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Rafael Michalczuk
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Pfarrkirche des Heiligen Nikolai
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Pfarrkirche des Heiligen Nikolai – Die Pfarrkirche des Heiligen Nikolai ist wiederum ein Beispiel für die Backsteingotik. Sie wurde am Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet und hat bis heute einen Groβteil ihrer früheren Einrichtung beibehalten. Es befinden sich dort gotische Gewölbe und Altare des Manierismus, Barock bis zur Neogotik.
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Rafael Michalczuk
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Hochzeit im Schloss?
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Hochzeit im Schloss? – Wer an dem kleinen Schloss Gefallen gefunden hat, kann sich dazu entschlieβen dort einen ganz besonderen Tag zu begehen. Vor Ort kann man nämlich Hochzeit feiern. In der schön renovierten Kapelle des Schlosses läuten dann die Hochzeitsglocken, drauβen gibt es Salvenschüsse zu hören. Für Schmaus ist ja sowieso im Rittergasthaus gesorgt. Näheres gibt es natürlich vor Ort zu erfahren – der Schlosskomplex bietet aber viele Möglichkeiten.
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Rittergasthaus
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Rittergasthaus - Karczma Rycerska – Zur Tafel lädt in Gniew natürlich das Rittergasthaus (Karczma Rycerska). Auf einer Holztafel, die man als Menü verstehen kann, heiβt es einladend. „Die Schwester Jadwiga empfiehlt: Heiβen Schlossglühwein, Schnitzel von Jan III Sobieski (genau genommen von seinem Hinterteil) und Gefängnissuppe aus Gedärmen.“ Wer den Mut besitzt, sollte dort einkehren um diese „typisch“ polnischen Speisen zu probieren.
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Rafael Michalczuk
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Ritterfestival
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Ritterfestival – In Gniew ist vor allem im Sommer viel los. Die ganze Stadt beleben die zahlreichen Ritterfestivals und Schauspiele, die im örtlichen Schloss stattfinden. Das gröβte Ritterfestival ist „Vivat Vasa“. Hoch zu Ross werden dann Wettbewerbe ausgetragen, die an die schwedische Herrscherdynastie erinnern, die im 17. Jahrhundert auch in Polen herrschte. Das ist dann ein bunter Tummel von Menschen und Pferden…
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Rafael Michalczuk
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Das Schloss
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Das Schloss – Die gröβte Attraktion der Stadt ist ohne Frage das Schloss. Der Backsteingotikbau wurde auf dem Feld eines Quadrats im Jahre 1283 unter der Aufsicht von Dietrich von Spira begonnen. Zur Zeit des dreizehnjährigen Krieges soll hier der Danziger Bürgemeister Herman Stargard gefangen gehalten worden sein. Auch im 19. Jahrhundert funktionierte das Schloss als Gefängnis. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zum Übergangslager. Im Inneren befindet sich heute ein Museum über Gniew und die anliegenden Ländereien.
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Rafael Michalczuk
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Mewe
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Mewe – Auch diese kleine Stadt weist natürlich Spuren des Ritterordens auf. Auf Deutsch heiβt bzw. hieβ die Stadt Mewe. Sie wurde 1297 von dem Ritterordensmeister Meinhardt aus Querfurth gegründet und entwickelte sich um das Schloss, das ein Zentrumsfunktion besaβ. Bis heute winden sich kleine, enge mit Kopfsteinpflaster bestückten Gassen die steile Anhöhe hinauf. Es gibt wenige Überreste der Stadtmauern, das Rathaus hat nur spurhaft sein gotisches Antlitz beibehalten.
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Rafael Michalczuk
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Gniew
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Gniew - Eine der wichtigsten Landesstraβen (droga krajowa 1) führt direkt durch die Stadt Gniew. Vom Auto aus in Richtung Danzig fahrend, hat man die schönste Aussicht auf das Panorama der Stadt. Von einem Parkplatz aus, an der Landesstraβe kann man dort die besten Fotos machen. Auf einer Anhöhe befindet sich das Schloss und die Pfarrkirche des Heiligen Nikolai. Schon von weitem heben sich diese beiden wohl wichtigsten Gebäude der winzigen Stadt klar ab.
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