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Dominikanische Republik - Reiseführer


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Die Dominikanische Republik – die Dom Rep – wie es sich so (un-) schön eingebürgert hat,  ist für einen Badeurlaub wie geschaffen. Hier finden sich schönste Strände, das Wasser präsentiert sich das ganze Jahr über zumeist glasklar und … die Insel ist eines der preiswertesten Urlaubsziele in der Karibik!! 

Für viele Reisende ist Puerto Plata, der Silberhafen, mit dem internationalen Flughafen der Ausgangspunkt des Urlaubs. Er ist bereits einen Kurzaufenthalt wert mit seinem hübschen, traditions¬reichen Zentrum, dem lebendigen Park Central, den viktorianischen Ge¬bäuden, die an die Zeiten des Kolonialismus erinnern, und der langen Strand¬promenade. Das Fortaleza San Filipe, die bekannteste Sehenswürdigkeit, lässt die gefährlichen alten Zeiten lebendig werden: es wurde Mitte des 16. Jahr¬hunderts zum Schutz gegen Piratenüberfälle erbaut.

In Puerto Plata liegt auch der 760 m hohe Mount Isabel de Torres. Er ist sowohl zu Fuß, mit dem Auto über eine holprige Straße oder mit einer Seilbahn (die einzige in der Karibik!) zu erklimmen. Vom Gipfel des Isabel de Torres aus hat man einen grandiosen Überblick über die Gegend um Puerto Plata.

Der Name des Touristen-Zentrums Playa Dorada („Goldstrand“), trügt nicht: Über drei Kilometer lang zieht sich der saubere Sandstrand unter Schatten spendenden Palmen dahin. Es versteht sich von selbst, dass an diesem Strand immer etwas los ist, auch in der Nacht!

Auch in Sosúa beherrschen Jubel, Trubel und überschäumende Ferien¬stim¬mung das Leben. Wer Ruhe sucht und einsame Badebuchten entdecken will, der ist hier fehl am Platz! Der Strand mit knapp einem Kilometer Länge kann inzwischen kaum noch die vielen Men¬schen aufnehmen, die hierher kommen. Zur Hauptsaison wird es daher eng!

Das Strandleben in Sosúa wird immer mehr nur zum Vorspiel für das Nachtleben. Während im Stadtteil Los Charamicos karibische Atmosphäre herrscht – mit einheimischen Restaurants, Obstständen und lauter Merengue-Musik – ist El Batey fest in den Händen der Urlauber. Neben den vielen Hotels, Shops und Gaststätten ist vor allem das rege Nachtleben mit einer Vielzahl von Diskotheken berühmt.

Das Sport- und vor allem Surfparadies der Dominikanische Republik ist Cabarete, hier weht eine regelmäßige und stete Brise. Anfänger (es gibt viele Surfschulen) und Hobby-Surfer, auch echte Könner und Profis kommen hier voll auf ihre Kosten. Noch sind die Sportbegeisterten weitgehend unter sich, wenn sie am Abend in den Knei¬pen am Strand die „Happy-Hour“ genießen und ihre Cocktails zum halben Preis schlürfen.

Ein Reise-Juwel ist die Halbinsel Samaná. Überschäumendes Nachtleben gibt es hier – zum Glück – nicht, sondern klare blaue Gewässer, kilometerlange Traumstrände, geheimnisvolle Höhlen, üppige, tropische Vegetation und bunte Dörfer.  

Das Zentrum der Halbinsel ist die Stadt Santa Bárbara de Samaná mit zwei besonderen Attraktionen: der traumhaft schönen Insel Cayo Levantado, zu der täglich Bootstouren angeboten werden (angeblich wurde hier der Fernseh-Werbespot für Bacardi-Rum gefilmt), und den riesigen Buckelwale, die es jedes Jahr zur Paarung in die Bahía de Samaná zieht. Das gigantische Schauspiel ist mittlerweile zur Touristenattraktion geworden mit dem fragwürdigen Erfolg, dass sich die Anzahl der Wale bereits drastisch verringert hat.  

Santa Domingo ist die geschichtsträchtige, betriebsame Hauptstadt der Insel. Wer gelangweilt ist vom Sonnenbaden, der sollte hier einen Kulturtag einlegen. Das ist nicht nur gut für den Kopf, sondern auch richtig interessant. Denn 1990 erklärte die UNESCO den historischen Teil von Santo Domingo zum Weltkulturerbe.

Sehenswert sind u.a. das Museum für Geschichte und Geografie und der Kolumbusplatz mit einer großen Kolumbusstatue, die nach La Isabela, der ersten Siedlung der Spanier auf der Insel Hispaniola, zeigt. Für Kinder sind das Schiffszeughaus in Santo Domingo aus dem 16. Jahrhundert, in dem heute ein Museum für Schiffszeug untergebracht ist, oder auch das National-Aquarium in Santo Domingo, das größte der Karibik, spannend.
 
Die Grotte „Los Tres Ojos“ bei ist auf Grund ihrer drei Lagunen mit schönen Stalaktiten und Stalagmiten und der blauen Farbe, die durch Schwefel- und Kalziumsulfate entsteht, sehr sehenswert. Hier kann der Urlauber mit geführten Bootstouren die Grotte erkunden.

In der Nähe der Hauptstadt Santo Domingo liegen auch die populären Partytrände Boca Chica und Juan Dolio

Wer einen Tagesausflug plant, der kann auch in die Berge zu den Wasserfällen Salto de Baiguate oder Salto de Jimenoa fahren. Es lässt sich kaum spektakulärerer schwimmen, als in den glasklaren Berglagunen, in die das Wasser durch die Wasserfälle hineinfällt.

Die Dominikanische Republik ist ein El Dorado für Abenteuerlustige. Canyoning-Möglichkeiten , Sich in Neopren-Anzügen kleine Wasserfälle hinunterstürzen, Flussläufe entlang zu stürzen und durch Höhlen kriechen, wird immer populärer, v.a. in den Gebieten des Río Jimenoa und Salto de Jimenoa. 
 
Wer schon immer einmal einen dicken Fisch, z.B. einen Bonito oder Blauen Schwertfisch, an Land ziehen will, der ist beim Hochseeangeln genau richtig. Es wird an allen größeren Stränden, wie z.B. Punta Cana oder Puerto Plata angeboten. Die Fahrten sind i.d.R. zwischen 4 und 6 Stunden lang, allerdings auch recht teuer. Der gefangene Fisch geht übrigens in das Eigentum des Bootsbesitzers über. Für die nicht seefesten Menschen bietet es sich an, entsprechende Tabletten gegen Seekrankheit einzustecken.
 
Den Kampf mit der Natur kann der Reisende auch sehr gut beim Rafting aufnehmen. Eines der besten Rafting-Reviere der Insel ist der längste karibischen Fluss, der Yaque del Norte River.

Golfen wird in Deutschland ja immer mehr zum Volkssport, da dürfen natürlich auch in der Dominikanische Republik Golf-Möglichkeiten nicht fehlen. Es lässt sich heute auf gut 23 Golfplätzen spielen, einige davon haben nicht nur einen herausragenden Standard, sondern bieten faszinierende Landschaft und traumhafte Blicke in die Landschaft.  

Die Zigarren der Dominikanischen Republik haben zwar nie den Bekanntheitsgrad erreicht wie die aus dem benachbarten Kuba. Bei Kennern sind die dominikanischen Zigarren jedoch sehr geschätzt, sind sie qualitativ den kubanischen gleichwertig, aber viel preiswerter. Wer sich für Zigarren interessiert, der sollte die Zigarrenfabrik (und die Rumfabrik) in Santiago de los Caballeros besichtigen. Dort kann man auch Zigarren kaufen.




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