunigten Puls bemerkbar macht. Wer ernsthaft unter den Symptomen zu leiden beginnt,muß sofort den Abstieg antreten, um sich nicht in die Gefahr der Höhenkrankhiet zu bringen.
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schesaplana
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Mount Meru
Für die Besteigung sind normalerweise drei Tage eingeplant, am ersten Tag fährt man erstmal von Arusha aus zum Park. Dann muß man sich beim Parkeingang anmelden und eine Parkgebühr zahlen. Vom Parkeingang beginnt der Aufstieg. Die ersten Stunden gehen durch hügeliges Grasland, und man hat immer die Gelegenheit, eine Giraffe, einen Elefanten, einen Büffel oder sonst in Tier zu sehen, weil der Berg mitten im Nationalpark liegt. Der Aufstieg ist leicht, es sind ca 1000 Höhenmeter zu bewältigen, und man läuft ja praktisch ohne Gepäck. (die Träger und der Kocher schleppen alles, also Essen, Holz, Wasser und Gepäck der Besucher, sind aber trotzdem doppelt so schnell). Wenn man an der ersten Hütte ankommt, hat der Koch schon Feuer gemacht und ein Essen zubereitet.
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schesaplana
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Mount Meru
Zur Besteigung von Mount Meru muß man sich einer organisierten Tour anschließen (sonst wird man gar nicht in den Park gelassen). Als Grundregel gilt – pro Besucher muß (!) man einen Träger mitnehmen, und pro Gruppe einen Koch und einen Park-Ranger, der bewaffnet ist (lustigerweise mit deutschen Gewehren aus dem ersten Weltkrieg, Kolonialzeit läßt grüßen), um wenn nötig aggressive Büffel oder andere Tiere abzuwehren. Am besten organisiert man die ganze Tour von Arusha aus, hier findet man genug Reisebüros, die einem Besteigungen von Meru oder Kili anbieten. Je mehr Wanderer in der Gruppe sind, um so billiger wird es natürlich.
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