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Jean_Marc
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Traum oder Paradies?
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Letztes Jahr hatte ich die Möglichkeit nach Mauritius zu fliegen und brauchte gar nicht zweimal zu überlegen.
Mauritius ist eine kleine Insel, die schon fast ein Stückchen Paradies auf erden ist.Zwar hat mir die Hitze in den ersten paar Tagen, aber man gewöhnt sich schnell dran.Unser Hotel hat Korallentauchgänge angeboten und es ist wirklich sehr empfehlenswert,da man mit einem Tauchlehrer wirklich viel mehr sieht als wenn man auf eigener Faust geht.
In der Stadt drinnen werden in vielen Läden kleine bis große Holzschiffsmodelle angeboten, die auf der Insel produziert werden und sind ein echtes Schnäppchen für den Sammler.
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Basti
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Kann man sich sparen: Undersea Walk
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Vom Strand aus kann man sich an ein vorgelagertes Riff bringen lassen und dort den sogenannten Undersea Walk machen. Das heißt, man bekommt eine große Taucherglocke aufgesetzt, durch einen Schlauch wird vom Boot aus Luft zugeführt, und dann läuft man halt auf dem Meeresboden lang. Problem dabei ist, dass es eigentlich nicht so sehr viel zu sehen gibt. Man läft auf Sandboden, ans Riff selbst kommt man relativ schlecht ran, und dementsprechend wenige Fische sind auch unterwegs - die bevorzugen nunmal das Riff. Da man für so einen Unterwasserrundgang aber auch ein paar Euros berappen muss (gehört nicht zum Hotel), würde ich davon eher abraten. Wenn man stattdessen schnorcheln geht, sieht man erstens mehr Fische, hat zudem noch das Riff unter sich und spart auch noch Geld dabei.
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Basti
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Ab ins Nass! - viele Wassersportmöglichkeiten
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Hier wird einiges geboten: Angefangen mit Tretbootfahren, über Kajaks (Ein- und Zweisitzer), Windsurfen, Schnorchelausflüge, Glasbodenbootfahrten bis zum Wasserskifahren, gibt es fast alles, und zwar all inclusive. Wenn man sich ein Boot ausleiht, sollte man auf jeden Fall Strömung und Wind einberechnen. Da kann man leicht weit raustreiben und der Rückweg wird dann ziemlich mühsam. Aber die Jungs vom Bootshaus sind auch recht aufmerksam und holen einen zur Not mit dem Motorboot ab. Am besten fand ich die (zweimal täglichen) Schnorcheltouren ans nahegelegene Riff. Ich bin ja kein professioneller Taucher, daher ist das die beste Alternative. Fische gibt's genug zu sehen und das Wasser ist glasklar. Wer sich nicht nass machen will, macht die Glasbodenbootfahrt mit. Da sieht man in etwa das gleiche. Wer mal selbst geschnorchelt ist, wird das aber eher langweilig finden.
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Basti
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Nicht zuviel erwarten! - Ausstattung und Zustand
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Angeblich ist das "Merville Beach" eines der ältesten Strandhotels im Lande - wollte man uns zumindest weismachen. Ich vermute die frühen 90er als Baudatum, entsprechend sind die Zimmer schon ein wenig abgelebt, Schranktüren klemmen, Fliesen sind hier und da gesplittert. Ansonsten geht die Einrichtung aber vollkommen in Ordnung, man hat schließlich nur 3 Sterne gebucht, mehr sollte man dann auch nicht verlangen. Man ist sichtlich um Sauberkeit bemüht, das Personal ist landestypisch überaus freundlich, ohne dabei auf Trinkgeld aus zu sein. Was mich persönlich am meisten gestört hat - und hier machen sich die 3 Sterne und das Alter wohl bemerkbar -, war der recht hohe Lärmpegel im Flur vor den Zimmern im Haupthaus. Da ist halt alles gefliest, entsprechend hellhörig ist die Angelegenheit. Wer es ruhiger will, bucht einen der Bungalows auf dem Gelände (da wohnt man allein) oder nimmt Oropax mit!
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Basti
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Von Gymnastik bis Liveband - das Unterhaltungsprogramm
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Tagsüber wird man hin und wieder von Animateuren zu Wassergymnastik oder Beachvolleyball aufgefordert, das aber nicht wirklich aufdringlich - wer Ruhe will, kriegt diese auch. Am Strand hat man ohnehin seine Ruhe, mal abgesehen von den "fliegenden Händlern", die mit Textilien, Schmuck oder Ausflugsangeboten vorbei kommen. Auch die merken aber recht schnell, wenn man keine Lust hat, und halten sich dann entsprechend zurück. Während und nach dem Abendessen spielen regelmäßig Live-Bands, während des Essens meist gemäßigt, später wird es dann recht laut. Allerdingskennt man nach spätestens einer Woche jeden Song (i.d.R. internationale Gassenhauer) auswendig - da ist dann recht schnell die Spannung raus und das Ganze war für mich höchstens noch betrunken zu ertragen. Irgendwann gegen Mitternacht ist's damit aber auch vorbei.
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Basti
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Keine Wunderdinge - die Gastronomie im Hotel
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Wie schon erwähnt, bei Barbesuchen und auch bei den Mahlzeiten sollte man großzügig Zeit einplanen. Das Personal ist zwar nett, aber nicht immer schnell und manchmal fehlt ihm auch der Überblick. Das Essen, abends wie auch mittags, ist abwechselnd in Buffet- und Menüform, morgens immer als Buffet. Kulinarische Wunder sollte man nicht erwarten, auch die Auswahl ist eher bescheiden (beim Menü meist wahlweise ein landestypisches und ein eher europäisches Gericht) - aber verhundern muss man auf keinen Fall. Gerade die einheimischen Spezialitäten (meist Currys) sind empfehlenswert. Mittags kann man auf Wunsch auch aus einer Snackkarte wählen, da gibt es dann Burger, Sandwiches u.ä. Abends kann man (gegen deftigen Aufpreis) auch Extras wie Hummer-Essen am Strand buchen.
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Basti
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Lage und erster Eindruck
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Ein Stück außerhalb des touristisch vergleichsweise stark belebten Ortes Grand Baie liegt das "Hotel Merville Beach", an der Hauptstraße B13 in Richtung Péreybère. Landestypisch der erste Eindruck: Ein mit Tor Zuckerrohr gedecktes Tor, eifrige Kofferträger nehmen das Gepäck auf, man bekommt sofort warme Handtücher und Getränke angeboten, natürlich auf Kosten des Hauses. Eine kurze Einweisung in die Funktionsweise des Hauses folgt. Für All Inclusive-Gäste dabei besonders interessant: Es gibt keine Armbändchen (offenbar würde das das gehobene Niveau zu sehr beschmutzen), dafür kriegt man kleine Pappkärtchen zum Vorzeigen und muss bei jeder Aktivität, ob nun beim Bestellen von Getränken oder der Ausleihe von Wassersportgeräten, eine Unterschrift leisten - wenn auch über Beträge von 0 Euro. Ist zwar recht kompliziert und zeitaufwändig, hat aber den positiven Effekt, dass es insbesondere an der Bar sehr gesittet zugeht - man braucht halt einfach länger.
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Basti
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(Noch) kein mauritischer Ballermann!
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Grand Baie wird in manchen Reiseführern gern als der „Ballermann“ von Mauritius in Verruf gebracht - ein Urteil, das bei weitem übertrieben ist! Klar, in Grand Baie, dem beliebtesten Urlaubsort im Nordwesten der Insel, findet man eine ganze Menge Hotels, Restaurants und Shoppingmöglichkeiten für jeden Geldbeutel. Überlaufene Strände und gröhlende Touristenmassen habe ich aber nicht gefunden. Zwar ist der Ortskern bei weitem mehr an touristische Bedürfnisse angepasst als etwa die Städtchen im Hochland, aber das erwartet man schließlich von einem Urlaubsort, und das inseltypische Flair fehlt trotzdem nicht. Keine Sorge: Auch in den (anbrechenden) Zeiten des Massentourismus ist Mauritius, und auch Grand Baie, noch nicht zum Mallorca-Verschnitt verkommen!
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