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Burg von Eger
Gleich gegenüber vom Minarett, wo man von oben eine schöne Aussicht genießen kann, befindet sich unübersehbar die beeindruckende Burgbefestigung von Eger. Über eine steile Rampe aus Kopfsteinpflaster gelangt man hinauf an der Kasse vorbei in den Burghof. Dort gibt es allerlei zu sehen. An erster Stelle steht natürlich das Museum, das über die wechselhafte Geschichte der Burg informiert, doch auch ein Gang hinab in die Kasematten ist nicht nur interessant, sondern auch aufregend. Mittlerweile hat man auch die Grundmauern einer Bischofskirche aus dem Mittelalter freigelegt, die sich direkt neben dem Kerker befindet. Im Kerker ist ebenfalls noch eine Ausstellung zu sehen, die sich mit dem Nutzen des Kerkers beschäftigt.
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Kirchen in Eger
Mit einem anderen Beitrag habe ich bereits den Dom der Stadt vorgestellt. Doch in Egers Altstadt warten noch zwei andere Gotteshäuser auf Besucher. Sie sind zwar wesentlich kleiner und unbedeutender aber nicht weniger schön. Da wäre einerseits die St. Antoniuskirche die mit ihren zwei Türmchen zwischen dem Minoritenkloster und dem Hauptplatz Dobó István tér liegt und aus dem Ende des 18. Jahrhunderts stammt. Ursprünglich war diese Kirche, so wie das Kloster, von den Minoriten gebaut worden. Andererseits gibt es noch die Zisterzienserkirche,ebenfalls mit zwei Türmen. Sie wurde auf den Ruinen einer Moschee errichtet und verfügt über sechs Altäre, der beeindruckende Hauptaltar wurde im Rokoko-Stil erbaut.
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Lyzeum in Eger
Gegenüber vom Egerer Dom befindet sich das ehemalige Lyzeum, das in einem spätbarocken Gebäude untergebracht war. Heute beherbergt es neben der pädagogischen Hochschule noch eine Bibliothek. Diese kann über ein Sammelsurium von über 130.000 Bänden verfügen, wobei eines davon sogar das älteste in Ungarn gedruckte Buch ist. Doch der Höhepunkt -im wahrsten Sinne des Wortes- ist der Turm des Gebäudes. Dort oben befindet sich in 53 Metern Höhe unter einer drehbaren Kuppel die erste Sternwarte Ungarns. Besucher können im Gebäude des Lyzeums das Sternwarten- bzw. Observatorienmuseum besuchen. Es klärt über unser Sonnensystem auf.
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Der Dom zu Eger
Weithin sichtbar befindet sich am Rand der Altstadt der Dom. Er stammt aus den 1830er Jahren und ist über eine große Freitreppe von der Altstadt aus zu erreichen. In seinem Inneren finden regelämßig in den Sommermonaten Orgelspiele statt. Dies ist kein Wunder, da im Dom die größte Orgel des Landes untergebracht ist. Ein weiteres Superlativ des Doms besteht darin, dass das Gotteshaus die zweitgrößte Kirche Ungarns ist. Erbaut wurde das klassizistische Gebäude als Ersatz für eine wesentlich kleinere Pfarrkirche, die seit dem 14. Jahrhundert an derselben Stelle stand. Gegenüber der Kirche befindet sich das Lyzeum und hinter dem Gotteshaus findet man einige Parkplätze.
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Eger
Die ungarische Stadt liegt südwestlich von Ungarns höchstem Gebirge, dem Bükk-Gebirge. Interessant ist die Geschichte der Stadt, die auf Grund ihrere großen Befestigungsanlagen beim ersten Versuch der Osmanen nicht eingenommen werden konnte obwohl die Angreifer eine rund 20mal größere Armee hatten, als die Verteidiger. Das Wesentliche der Stadt konzentriert sich auch heute noch innerhalb der Befestigungsmauern und besteht aus dem Dom, dem Erzbischofspalast, der St. Antoniuskirche, der eigentlichen Burgbefestigung und trotz Widerstand gegen die Osmanen im Mittelalter einem Minarett. Die Sehenswürdigkeiten sind alle fußläufig gut erreichbar, daher kann man das Auto ruhig außerhalb der Stadtmauern stehen lassen.
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