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Carolina
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Ganz nah an den Dominikanischen Alpen: Jarabacoa
Ein Ausflug in den kleinen Ort Jarabaco führt mir abermals die landschaftliche und klimatische Vielfalt der Dominikanischen Republik vor Augen. Von Santo Domingo aus sehr gut mit dem Bus zu erreichen bietet Jarabacoa nicht nur einen angenehmen Ausgleich zur stickigen Hitze der Hauptstadt - aufgrund der Höhenlage der Stadt ist es hier kühler, frischer, grüner; es lässt sich leichter atmen, das Land ist extrem fruchtbar - der Ort bildet auch einen idealen Ausgangspunkt für die Besteigung des nahegelegenen Pico Duarte, des höchsten Bergs der Karibik. Am Busbahnhof angekommen, treffen wir schnell auf eine Gruppe Jungs, die uns anbieten, uns auf ihren Mopeds zu einem der kleinen Hotels zu bringen. Nach einigem Hin- und Herflitzen entscheiden wir uns für einen kleinen Familienbetrieb, der uns sehr herzlich empfängt und in dem wir ein winziges Zimmer mit hölzernen Doppelstockbetten, kleinem Badezimmer und Terrasse beziehen. Sehr einfach, aber sauber und extrem preiswert. Mutter und Sohn kochen uns Kaffee und geben uns gerne Auskunft bezüglich allem, was wir über die Stadt wissen wollen. Da wir nur sehr kurz hier sind, machen wir keine großartigen Pläne. Stattdessen erkunden wir zu Fuss die Umgebung - dichte Wälder, kleine Farmen, Bergbäche - und kehren schliesslich in ein nettes kleines Restaurant ein, in dem wir ein Potpourri aus allen möglichen dominikanischen und regionalen Gerichten bestellen. Am nächsten Tag vermittelt uns unser Gastgeber an einen Bauern, der seine Pferde vermietet. Nach einer kurzen Führung über seine Farm nimmt er uns mit auf einen 4-stündigen Ausritt, dessen Highlight der Besuch einer der grossartigen Wasserfälle der Region ist. Die Stadt selbst fand ich nicht übermässig interessant, die umgebende Landschaft - die Berge, Wälder und kleinen Dörfer, die Avokado-Haine, die Flüsse und Wasserfällen - dagegen umwerfend. Ein Ausritt ist dabei der ideale Weg, das alles ganz direkt zu erleben. Unbedingt machen.
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