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Reiseführer Französisch Polynesien

Französisch Polynesien - Reiseführer




Französisch-Polynesien, ursprünglich Französisch-Ozeanien (franz. Etablissements Français d’Oceanie), besteht aus 118 Inseln, Atolle und Archipele. Die Gesellschaftsinseln sind die zentrale Inselgruppe von Französisch-Polynesien. Zu ihnen gehört die bevölkerungreichste Insel Tahiti mit der Hauptstadt Pepete und viele andere Inseln mit klangvollem Namen, wie z.B. Bora-Bora, Raiatea und Moorea.

Französisch-Polynesien ist seit 1957 ein französisches Übersee-Territorium, das 1984 autonom von Frankreich wurde. Wirtschaftlich ist es jedoch stark abhängig von Frankreich und selbst landwirtschaftliche Güter müssen von Frankreich bezogen werden. Die offiziellen Sprachen sind Französisch und Tahitianisch.

Die Bevölkerung hat ethnisch gesehen eine ganze Reihe von Einflüssen in sich aufgenommen. So sind neben polynesischen auch chinesische und natürlich französische Wurzeln erkennbar. Dies hat dazu geführt, daß insbesondere die weibliche Bevölkerung häufig als Versinnbildlichung des Mythos der "Südseeschönheiten" gilt.

Die wahre Schönheit Französisch-Polynesien erlebt man abgelegen von Tahitis Hauptstadt Pepete, die Ziel einer großen Landflucht geworden ist mit den üblichen Konsequenzen großer Armutsviertel.

Neben den Landschaften der z.T. volkanischen Inseln, den Traumstränden und den sehr teuren Traumhotels der zahlreichen Inseln und Ihren Unterwasserwelten sind touristisch die Museen "Museé Gaugin" (Museum über das Leben des Malers in der Südsee) und "Museé de Tahiti et des Îles" (Naturkundliches und Heimatmuseum) und die Ruinen der Marea Taputapuatea, der größten Tempelanlage Polynesiens sehenswerte Highlights.


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