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Fidschi (Fiji) - Reiseführer
Fidschi (engl.: Fiji Islands) ist ein Inselstaat aus rund 320 einzelnen Inseln im Südpazifik nördlich von Neuseeland. Fidschi ist seit 1970 eine Republik. Die Hauptstadt Suva liegt auf der Insel Viti Levu.
Als die Südsee von der westlichen Welt erforscht wurde, wurden die Fidji-Inseln durch menschenfressende Ureinwohner bekannt. Tatsächlich war Kanibalismus dereinst eine Kulthandlung mittels der die Kraft der Gegner auf die eigene Person übegehen sollte. Heute ist es jedoch für den reisenden deutlich sicherer ;-) und kaum noch vorstellbar, daß solche Handlungen von den Vorfahren der sehr gastfreundlichen Einwohnern durchgeführt wurden.
Mit der Kolonialisierung durch die Engländer kamen indische Feldarbeiter (Zuckerrohranbau) ins Land. Sie prägen zusammen mit den Ureinwohner den heutige Einwohnermix der Inseln. Die Beziehung beider Bevölkerungsgruppen ist bis in die heutige Zeit hinein nicht ohne Spannungen.
Geologisch gesehen ist Fidschi ein Inselarchipel, bestehend aus Inseln meist vulkanischen Ursprungs. Viti Levu (10.429 Quadratkilometer) und Vanua Levu (5.516 Quadratkilometer) sind die beiden Hauptinseln. Die kleineren Inseln entstanden z.T. aus Korallenriffen.
Die teils sehr gebirgigen Inseln haben bis zu 1320 m hohe Berge (Mount Victoria oder Tomanivi auf Viti Levu), deren regenreichen südöstlichen Flanken von Regenwald bedeckt sind. Die Westseiten der Berge sind deutlich trockener und landwirtschaftlich z.T. intensiv genutzt (insb. Zuckerrohranbau).
Als ausgesprochene Trauminseln gelten die Mamanuca-Inseln, westlich von Viti Levus. Sie sind ideal für Wassersportler und Sonnenhungrige. Auf Ihnen befinden sich einige der schönsten Hotels der Südsee.
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