Reiseinfos Fidschi (Fiji)
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Fidschi (Fiji) - Reiseinfos
Reisezeit
Die beste Reisezeit ist in den Monaten von Juni bis Oktober. Zwischen Oktober und April kommen Wirbelstürme vor.
Währung
Die Landeswährung ist der Fidschi-Dollar (F$, FJD) mit 100 Cents. Banknoten gibt es zu 50, 20, 10, 5 und 2 F$, Münzen zu 1 F$ sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent. Der Wechselkurs beträgt 1 € = 2,34 F$ (Stand: April 2008). Geld wechseln kann man in Banken, am Flughafen und in vielen Hotels. Die gängigen Kreditkarten werden in den meisten Restaurants, Hotels, Geschäften, von Ausflugsveranstaltern und Mietwagenfirmen akzeptiert.
Gesundheit
Für Einreisende aus Gelbfieberregionen ist eine Impfung zwingend vorgeschrieben, wenn sie über ein Jahr alt sind und sich 10 Tage vor Einreise in einem Infektionsgebiet aufgehalten haben. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A ist empfehlenswert, für Kinder und Jugendliche sowie für Langzeitreisende und bei näherem Kontakt mit Einheimischen auch gegen Hepatitis B. Ein wirksamer Insektenschutz sollte verwendet werden, um Infektionen mit Dengue-Fieber, das durch Stechmücken übertragen wird, und gegen Filariose, die durch Insekten verursacht wird, zu vermeiden.
Da das stark gechlorte Trinkwasser besonders in den ersten Tagen des Aufenthaltes Magenverstimmungen verursachen kann, sollte man abgefülltes Wasser verwenden. Fleisch und Geflügel, Gemüse und Obst sowie Milch und Milchprodukte kann man unbesorgt verzehren. Meeresfrüchte und Fisch, roh oder gekocht, können Vergiftungen aufgrund von Algengiften hervorrufen, besonders die in Restaurants als besondere Delikatessen angebotenen Meeresfrüchte oder Riff-Fische. Besonders in den ländlicheren Gebieten entspricht die medizinische Versorgung nicht dem europäischen Standard. Auf den Hauptinseln gibt es größere Krankenhäuser oder zumindest rudimentär ausgestattete, kleinere Kliniken und medizinische Einrichtungen. Eine Reisekrankenversicherung, speziell eine Rückholversicherung ist ratsam.
Sicherheit
Da die Situation auf Fidschi seit der Machtübernahme durch das Militär so ist, dass jederzeit wieder das Kriegsrecht verhängt werden kann, sollte man vor einer Reise dorthin Informationen zur aktuellen Lage vom Auswärtigen Amt einholen. Von Besuchen der Hauptstadt Suva wird abgeraten. Derzeit merken Touristen wenig von der angespannten Lage und die Bewegungsfreiheit ist nicht eingeschränkt. In dichter besiedelten Gebieten muss man allerdings mit Polizeikontrollen nach Einbruch der Dunkelheit rechnen. Da jederzeit aus zunächst friedlichen Demonstrationen gewalttätige Auseinandersetzungen werden können, sollte man Kundgebungen meiden und jegliche größere Menschenansammlungen. In den Städten hat die Kriminalität (Raub, Diebstähle), auch unter Einsatz von Gewalt, zugenommen. Touristen sollten ihre Wertsachen nicht mit sich tragen, sondern im Hotelsafe deponieren. Nach Einbruch der Dunkelheit ist besondere Vorsicht geboten.
Einreisebestimmungen
Staatsbürger Deutschlands, Österreichs, der übrigen EU-Länder und der Schweiz sowie der Türkei benötigen einen noch mindestens sechs Monate über den Aufenthalt hinaus gültigen Reisepass für einen Aufenthalt von maximal 4 Monaten. Für diesen Zeitraum wird eine Besuchserlaubnis (Visitor's Permit) bei der Einreise erteilt. Eine Verlängerung des Aufenthaltes ist möglich. Ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket muss vorliegen und es müssen ausreichende finanzielle Mittel für den Aufenthalt nachgewiesen werden.
Der deutsche Kinderausweis mit Lichtbild wird akzeptiert oder das Kind hat einen eigenen Reisepass. Bei Österreichern kann ein Kind bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres im Reisepass eines das Kind begleitenden Elternteils eingetragen sein. Ältere Kinder benötigen einen eigenen Reisepass, ebenso Kinder jeden Alters aus den übrigen EU-Ländern, der Schweiz und der Türkei. Reisen Minderjährige allein, müssen sie einen eigenen Reisepass besitzen. Es muss eine Bescheinigung der Erziehungsberechtigten vorliegen, dass die Eltern mit der Reise einverstanden sind und dass eine verwandte Person auf Fidschi oder eine dazu bevollmächtigte Person sich um die Minderjährigen kümmert. Diese Bescheinigung muss in englischer Sprache vorliegen, den Namen und die vollständige Adresse der Person auf Fidschi enthalten, die sich um die Minderjährigen kümmern wird, und die Versicherung, dass für ausreichende finanzielle Mittel gesorgt ist.
Sprachen
Die Amtssprache auf Fidschi ist Englisch. Gesprochen wird Fidschianisch und Hindi, außerdem teilweise auch Urdu und Chinesisch.
Ortszeit
Da es keine Sommer- oder Winterzeitumstellung auf Fidschi gibt, beträgt die Differenz im Winter +11 Stunden und im Sommer + 10 Stunden.
Shopping
Gern gekauft werden Holzschnitzarbeiten wie zum Beispiel Kava-Schüsseln, Flechtarbeiten wie Untersetzer, Matten, Tabletts, Palmwedel und Hüte, polierte Kokosschalen und Filigranschmuck zu oft recht günstigen Preisen. In manchen Geschäften findet man auch steuerfreie Gegenstände wie Armbanduhren, Fernseher, Kameras, Feuerzeuge, Wecker, Ferngläser, Porzellan und Kristall, Zinngeschirr oder Hi-Fi-Anlagen.
Die Geschäfte sind in der Regel geöffnet von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr und Samstag von 8 bis 13 Uhr. Einige Geschäfte sind mittwochnachmittags zu.
Ein- und Ausfuhr, Duty Free
Zollfrei eingeführt werden dürfen von Personen über 17 Jahren 200 Zigaretten bzw. 250 Zigarren und 2 Liter Spirituosen bzw. 4 Liter Wein oder Bier, Parfüm für den eigenen Bedarf bis zu 113,4 ml und andere Artikel (ohne Altersbegrenzung) bis zu einem Wert von 400 F$. Ausländische Devisen dürfen in deklarierten Mengen ein- und ausgeführt werden.
Verkehr
Der internationale Flugverkehr wird über Suva und vor allem Nadi im Westen der Hauptinsel Viti Levu abgewickelt. Insgesamt gibt es zwei Dutzend nationale Flughäfen. Von Suva und Nadi fliegen Wasserflugzeuge und Hubschrauber weitere Inseln an. Außerdem werden Mamanucas, Yasamas und weiter Hauptinseln von Fähr- und Kreuzfahrtschiffen und von Motorbooten angelaufen. Das Straßennetz hat eine Länge von etwa 5200 Kilometern. Auf der Hauptinsel Viti Levu gibt es eine teils asphaltierte Ringstraße (King’s Road und Queen’s Road). Auf den großen Inseln verkehren Busse. Auf Viti Levu gibt es Taxis und Leihwagen, für deren Anmietung der internationale Führerschein notwendig ist. Es herrscht Linksverkehr. Die Eisenbahn hat ein Netz von 597 Kilometer Länge.
Sitten & Gebräuche
Da die Fidschianer sehr gastfreundlich sind, kann es durchaus vorkommen, dass man privat eingeladen wird. Man sollte keine Scheu haben, eine solche Einladung anzunehmen.
Für Touristen ist es interessant, ein fidschianisches Dorf zu besuchen. Das ist auch kein Problem, wenn man einige Grundregeln beherzigt: Bevor man ein Dorf besucht, sollte man das traditionelle Gastgeschenk besorgen, ein Bündel Kava (Yagona). Einfach in das Dorf hineinzugehen wird von den Bewohnern als Eindringen in ihre Privatsphäre empfunden. Man sollte mit seinem Gastgeschenk vor dem Dorf warten. Es wird jemand zur Begrüßung kommen und die Besucher zum Stammeshäuptling führen, dem man sein Geschenk übergibt.
Ist man im Dorf, sollte man lautes Sprechen vermeiden, da das für die Einheimischen für einen Ausdruck von Zorn oder Wut gehalten wird. Wenn einem etwas sehr gut gefällt im Dorf, sollte man das ruhig auch sagen, jedoch nicht zu überschwänglich, da sich die Fidschianer dann verpflichtet fühlen würden, den gelobten Gegenstand zu verschenken. Ist man von einem Fidschianer in sein Haus gebeten worden, ist es typisch für die Sitten, auch noch eine Einladung zum Essen oder zum weiteren Bleiben auszusprechen. Dies sollte man aber höflich ablehnen oder sagen, dass man gern ein anderes Mal wiederkommt. Bleibt man über Nacht im Dorf, sollte man seinem Gastgeber ein entsprechendes nützliches Geschenk machen, aber kein Geld schenken. Wichtig: Vor dem Betreten eines Hauses zieht man grundsätzlich die Schuhe aus. In der Öffentlichkeit empfiehlt sich zurückhaltende Kleidung. Frauen sollten mit bedeckten Schultern gehen, Shorts sollten nicht getragen werden.
Trinkgelder
Es ist üblich, für besondere Dienstleistungen kleine Beträge als Trinkgeld zu geben.
Forum
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Zeitverständnis auf Fidschi
Ich war auf den Fidschi-Inseln als Backpacker unterwegs und habe die Erfahrung gemacht, dass die Fidschianer ein ganz anderes Zeitverständnis haben als wir Europäer - für sie scheint Zeit nicht gleich Geld zu sein, was sich auch in ihrer Lebensart niederschlägt. Wenn man sich jedoch einmal daran gewöhnt hat, dass der Bus eben nicht nach Fahrplan sondern irgendwann fährt, oder dass das Boot, das man bestellt hat eben mal 3 Stunden später eintrifft, so läuft das Leben gleich viel viel relaxter ab. [mehr] |
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