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Dresden wird auch „Elbflorenz“ genannt. Kunstsammmlungen, die barocke Architektur oder die landschaftlich reizvolle Lage an der Elbe werden zu diesem Namen beigetragen haben. Das gesamte Elbtal und die bemerkenswerte Altstadt Dresdens wurden im Jahre 2004 in die lange Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen und das ohne Zweifel zu recht.


Historische Funde der Stadt Dresden belegen eine sehr alte Besiedlungsgeschichte, die bereits bis in die Jungsteinzeit zurückgeht. Allerdings werden die monumentalen Zeitzeugen der Stadtgeschichte, die man heute vorfindet etwa auf den Beginn des 11. Jahrhunderts datiert und urkundlich erwähnt. Ab dieser Zeit ließen sich auf Grund der Eroberungspolitik deutscher Fürsten, hier verstärkt Bauern, Handwerker und Kaufleute aus dem Raum Oberfranken und Thüringen nieder. Im 16. Jahrhundert erlebte Dresden einen zerstörerischen Stadtbrand wonach sich das bisherige Gesicht der Stadt völlig veränderte. Dresden entwickelte sich zwar von nun an zu einer so genannten „feinen Stadt“, doch die hier immer noch vorherrschende Unsauberkeit führte häufig zu todbringenden Epidemien wie etwa der Pest. Mit der Regentschaft von August dem Starken begann die Blütezeit Dresdens. Viel Geld floss dabei in prunkvolle Hoffeste und das wiederum lockte zahlreiche Händler und Handwerker in die Stadt. Auch die Bevölkerungszahl stieg kontinuierlich an und lag 1730 bereits bei mehr als 46.500. Die meisten berühmten und bedeutenden Gebäude Dresdens entstanden ab dieser Zeit und begeistern die Gäste und Bewohner der Stadt bis heute. Im Jahre 1806 wurde Dresden von „Napoleons Gnaden“ zur Hauptstadt des Königreiches Sachsen ernannt. Noch heute markiert ein gekennzeichneter Pflasterstein die Stelle, an der Napoleon vor der Hofkirche mit seiner Truppenparade stehen blieb.


Dresden lässt sich nicht an einem Tag erobern, denn diese Stadt ist so vielseitig und interessant wie kaum eine zweite in Deutschland. Eines der berühmtesten Bauwerke Dresdens und bedeutendster barocker Sakralbau Europas ist die mehr als 200 Jahre alte Frauenkirche. Sie symbolisierte schon von je her den Wohlstand und Glauben der Dresdner. Leider wurde sie im 2. Weltkrieg völlig zerstört und fristete danach lange Zeit ein Ruinendasein. Nach dem Fall der Mauer wurde dieses erhabene Wahrzeichen der Stadt mit Hilfe von Spendengeldern wieder aufgebaut. Fest steht dabei eines ganz sicher – noch nie haben die Deutschen so viel Geld für den Wiederaufbau eines so gigantischen, historischen Baudenkmals zusammen getragen wie im Fall der Dresdner Frauenkirche. Auch das Stadtschloss mit dem legendären grünen Gewölbe, der ehemalige Sitz des sächsischen Kurfürsten, präsentiert sich nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten im neuen Glanz. Die Ursprünge dieses Renaissance-Schlosses lassen sich etwa bis zum Jahr 1200 zurückverfolgen.


Die Dresdner Semper-Oper gilt allgemein als schönstes und meistbesuchtes Opernhaus der Welt und ist dabei nicht nur für seine pompöse Architektur sondern auch für seine herausragenden Aufführungen bis weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Der Besuch einer Vorstellung in der Semper-Oper ist also mit Sicherheit der absolute Höhepunkt eines jeden Dresden-Besuches. Natürlich ist das noch längst nicht alles, denn zu den prächtigsten Barockbauten Europas zählt zweifellos auch der Zwinger. August der Starke ließ dieses herrliche Bauwerk ab 1710 als Festplatz für Turniere oder Hoffeste erbauen. Dresden hat auch historische Gebäude im Stil des römischen Spätbarocks zu bieten, wie etwa die katholische Hofkirche zu Dresden mit dem angrenzenden italienischen Dörfchen. Direkt an der Elbe gelegen, umgeben von einem herrlichen Schlosspark, findet man das Schloss Pillnitz. Im Frühjahr kann man hier die beeindruckende Blütenpracht der über 200 Jahre alten Kamelie bewundern.


Auch in Punkto Gastronomie hat diese aufregende Stadt so einiges zu bieten. Ganz gleich ob typisch sächsische oder internationale Küche, hier findet jeder Gast was das Herz begehrt, umrahmt von einem stilvollen Ambiente und herzlicher Gastlichkeit.






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