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Reiseführer Amsterdam

4.0 stars

Amsterdam - Reiseführer



Der Name Amsterdam ruft in vielen Menschen Gedanken an Tulpen, Käse, Coffee-Shops und Fahrräder wach. Als europäisches Zentrum der Hippiekultur des vergangenen Jahrhunderts erfreute sich die Hauptstadt der Niederlande schon immer eines regen Besucheransturms. Doch auch die Bevölkerung ist ein bunter Mix vieler Nationalitäten. Reich an kulturellem Flair zählt Amsterdam zu den beliebtesten Städtereisezielen Europas. Das Stadtgebiet liegt unweit der Nordsee und am Fluss Amstel. Es erstreckt sich auf 130 Quadratkilometern und bietet rund 750.000 Menschen ein Zuhause. Das Stadtbild Amsterdams ist geprägt von schmalen Gassen, schmuckvollen Häusern mit schmalen Fronten und zahlreichen Grachten, die sich durch die ganze Stadt ziehen.

 

Anders als landläufig angenommen ist nicht Venedig die Kanalreichste Stadt der Welt, sondern Amsterdam. Ähnlich verhält es sich mit den unzähligen, schmuckvollen Brücken, die Grachten überqueren und Besucher wie Einheimische zum Verweilen einladen. Um nach Amsterdam zu reisen, können Touristen den internationalen Flughafen vor den Toren der Stadt, die Bahn oder das Auto nutzen. Die Innenstadt sollte jedoch lieber nicht mit dem Auto befahren werden, da das Stadtgebiet wenig Parkmöglichkeiten außerhalb teurer Parkhäuser bietet und zahlreiche Einbahnstraßen bei den meisten Autofahrern für Verwirrung sorgen. Wer einmal nach Amsterdam reist, der bringt nicht nur viele imposante Eindrücke von einer mulitkulturellen Metropole, sonder auch ein Stück unbeschwerten Lebensgefühls mit nach Hause.

 

Die Geschichte Amsterdams reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Damals wurde, um sich vor Sturmfluten zu schützen, ein Damm an der Mündung der Amstel errichtet. Dieser war Namensgeber der Stadt, die damals noch aus zwei Siedlungen auf beiden Seiten der Amstel bestand. In unmittelbarer Folgezeit bildete sich der noch heute zentrale Platz der Stadt, der Dam. Zunächst lebten die Bewohner hauptsächlich vom Fischfang und Amsterdam wurde Teil der legendären Hanse. Schnell wurde aber der Handel zur Haupteinnahmequelle. Dabei kam dem Hafen eine große Bedeutung zu, die sich mit dem Beginn der Schifffahrt nach Indien noch verstärkte und Amsterdam zur reichsten Stadt Europas machte. Vom holländischen Krieg gebeutelt verlor Amsterdam diese Stellung wieder, konnte sich aber auf dem europäischen Geldmarkt behaupten. Trotzdem verarmte die Stadt im 19. Jahrhundert. Erst mit der Öffnung des Noordzeekanaals kehrte der alte Glanz in die Gassen von Amsterdam zurück. Bis heute zeugen prachtvolle Bauten vom Reichtum vergangener Jahrhunderte.

 

Touristen haben unzählige Möglichkeiten, die Zeit ihres Aufenthalts mit Aktivitäten zu füllen. Bei schlechtem Wetter laden Museen zu einem Besuch ein. Legendär ist Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, in dem Sie sich mit Berühmtheiten der Weltgeschichte ablichten lassen können. Trauriger Zeuge einer dunklen, geschichtlichen Epoche Europas ist das Anne Frank Haus. Das Haus, in dem die jüdische Familie im 2. Weltkrieg versteckt wurde, wurde zum Museum umfunktioniert. Neben der festen Ausstellung wechseln sich aktuelle politische Themen in Wanderausstellungen ab. Für Kunstfreunde öffnen das Van Gogh Museum und das Rembrandthuis ihre Tore. Die bedeutendste Kunstsammlung der Niederlande wird im Rijksmuseum gezeigt. Der königliche Palast liegt am Dam, dem Mittelpunkt der Amsterdamer Innenstadt, und steht Besuchern für Führungen offen. Wer einmal royale Luft schnuppern möchte, dem sei ein Besuch ans Herz gelegt. Weniger königlich, doch ebenso geschichtsträchtig ist der Muntplein, oder zu Deutsch Münzturm. Im Sommer und bei schönem Wetter ist Amsterdams größter Park, der Vondelpark, ein beliebtes Ausflugsziel. Außerdem können Wasserfreunde im Mirandabad schwimmen oder ein Boot mieten und auf der Amstel fahren. Shoppingfreunden dürfte das Herz höher schlagen, wenn sie die Haupteinkaufsstraße Damrak mit ihren vielen Geschäften und Restaurants sehen. Ein berühmter Flohmarkt in der Waterlooplein und der Bloemenmarkt schauen auf eine lange Tradition zurück. Hier wird sicher jeder Reisende fündig und kann sich das ein oder andere Andenken an die niederländische Stadt Amsterdam mit nach Hause nehmen. Bei der Art der Unterbringung sind die Angebote vielfältig. Neben modernen Luxushotels, traditionellen Familienbetrieben und kleinen Ferienhäusern können vor allem junge Menschen in günstigen Hostels, die fast alle im Rotlichtviertel liegen, nächtigen. Ein besonderes Highlight sind die mietbaren Hausboote. Sie sind an einem festen Platz in der Stadt verankert und können ebenfalls nächteweise bezogen werden.


Alles in allem ist Amsterdam eine junge, moderne Stadt, die zeitgleich auf eine lange Geschichte zurückblickt und der ein Mix aus Tradition und Moderne gelungen ist. Die vielen unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten der Bürger haben sicherlich maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen und machen den besonderen Reiz aus.


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Was verbirgt sich hinter den drei Kreuzen „X X X“?

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Über die gesamte Stadt verteilt stolperte ich visuell über diese drei Kreuze. Angefangen im Souvenirshop, auf den Hausbooten, auf Gullideckeln, an Hauseingängen bis hin zu Pollern am Straßenrand. Doch welche Bedeutung haben diese Kreuze? Untereinander angeordnet findet Ihr die Andreaskreuze, wie sie mit korrektem Namen heißen, auf dem Stadtwappen von Amsterdam. Auf der Stadtflagge sind die Kreuze nebeneinander angeordnet. Sie sollen die Stadt angeblich vor den drei Gefahren, Feuer, Flut und Pest schützen. [mehr ]

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