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Französisch Polynesien - Reiseinfos
Reisezeit
Das tropische Klima wird angenehm gemildert durch Meeresbrisen. Vom November bis März ist es warm und sehr feucht, im November und Dezember gibt es häufige Regenschauer, von April bis Oktober ist es trocken und etwas kühler, zwischen 22 und 30 Grad Celsius.
Währung
Wegen der Zugehörigkeit zu Frankreich ist die Währung der Euro mit den Banknoten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro und Münzen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents. Geld wechseln kann man am Flughafen, in Banken und manchen autorisierten Geschäften und Hotels in Papeete. An Kreditkarten werden vor allem Visa und American Express, teilweise auch MasterCard und Diners Club akzeptiert. Es empfiehlt sich, Reiseschecks in Euro mitzunehmen.
Gesundheit
Wer sich innerhalb von sechs Tagen vor der Einreise in einem Infektionsgebiet aufgehalten hat und über ein Jahr alt ist, muss eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Langzeitreisenden und Rucksacktouristen wird eine Impfung gegen Typhus empfohlen. Ebenso verhält es sich mit Hepatitis B, die für Kinder und Jugendliche generell ratsam ist. Auch gegen Hepatitis A ist eine Impfung empfehlenswert. Es ist zur Minderung der Infektionsgefahr mit dem durch Stechmücken übertragenen Dengue-Fieber und der durch Insekten verursachten Filariose wichtig, einen wirksamen Insektenschutz anzuwenden. Da Hepatitis A und Typhus durch verunreinigte Getränke oder Speisen übertragen werden können, aber auch Amöbenruhr, Bakterienruhr, verschiedene Wurmerkrankungen und Lambliasis, sollte man unbedingt auf Lebensmittelhygiene achten. Wasser sollte nur abgekocht genossen werden oder abgefüllt in verschlossenen Flaschen; auf Märkten und in billigen Straßenrestaurants sollte man keine Lebensmittel kaufen oder verzehren. Ansonsten ist Milch pasteurisiert unbedenklich, ebenso Milchprodukte, Gemüse, Obst, Fleisch, Geflügel und Meeresfrüchte. Gekochter Fisch und Schalentiere können dagegen Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Mit rund 300 Ärzten und 30 Krankenhäusern ist die medizinische Versorgung recht gut, aber nicht immer auf dem von uns gewohnten Niveau.
Sicherheit
Französisch Polynesien kann als relativ sicheres Reiseland mit wenig Kriminalität angesehen werden. Dennoch sollte man auf seine Wertsachen gut acht geben und sie, wenn möglich, im Hotelsafe oder Zimmersafe einschließen, statt sie mit sich zu führen.
Einreisebestimmungen
Ein maschinenlesbarer Reisepass, der über das Einreisedatum hinaus mindestens sechs Monate gültig ist, ist für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten erforderlich für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den anderen EU-Ländern. Für Franzosen gilt diese Begrenzung nicht. Reisende mit türkischer Staatsbürgerschaft benötigen ein Visum.
Für Kinder gelten die folgenden Vorschriften: Bei Deutschen ist der Kinderausweis mit Lichtbild oder ein eigener Reisepass nötig, bei Österreichern ein eigener Reisepass oder Kinderausweis mit Lichtbild oder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eine Eintragung in den Reisepass eines begleitenden Elternteils. Kinder aller anderen Staatsangehörigkeiten benötigen einen eigenen Reisepass. Ausreichende Geldmittel müssen nachgewiesen werden und ein gültiges Ausreiseticket muss vorhanden sein.
Sprachen
Französisch und Tahitisch sind Amtssprache. Englisch und verschiedene polynesische Sprachen werden gesprochen.
Ortszeit
Es gibt in Polynesien keine Umstellung von Sommer- und Winterzeit. Auf den Iles Gambier ist die Differenz zur MEZ -10 Stunden, während unserer Sommerzeit also -11 Stunden, auf den Gesellschaftsinseln, Tahiti und den Iles Tuamotu im Sommer -12 Stunden und im Winter -11 Stunden, auf den Iles Marquises im Sommer -11,5 Stunden und im Winter -10,5 Stunden.
Shopping
Als Souvenirs beliebt sind Tanzkostüme, Holzschnitzereien von den Marquesas, Monoi Tiare Tahiti (Kokosöl, das mit dem Duft von Tahitis Nationalblume parfümiert ist), einheimisches Parfüm, Muschelschmuck, bunte Pareo-Stoffe und Vanilleschoten. Die Geschäfte haben Montag bis Freitag von 7.30 bis 17 Uhr und Samstag von 7.30 bis 11 Uhr geöffnet, in den Einkaufszentren auch länger.
Ein- und Ausfuhr, Duty Free
Personen ab 17 Jahren dürfen zollfrei einführen: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 200 g Tabak, 1 Liter Spirituosen über 22 % oder 2 Liter unter 22 %, 250 ml Eau de Toilette und 50 g Parfüm sowie Gegenstände für den eigenen Bedarf. Bei einer Einreise von Samoa oder Fidschi werden alle Gepäckstücke desinfiziert, was etwa eineinhalb Stunden dauert. Tierische Produkte dürfen generell nicht eingeführt werden, Pflanzen und Pflanzenteile nur mit Sondergenehmigung.
Verkehr
Französisch-Polynesien wird von zahlreichen internationalen Fluggesellschaften angeflogen, vor allem von der Air France. Der Flughafen von Papeete auf Tahiti liegt etwa sechs Kilometer außerhalb der Stadt. Er hat eine Touristeninformation, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Restaurant, Postamt, Bank, Geschäfte und Duty-Free-Shop. Busse fahren in kurzen Abständen zur Stadt. Der einzige internationale Hafen von Französisch-Polynesien in Papeete auf Tahiti wird von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Innerhalb Französisch-Polynesiens und von Tahiti aus zu den Nachbarinseln sowie zu den entfernten Inselgruppen fliegt die Air Tahiti Nui (TN). Die Air Moorea fliegt zu den Tetiaroa-Inseln. Zwischen Tahiti und Moorea besteht ein regelmäßiger Flugtaxidienst. Personen- und Autofähren verkehren mehrmals täglich zwischen Tahiti, Aremiti und Moorea. Dies sind meist große Katamarane. Auf Tahiti und vielen anderen Inseln verkehren die offenen Le Truck-Busse, zum Teil auch große Reisebusse, aber ohne Fahrplan. Taxis gibt es auf den großen Inseln Tahiti, Bora-Bora, Huahine, Moorea und Raiatea an den Flug- und Fährhäfen und den großen Hotels.
Zur Anmietung von Mietwagen – auf den größeren Inseln möglich – genügt ein nationaler Führerschein.
Sitten & Gebräuche
Der Lebensstil auf den Inseln ist eher einfach. Vielfach lebt man in den typischen Fares-Hütten aus Bambus mit Pandanus-Dächern. Die Frauen sind in bunte Pareos in hellen Farben gekleidet, die Männer in entsprechende Stücke in dunkleren Farben. Besucher sollten westliche Alltagskleidung in der Öffentlichkeit tragen.
Trinkgelder
Trinkgeld ist nicht üblich.
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