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Anne_S
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Das Hostel
Das Hostel in Kalangadoo ist ein ausnahmsloses Working Hostel für ca 20 Personen und keines für "normale" Übernachtungen. Die Besitzer fuhren uns jeden Morgen zur Arbeit und holten uns nachmittags/abends wieder ab. Einmal die Woche fuhren wir nach Mount Gambier zum Einkaufen. Ansonsten konnten wir uns am Wochenende manchmal den Minibus ausleihen und selbst kleine Ausflüge machen. Oft arbeitete ich jedoch auch das Wochenende durch und hatte deshalb dafür sowieso keine Zeit. Da die meisten Backpacker wie auch ich länger in dem Hostel zum Arbeiten blieben, entstand nach kurzer Zeit eine nette Gemeinschaft und wir machten Sport, kochten und schauten zusammen Fernseh oder feierten ab und zu am Wochenende. Das Hostel ist nicht sehr neu aber ok für ein Working Hostel und hat einen Garten und eine Tischtennisplatte.
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Anne_S
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Arbeiten
Das Arbeiten in bzw. bei Kalangadoo ist eigentlich recht schön. Es gibt Wein- und Apfelernte wobei ich letzteres gemacht habe, als ich im März dort war. Ich habe also Äpfel gepflückt, bin ab und zu mit einem kleinen Traktor gefahren und war die ganze Zeit draußen an der frischen Luft. Unsere Chefs, Vorarbeiter und Kollegen waren alle sehr nett, wobei die meisten meiner Kollegen auch Backpacker waren. Die Arbeit an sich war recht gut, nur ziemlich niedrig bezahlt mit 10 Dollar/Std brutto, was an den niedrigen Lohnpreisen in Südaustralien liegt. Dennoch habe ich innerhalb eines Monats recht viel Geld zusammengespart, da ich es in Kalangadoo nirgends ausgeben konnte und gute Arbeitsbedingungen sind auch was wert. Hier wurde man außerdem nicht nach Kilo, sondern Stunde bezahlt und so fallen Tage an denen man mal nicht so fit ist, nicht ins Gewicht und die Arbeit war nicht so anstrengend, da man nicht ständig unter Stress steht.
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Anne_S
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Das Dorf
Kalangadoo liegt ca 60 km entfernt von Mt Gambier in der Mitte von Adelaide und Melbourne im Landesinneren. Es ist ein Mini-Dorf dessen Hauptattraktion ein 660 Jahre alter Baumstumpf ist, der neben den Eisenbahnschienen liegt. Außerdem gibt es hier einen kleinen General Store, eine Post, einen Pub/Hotel, eine Polizei, ein Hostel und, warum auch immer, vier Kirchen. Es gibt keinen Supermarkt in der Nähe und auch sonst nichts, wo man noch einkaufen könnte. In Kalangadoo kann man also wirklich nichts machen, außer auf der Durchreise zu übernachten. Nicht einmal die Umgebung ist schön von der Natur her, da es hier nur grün-braune Felder gibt mit jede Menge Schafen. Das einzige Plus ist hier: man kann das wirkliche Leben der Menschen in dem Dorf kennenlernen, da es natürlich kaum Touristen gibt, die nach Kalangadoo kommen. Dennoch sind die Menschen die hier leben sehr zufrieden mit ihrem Leben, was doch recht erstaunlich ist.
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