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Gabun Tipps

5.0 stars
gurkibaer
Erschwingliche Unterkünfte in der Provinz 4 Sterne
Sucht man Hotels im Internet, findet man etwa Atlantique, Tropicana, etc. Die Preise sind aus dem Internetauftritt ersichtlich. Es geht aber auch anders:

Alternative 1: Auberge (Herberge), davon gibt es ab und zu mal eine, meist kleine Familienbetriebe. Sie zu finden ist so eine Sache. Am besten einfach vor Ort fragen…

Alternative 2: Missionsstationen, sowohl katholische als auch protestantische. Einge verlangen ein paar Tausend (war damals 5000, heute ev. etwas mehr) für ein Einzelzimmer (anderes gibt es nicht). Andere verlangen nichts, aber da gibt man dann trotzdem etwas in der gleichen Grössenordnung; man will ja die christliche Nächstenliebe nicht überstrapazieren und die Missionsstationen leben meistens nur von der Topfkollekte der Einheimischen!

Eine kleine Übersicht findet man z.B. in 'Le Gabon aujourd'hui' auf Seite 229-231.


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gurkibaer
Einzelreisende auf dem Land: Erste Schritte in jedem Dorf 5 Sterne
Egal, ob mit dem Velo, dem Wagen oder zu Fuss unterwegs: Wenn man an einen Ort kommt, gilt der erste Besuch dem 'chef de la collectivité'. Der möchte vor allem gerne wissen, was in den Städten und der Welt so läuft.
Der zweite, nicht minder wichtige Besuch gilt der örtlichen Polizei. Das ist zwar nicht Vorschrift, aber die sind genau so neugierig, vor allem dort, wo Touristen rar sind. Oft erweisen sie sich nach dem Besuch als Freund und Helfer.
Ob man campieren darf, würde ich den Direktor für Wasser und Forst (directeur des Eaux et Forêts) fragen. Den gibt es selbst an jedem kleineren Ort. Das ist eine Art Wildhüter. Er kennt sich auch gut aus in Sachen Flora und Fauna. Jagdbewilligungen werden z.B. durch ihn ausgestellt oder für Besichtigungen von Naturschutzgebieten. Drum würd ich auch fürs campieren ihn fragen.


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Daphi
Gabun
Hallo,
ich möchte eine Radtour durch Gabun machen. Da es gar nicht so leicht ist irgendwelche Informationen über dieses Land zu bekommen. Wer kann mir helfen? Bin für jeden Tipp dankbar, meldet euch.
Gruß Daphi


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Igiberlin
Gabun 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Neben seiner faszinierenden Natur verfügt Gabun noch über eine weitere Touristenattraktion: das weltweit bekannte Albert-Schweitzer-Krankenhaus in Lambaréné, an der Mündung der beiden Arme des Flusses Ogooué. Das ehemalige Wohnhaus Albert Schweitzers wurde als Museum eingerichtet, wo man alles noch so vorfindet, wie er es verlassen hat. Sein typischer Tropenhelm, sein Arztmantel, alles hängt noch an seinem Platz, eine Bibliothek voller deutscher Bücher, deutsche Briefe liegen auf dem Schreibtisch. Wäre nicht sein Grab gleich auf der Anhöhe am Eingang des Krankenhausgeländes, könnte man glauben, der berühmte Arzt sei nur unterwegs mit dem Boot zu einem Patienten. Ab 1977 wurde ein neues Krankenhaus errichtet, das das Werk des „großen Doktors“ fortsetzt. Innerhalb der neu gegründeten Albert Schweitzer-Stiftung gibt es auch ein Malariaforschungsprojekt, das in Kooperation mit der Universität Heidelberg durchgeführt und finanziert wird.

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Igiberlin
Gabun 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Der 1550 km² große Loango Nationalpark, den wir mit einem kleinen Inlandsflieger erreichen, liegt an der Atlantikküste, rund 250 km südlich von Libreville. Der Park erstreckt sich über 100 km an der Küste zwischen den Lagunen Iguéla und Ndogo.
Hier beginnt das Reich von Monsieur Rigon, einem 71-jährigen Franzosen, der uns mit auf sein Motorboot nimmt und zu seiner Sportfischereianlage bringt. Knapp eine Stunde Fahrt durch Regenwald, Mangroven und Lagunen – flankiert vom Atlantischen Ozean. Die Landzunge ist manchmal nur 200 Meter breit, die weißen Sandstrände sind menschenleer. Flusspferde baden im Meer, nur ihre Ohren gucken oft aus dem Wasser, vor der Küste tummeln sich im Sommer die Schwertwale. Rigon lebt hier schon viele Jahre und kümmert sich persönlich um seine Gäste: Sportfischer aus ganz Europa. Seine kleine Anlage ist nicht luxuriös, aber das ist auch nicht so wichtig; „Wir sind ja sowieso mehr auf dem Wasser als auf dem Land“, lacht er und zeigt stolz Fotos von Rekordfängen.


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Igiberlin
Gabun 2 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Während die Hochebene und das Gorillaprojekt nur wenig besucht werden, verfügt das Reservat La Lopé (4970 km2), der älteste Nationalpark Gabuns, über eine sehr gute touristische Infrastruktur: 100 km Touristenpfade, ein schönes Hotel mit im Park verteilten Bungalows - und einem idyllischen Pool am Rande des mit Felsen versetzten Flusses Ogooué. Über 1000 Mandrills leben in La Lopé, die größte Anzahl weltweit. Lisa, eine Engländerin, die ihre Magisterarbeit über das Leben der Mandrills schreibt, spürt diese Affen mit den typischen roten Nasen mit Hilfe ihres Ortungssystems auf. „Mandrills sind sehr scheu und entziehen sich menschlichen Blicken meistens schnell“, erklärt sie uns. Das bekommen wir denn auch zu spüren, wir müssen uns endlos lange flüsternd bzw. schweigend in Begleitung Dickicht quälen. Ed, unser Führer, bleibt ab und zu stehen, horcht um sich. Da, ein Ast bewegt sich, ein Mandrillmännchen huscht vorbei, ein paar weitere folgen ihm – endlich! Sie flüchten vor uns. Grund genug für Lisa, unsere Beobachtungen abzubrechen: „Es ist nicht nett, sie so zu jagen“, sagt sie respektvoll, „sie haben Angst, wir müssen das respektieren und sie jetzt in Ruhe lassen“.

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Igiberlin
Gabun 5 Sterne
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Um einiges schwerer zu erreichen ist das ,,Projet de Protection des Gorilles“ im Osten Gabuns, das von der britischen Howletts-Stiftung und auch von der Weltbank finanziert wird. Hier werden verwaiste Gorillababys wieder in ihren natürlichen Lebensraum zurückgeführt. Ein ideales Reservat für Tierpsychologen, die hier unter anderem erfahren, wie die Gorillas Probleme bewältigen, und wie sie durch komplizierte Gesellschaftsregeln und sensibles Einfühlungsvermögen Konflikte regeln. Aber nicht nur Gorillas gibt’s in den Plateaux Batéké, einer sehenswerten Hochebene mit von hohem Gras bewachsenen Savannen, auch Elefanten, Büffel, Sitatungas und eine beachtliche Anzahl an Vogelarten.

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Igiberlin
Gabun 5 Sterne
2 von 2 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Einige der Nationalparks sind nur schwer und umständlich zu erreichen – andere befinden sich in der Nähe der direkt am Atlantik gelegenen Hauptstadt Libreville. In zehn Minuten raus aus der Stadt, knapp eine Stunde mit der Piroge, vorbei an unzähligen, tief ins Wasser reichenden Mangroven, und schon ist man im 540 km2 großen Nationalpark Akanda. Die Insel Akanda ist einer der „neuen“ Parks, es gibt noch keine touristische Infrastruktur. Die Nähe zur Hauptstadt erfordert auch keine großartigen Maßnahmen, Halbtagsausflüge reichen vollkommen aus. Nur spezielle Touristenrouten sollen hier errichtet werden, und ein halbes Dutzend Kontrollpunkte, damit die Bevölkerung die Grenzen des Parks, an denen Fischerdörfer liegen, und seine Gesetze einhält. Der Park bildet die Grenze zwischen dem Wasser und dem Regenwald im Westen. Hier findet man die größte Ansammlung von Zugvögeln im Land, zwischen September und Februar sind es rund 40.000, 60% aller Zugvögel, die Gabun aufsuchen. Auch viele Meeresschildkröten kommen von weit her zur Nahrungssuche hierhin.

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Igiberlin
Gabun 5 Sterne
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Wohl nirgendwo sonst kann man gleichzeitig Elefanten am Strand und das Ballett der Buckelwale im Meer beobachten. Ein natürlicher Reichtum, der vor sieben Jahren erstmals unter Schutz gestellt wurde – und der nun touristisch vermarktet werden soll. Der Hintergrund: Im September 2002 kündigte Staatspräsident Omar Bongo Ondimba auf dem Gipfel in Johannesburg an, auf 10% der Landesfläche Nationalparks auszuweisen. Andere Präsidenten aus der Region gingen ähnliche Verpflichtungen ein – doch Bongo hat als erster und bisher einziger sein Versprechen von Johannesburg eingelöst. Die 2002 eingerichteten 13 Nationalparks erstrecken sich über eine Gesamtfläche von fast 30.000 km2. Sie wurden unter die Verwaltung eines Nationalparkrats gestellt, der direkt dem Präsidenten untersteht.

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Igiberlin
Gabun 5 Sterne
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Das westafrikanische Land Gabun, frühere eine französische Kolonie, ist touristisch derzeit noch ein echter Geheimtipp: Nur 15.000 Besucher im Jahr werden durchschnittlich gezählt. Einerseits verwunderlich, denn seine Wälder, die rund 87% des Staatsgebiets ausmachen, sind für ihren einzigartigen Reichtum an verschiedenen Pflanzen bekannt - und bedrohte oder in Afrika kaum noch vorkommende Tierarten findet man hier noch zahlreich vor. 80.000 Waldelefanten – dazu zahlreiche Büffel, Sitatungas, Antilopen und Affen, unter ihnen die spektakulären Gorillas und Mandrillaffen.

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Igiberlin
Gabun 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Denaturierte Tiere auf dem Präsentierteller für Touristen, so stellt man sich Ökotourismus in Gabun nicht vor. Hier muss man zur rechten Jahreszeit anreisen, oftmals harte Wege und stundenlanges Warten in Kauf nehmen, bevor man ein Tier zu Gesicht bekommt, das dann auch nicht selten so flüchtig aus dem Blickfeld verschwindet, wie es gekommen ist – Fotoamateure müssen da blitzschnell sein. Wer jedoch einmal die Faszination dieser echten Wildnis erlebt hat, wird vielleicht nie wieder auf „Bequem-Safari“ gehen wollen…

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Igiberlin
Gabun: Das grüne Herz Afrikas 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Sie sitzen im Urlaub, gemeinsam mit Ihrer rund 30-köpfigen Reisegruppe, auf der Veranda einer luxuriösen Lodge und frühstücken. Gleich neben Ihnen spazieren ein paar unerschrockene Elefanten auf dem Weg zum Fütterungsplatz vorbei, schnell vom Sessel aus ein paar Fotos geschossen, und plötzlich springt ein dreistes Äffchen auf Ihren Schoß, schnappt sich Ihr Brötchen und entschwindet damit? Dann sind Sie womöglich irgendwo in Afrika – aber in Gabun ganz bestimmt nicht.

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