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Essen in Kaza
Der beste Platz um in Kaza essen zu gehen liegt schräg gegenüber vom Yak Café. Neben einem kleinen Laden führt eine Treppe in den ersten Stock Hier erwartet die Gäste ein gemütliches, sauberes Restaurant mit freundlichem Service. Von außen werben Fensterbeschriftungen für das noch namenlose Restaurant.
Wir haben uns jedes Mal sehr wohl gefühlt und das Essen ist sehr gut. Besonders die „fried Momos“ (tibetische Klöße) sind absolute Oberklasse. Ich habe sie jeden Abend bestellt. Aber auch die anderen Gerichte, z. B. Banane mit Schokosoße zum Dessert, sind spitze.
Die Qualität sprach sich unter den Reisenden schnell herum. Beim zweiten Besuch war es schwer noch einen freien Tisch zu bekommen.
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Comic und Umgebung
Comic etwas außerhalb von Kaza besteht aus einem kleinen Klosterkomplex mit Übernachtungsmöglichkeit und einigen Häusern, die sich in eine Mulde ducken. Hier leben außer den Mönchen ca. 60 Menschen. Neben der Busanbindung gibt es auch einen Fußweg zwischen Comic und Kaza. Wer gut zu Fuß ist soll den Abstieg in einer Stunde schaffen.
Auf der Busfahrt nach Comic passiert man ein größeres Dörfchen. Die weißen Häuser bieten vor der Kulisse der Berge einen verträumt-verschlafenen Anblick. Hier gibt es die Möglichkeit von Homestays bei einigen Familien.
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Fahrt nach Comic
Meine beeindruckendste und zugleich Furcht einflößendste Busfahrt im Himalaya führte von Kaza nach Comic, dem mit ca. 4500 Höhenmetern angeblich höchsten Dorf der Erde, und zurück. Auf Schotterpisten holperte der Bus vorbei an Felsschluchten und Steilhängen. Oft waren zwischen Reifen und Abgrund nur wenige Zentimeter Platz. Am heikelsten waren aber die Spitzkehren der Straße. In ihnen musste der Bus zurücksetzen, um die Kurve zu meistern. Bei jedem dieser Manöver setzte mein Atem aus.
Allerdings lohnte sich die Tortur. Denn unterwegs gab es super Aussichten ins Spiti Valley und auf beeindruckende Felsformationen.
Fazit: Nicht nur für Adrenalinjunkies empfehlenswert.
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Reisebüro
Sehr hilfsbereit ist der Betreiber des Reisebüros neben dem Internetcafé. Er gibt seine Tipps auch ohne finanzielles Eigeninteresse. Natürlich weist er auf seine Tour-Angebote hin. Aber er erklärt auch bereitwillig, welche Ausflüge man ohne Touroperator unternehmen kann. Uns hat er mehrere kombinierte Fuß- und Bustouren rausgesucht. Vor allem hat er einen Überblick, wie man die Zeit vor Ort am besten organisiert. Größtenteils kennt er auch die Abfahrtzeiten der öffentlichen Busse, sehr nützlich, wenn der Infoschalter am Busbahnhof wieder geschlossen ist.
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Touristeninfo
Ganz in der Nähe des Yak Cafés versteckt sich eine sehr neue Touristeninformation. Sie wird von einem Verein betrieben, der sicherstellen möchte, dass auch die Einheimischen vom Tourismus profitieren. Hier bekommt man neben allgemeinen Informationen vor allem Infos zu Homestays, lokal organisierten Trekks und Eco Tourismus.
Die Beschilderung des Büros ist großflächig auf die Hauswand gemalt. Trotzdem übersieht man sie leicht. Das Büro befindet sich im ersten Stock. Einfach die Außentreppe auf der rechten Gebäudeseite benutzen.
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Innerline-Permit
Teile des Spiti Valley sind, wegen der unmittelbaren Nähe zu Tibet, militärisches Sperrgebiet. Deshalb braucht man für die Reise in die südlichen Gebiete des Tals ein „Innerline-Permit“.
Diese Genehmigung erhält man im Verwaltungsgebäude in der Nähe des Krankenhauses. Zur Beantragung benötigt man eine Kopie des Reisepasses/Visums und zwei Passfotos. Nachdem man die nötigen Formulare ausgefüllt hat, kann man die Erlaubnis bereits nachmittags abholen.
Achtung: die Genehmigung ist nur eine Woche gültig. Daher sollte sie nicht zu früh beantragt werden.
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Abend am Fluss
Ein gelungener Tagesausklang ist ein Abend am Fluss. In den Sommermonaten schlängelt sich eher ein Bach durch das riesige Kiesbett. Von der reißenden Kraft nach der Schneeschmelze zeugt wenig. Aber gerade deshalb findet man schöne Kiesel in verschiedensten Farben und Formen.
Wer sich nichts aus Steinen macht, kommt auch auf seine Kosten. Die sinkende Sonne taucht Kaza und die umliegenden Berge in schönes Licht. Der Fluss glänzt wie flüssiges Silber. Außerdem ist es hier herrlich ruhig.
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verwaister Auskunftsschalter am Busbahnhof
Der Busbahnhof von Kaza liegt am Rande der Altstadt. Von hieraus fahren regelmäßig Busse nach Manali, Tabo, Kiber und ins Pin Valley. Hauptfahrzeiten sind frühmorgens oder am frühen Nachmittag.
Wer allerdings eine genaue Fahrplanauskunft bekommen möchte, sollte sich schon vorab in Geduld üben. Die Schalterbeamten sind zwar gut informiert, aber anscheinend nie im Dienst. In einer Woche fanden wir den Schalter nur einmal besetzt vor. Manchmal gelingt es aber einen Wartenden zu finden, der einige Brocken Englisch versteht. Ansonsten wendet man sich am besten an die Busfahrer.
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Knabber-Genuss Erbsen
Spiti Valley ist bekannt für seine besonders geschmackvollen Erbsen. Tatsächlich schmeckten sie mindestens ebenso gut wie die frischen Erbsen aus dem Garten meiner Mutter.
Die Erbsen eignen sich super als Knabberei in der anstrengenden Höhenlage. Es gibt sie sehr billig an vielen Ecken in Kaza. Am billigsten waren sie beim Gemüsehändler direkt am Busbahnhof.
Tipp: Gemüse immer morgens kaufen. Manchmal ist das Angebot sehr beschränkt und in der Tagessonne wird es schnell unansehlich.
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die Apotheke - ein besonderes Erlebnis
Die winzige „Apotheke“ liegt verborgen im oberen Ende der Altstadt. Im sonnigen Schaufenster lagen einige Packungen mit Medikamenten. Umfangreicher war auch das Angebot im Inneren nicht. Bei den Medikamenten handelte es sich laut Aussage des Betreibers um „Universalmedizin“.
Fazit: Hier gibt es keine brauchbaren Medikamente, aber einen authentischen Einblick in das entbehrungsreiche Leben in dieser abgelegenen Bergregion. Und ein nettes Gespräch entwickelt sich bestimmt.
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Dalai Lamas Geburtstag
Buddhisten feiern am 6. Juli den Geburtstag des Dalai Lama. In Kaza konnten wir an diesem Datum an einem Fest auf dem Schulhof teilnehmen
Mein Highlight war die Prozession der Mönche. Ihre traditionellen Gewänder und Instrumente sorgten für eine feierliche, durch die Kulisse der Berge mystische, Atmosphäre.
Aber auch die zahlreichen folkloristischen Tanzdarbietungen der verschiedenen Gruppen waren teils beeindruckend. Besonders die Kleinsten waren mit Begeisterung bei der Sache.
Fazit: Nicht verpassen!!!!
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eingeschränkter Internetzugang
Das Internetcafé in Kaza ist leicht zu finden. Einfach der Straße vom Busbahnhof bergauf folgen. Nach ca. 200m gibt es auf der rechten Seite einen kleinen Platz, der von Geschäften gesäumt ist. Dort befindet sich der kleine Laden mit fünf Rechnern, die manchmal sehr beliebt sind.
Allerdings muss man darauf gefasst sein, dass die Verbindung oftmals sehr langsam ist oder auch mal für Tage ausfällt. Mit 80 Rupien für pro Stunde ist der Internetzugang sehr teuer.
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Orientierung vor Ort
Obwohl Kaza insgesamt aus ca. 120 Gebäuden besteht, teilt sich das Dörfchen in Alt- und Neustadt. Getrennt sind beide Gebiete durch das steinige Bachbett eines meist trockenen Flusses.
Im neuen Teil liegen öffentliche Einrichtungen wie Polizeistation und Krankenhaus. Für Touristen ist hier das Verwaltungsgebäude wichtig. Dort gibt es das Formular für die Weiterreise.
Interessanter und schöner ist die Altstadt. Hier liegt auch der eigentliche Busbahnhof. An diesen schließen sich - in engen Gässchen - kleine Läden, Restaurants und Gasthäuser an.
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