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Costa Rica Forum

4.0 stars

marcus77
Natur Pur 5 Sterne
Costa Rica hebt sich sehr stark von den anderen mittelamerikanischen Ländern in der Weise ab, das es hier keine spanischen Kolonialbauten gibt. Das Land war zwar für eine lange Zeit spanische Kolonie, doch sind die Zeiten schon fast 200 Jahre her. In den Städten findet ihr also keine Zocalos oder große Kathedralen. Lediglich San Jose hat ein imposantes Nationaltheater. Womit Costa Rica aufwarten kann ist seine unermäßliche Anzahl an Nationalparks mit verschiedensten Vegetationszonen. Außerdem birgt es eine der größten Artenvielfalten im Tierreich. Auch die Strände sind ein großes Highlight und bieten sowohl für Sonnenanbeter, aber auch für Surfer eine gute Abwechslung vom abenteruerlichen Innland.

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marcus77
Vorankommen in Costa Rica 5 Sterne
Das Transportsystem in Costa Rica ist nichts für Ungeduldige. Auch für kurze Distanzen benötigt ihr sehr lange. Die am besten ausgebaute Strasse ist die Panamerikana, die sich von Nord nach Süd erstreckt. Diese ist allerdings nur zweispurig, und da sie von LKWs frequentiert wird ist sie meistens verstopft. Trotzdem sind die Busse einigermassen bequem und günstig. Die Nationale Fluggesellschaft Sansa bitet verhältnismäßig günstige Flüge in 12 Sitzer Cessnas an. Dies ist sehr empfehlenswert, da Costa Rica aus der Vogelperspektive sich sehen lassen kann.


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wiedermalweg
Das Essen der Ureinwohner Costa Ricas 3 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
An vielen Straßenecken sieht man nachmittags diese Frucht im Heißwasser dampfen. Es sind Pejibaye, die vor allem zum Kaffee gegessen werden. Man muss sie schälen und ähneln vom Geschmack her ein wenig Maronen. Oft werden sie in Costa Rica mit Mayonaise oder auch Marmelade verspeist. Die Pejibaye waren einst das Grundnahrungsmittel der Ureinwohner Costa Ricas. Um sich die Ureinwohner gefügig zu machen, vernichteten die Spanier massenhaft die Pejibayebäume. Erst seit ein paar Jahren haben die Costarriquenser sie wiederentdeckt. In Panama kennt man Pejibaye unter dem Namen Pixvae.


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anja78
einfach aber lecker 4 Sterne
Es gibt so einige Gerichte in Cosa Rica, die einem bei einem Besuch sicherlich irgendwann über den Weg laufen. Besonders üblich zum Frühstück ist "Gallo Pinto", hergestellt aus gebratenem Reis und Bohnen und oft mit Rührei serviert. Sehr lecker, obwohl es oft für meinen Geschmack in zu viel Fett gebraten wird, was nicht so magenfreundlich ist. Zum Mittag oder Abend kommen dann Kraut und Tomaten und ein Stück Fleisch dazu - fertig ist das günstige und sättigende "Casado". "Arroz con Pollo" (Reis mit Huhn), gibt es auch überall - sehr günstig und immer wieder sehr lecker - damit konnte ich nie etwas falsch machen.

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anja78
Essen gehen oder Kochen? 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Selbst wenn man sparen möchte, lohnt es sich in Costa Rica Essen zu gehen, anstatt selbst zu kochen. So lange man sich nicht gerade die teuerste Mahlzeit auf der Karte aussucht, kommt man nur noch billiger davon, wenn man den ganzen tag nur sandwiches (mit dem einfachsten Aufschnitt) zu sich nimmt. Die meisten Unterkünfte bieten ohnehin keine Kochgelegenheit und die kleinen Restaurants haben günstige und leckere Gerichte sowie ganz fantastische frische Fruchtgetränke im Angebot.

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anja78
Der Bus hält überall 4 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
In Costa Rica Bus zu fahren funktioniert etwas anders als in Europa oder anderen westlichen Ländern. Obwohl es feste Bushaltestellen gibt, hält der Bus teilweise alle paar hundert Meter, weil jemand zusteigen möchte. Man kann ein-und aussteigen wo man möchte - man muss es nur dem Fahrer signalisieren. Er hält auch an, wenn ein paar Meter vorher gerade jemand anderes eingestiegen ist. Und viele Leute fahren tatsächlich nur bis an die nächste Ecke. Als Passagier dem dies nicht vertraut ist, kann das manchmal ganz schön nervig werden.

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anja78
Volkssport Karaoke 4 Sterne
Wer sich in Costa Rica ins Nachtleben schmeißt, der wir mit Sicherheit irgendwann in einer Karaokebar landen oder sonst eine Karaoke-Erfahrung machen. Die Bewohner Costa Ricas lieben Karaoke, egal in welchem Alter. In einer kleinen Pension war gerade eine neue Karaokemaschine angekommen, und die Besitzer und Freunde weihten sie die ganze Nacht ein. Je später es wurde, desdo lauter wurden sie. Irgendwann ertappte auch ich mich in irgendeiner Bar dabei, wie ich ein Volkslied sang, das ich gar nicht kannte. Und ich hasse eigentlich Karaoke. Man kommt einfach nicht drumherum!

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anja78
Durch Costa Rica mit dem Bus 5 Sterne
Mit dem Bus durch Costa Rica zu reisen geht ganz wunderbar. Das Streckennetz ist sehr gut ausgebaut, die Busse fast immer pünktlich, die Tickets günstig und können praktischerweise direkt im Bus erworben werden und die meisten Busse sind relativ bequem, einige sind sogar mit Klimaanlage ausgestattet. Manche Strecken dauern allerdings aufgrund schlecht ausgebauter Straßen unglaublich lange, so dass man, vor allem an der Westküste schon mal 6 Stunden für 50 Kilomenter brauchen kann.

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anja78
Der beste Rum 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Am Flughafen in Costa Rica, noch eine Menge Zeit zu vertrödeln und die restlichen Costa Ricanischen Münzen zu verbraten, stehe ich vor dem Spirituosen-Regal. Die obligatorische Muschelkette habe ich schon gekauft, also lande ich bei einer Flasche Rum. Der Centenario sieht billiger aus als der Flor de Cana, den ich in Nicaragua gekauft habe und wenn man bedenkt, dass er aus einem Andenkenladen am Flughafen stammt, schmeckt er wahrscheinlich auch so. Aber er entpuppt sich als der beste Rum, den ich je getrunken habe, viel besser als der Flor de Cana. Wenn doch die nie getragene Halskette eine weitere Flasche Centenario wäre!

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anja78
Imperial - ein Bier nach deutschem Geschmack? 4 Sterne
Als Deutsche Reisende vor allem im außereuropäischen Ausland have ich eigentlich (und manchmal schmerzlich) meist nur zwei Dinge wirklich vermisst: Vollkornbrot und ein gutes Bier. In Costa Rica ließ sich das Brot unmöglich ersetzen. An das dortige Bier musste ich mich auch erstmal gewöhnen, aber nach einiger Zeit habe ich eine Vorliebe für „Imperial“ entwickelt. Vielleicht lag es an den Palmen und dem azurblauen Meer oder an der gemütlichen Hängematte, in der ich bei Genuss eines „Imperials“ meist saß, aber wieder zu Hause in Deutschland habe ich dieses Bier immer in guter Erinnerung behalten.

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Sanne
Nationalpark um den Vulkan Irazu 4 Sterne
Der Nationalpark um den Vulkan Irazu ist Costa Ricas höchstgelegener. Von der Spitze in 3432 m Höhe kann man bei klarer Sicht die Pazifik- und Atlantikküste sehen. Ein Besuch nimmt etwa einen halben Tag in Anspruch, weil man auch eine lange Fahrt Richtung Spitze vor sich hat. Oben angekommen, kann man die eigentümliche, staubige Landschaft ohne Vegetation auf sich wirken lassen. Die Wolken ziehen schnell und ein leichter Sprühregen liegt in der Luft. Außer der Regenjacke ist angemessene Kleidung und festes Schuhwerk angebracht – die Temperatur beträgt nur um die 10 °C. Man kann bis zum Gipfelgrat gelangen und am Rande des grünen Kratersees entlanggehen.

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Sanne
Vulkan Arenal Nationalpark 3 Sterne
Am Vulkan Arenal befindet sich ein Nationalpark, den man sich selber erschließen kann. Am besten man orientiert sich an den Straßen. Auf einer Seite des aktiven Vulkans kann man fließende Lava beobachten, auf der anderen ist der Berg begrünt. Leider hat sich unsere Reisegruppe für die „grüne“ Seite entschieden, deshalb kann ich über den Lavastrom nicht viel sagen, aber es gibt überall Fotos zu kaufen. Während der Wanderung sieht man Schlangen, viele Vogelarten, wie zum Beispiel Geier, Nasenbären und Insekten. Auch hier ist das Wetter nicht sehr beständig, die Wolken ziehen schnell und man muss Glück haben, den Gipfel des Vulkans zu sehen. Eine Regenjacke ist auch während der „Trockenzeit“ ein ständiger Begleiter. Auch das kühlere Klima ist nicht zu unterschätzen – angemessen kleiden!

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Sanne
Nebelwäldern von Monteverde 4 Sterne
Die lange Fahrt (2h) über Schotterstrecken zu den Nebelwäldern von Monteverde lohnt sich. Es werden keine befestigten Straße errichtet, um den Massentourismus fern zu halten. Trotzdem tummeln sich hier viele Reisegruppen. Dennoch kann man alleine durch den Wald wandern. Das Wetter schwängt hier sehr schnell um, es empfiehlt sich festes Schuhwerk und eine Regenjacke. Der Park ist gut erschlossen und die Wanderwege ausgewiesen. Es lohnt sich zur Hängebrücke zu laufen, die sich in den Baumwipfeln der Urwaldriesen befindet. Viele Tiere sind hier nicht zu beobachten, aber die üppige Vegetation wirkt für sich. Riesige Bäume mit ausladenden Brettwurzeln und Lianen prägen das Bild.

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Sanne
Nationalparks in Cahuita 5 Sterne
Ein Besuch des Nationalparks in Cahuita ist ein unbedingtes Muss, wenn man an der Karibikküste Halt macht. Er ist übersichtlich beschildert und gut erschlossen. Ein toller Wanderweg geht an der ganzen Küste entlang, an der sich viele Waschbären und Affen tummeln. Beeindruckend sind die kleinen, palmenbesetzten Buchten am glasklarem und ruhigem Atlantik. Man wünscht sich, alleine zu sein. Aber auch dieser Park ist gut besucht. An einem großen Strand kann man dann auch im warmen Wasser baden. Wer mit offenen Augen durch den Wald läuft, kann viele Tiere beobachten, auch schlafende Schlangen, denen man besser nicht zu Nahe kommt.

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Sanne
Nationalpark Rincon de la Vieja 4 Sterne
Um den gleichnamigen Vulkan befindet sich der Nationalpark Rincon de la Vieja. Dieser stellt ein komplettes Kontrastprogramm zu den anderen dar, die mit Tiervielfalt und Vegetation aufwarten. Hier wirkt schlicht und einfach das Landschaftsbild. Es ist geprägt von kahlen Bäumen, zumindest in der Trockenzeit am Anfang des Jahres, die während der Regenzeit wieder im Grün erstrahlen. Da der Vulkan noch aktiv ist, brodelt und zischt es an allen Stellen. Da das nicht ganz ungefährlich ist, sind bestimmte Stellen abgegrenzt. In der Luft liegt Schwefelgeruch, der auf Dauer etwas anstrengend wird. Auch wenn man nicht viele Tiere sieht, wird man wahrscheinlich von tausenden in den Wipfeln der Urwalsriesen beobachtet. Ein absolut sehenswertes und nicht überlaufenes Fleckchen.

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Sanne
Manuel Antonio Nationalpark 5 Sterne
Der Manuel Antonio Nationalpark befindet sich auf der Pazifikseite Costa Ricas. Hier kann man auf eigene Faust die Umgebung erkunden. Der Park ist gut erschlossen, Wanderwege sind ausgewiesen. Allerdings muss man sich mit so mancher Reisgruppe arrangieren, die lautstark durch den Wald stiefeln und alle Tiere verschrecken. Deshalb am besten so zeitig wie möglich aufbrechen. Zu entdecken sind verschiedene Affenarten, Goldhasen, Waschbären, Faultiere und viele Insekten- und Spinnentiere. An einen der drei Badestrände kann man den Tag dann ausklingen lassen.

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Sanne
Tortuguero Nationalpark 4 Sterne
Der Tortuguero Nationalpark befindet sich an der Karibikküste und ist nur per Boot zu erreichen. In den mehr oder weniger seichten Gewässern der Flusslandschaft brüten sehr viele Vögel. An den Ufern sind die Augen der Warane an der Wasseroberfläche zu entdecken. In den Bäumen toben Affenfamilien. Ein geschultes Auge erkennt auch ganz besondere Anpassungskünstler – die Leguane. Es lohnt sich mit der Sonne aufzustehen und eine Bootstour durch die Kanäle zu machen. Es gibt mehrere Lodges, in denen man einen Zwischenstopp einlegen kann

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Sanne
Hauptstadt San Jose 4 Sterne
Die Hauptstadt San Jose ist eine sehr moderne und reiche Stadt. Bevor man sich auf Erkundungstour begibt, sollte man sich mit dem schachbrettartigem Stadtplan vertraut machen. Für Kulturbegeisterte ist unter den vielen Museen sicherlich etwas dabei. Die bekanntesten sind das Jade- und Goldmuseum. Ein Besuch im Nationaltheater lohnt wahrscheinlich immer. Eine besondere Atmosphäre verbreitet sich abends. Versäumen sie nicht, gut Essen zu gehen – denn das kann man, z.B. Tin Jo, Costa Ricas bester Adresse für asiatische Küche. Ansonsten muss man das Treiben einfach auf sich wirken lassen. Ein Tipp: keine Wertgegenstände, Kameras etc. offenherzig tragen. Nur das Nötigste mitnehmen. Die kriminellen Aktivitäten sind groß.

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Sanne
La Cantina BBQ 3 Sterne
An der Straße von Quepos nach Manuel Antonio gegenüber dem Hotel Costa Verde erreicht man das Restaurant „La Cantina BBQ“. Spezialitäten des Hauses sind Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte vom offenen Grill. Die umfangreiche Speisenauswahl begeistert durch ihre Qualität. Eine besonders schöne Stimmung verbreitet sich abends, wenn beim Kerzenschein die Liveband ertönt und Reggae- und Salsarhythmen zum Besten gibt. Man sitzt lauschig im Freien neben einem historischen Zugwagon.

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Sanne
La Esquina de Buenos Aires 4 Sterne
Das Restaurant „La Esquina de Buenos Aires“ befindet sich in der Calle 11 in San Jose`s Zentrum, weniger Meter vom „Tin Jo“. Es handelt sich um ein kleines, argentinisches Steakhaus. Auf der umfangreichen Speisekarte findet man viele Variationen herzhafter Fleischgerichte und ganz besonders zu empfehlen, die hausgemachte Pasta. Es hat schon den Charme einer Kneipe, aber serviert tolle Spezialitäten. Eigentlich war das Restaurant immer gut besetzt. Wir sind auf gut Glück hin und haben einen Platz bekommen. Wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt vor.

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