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Reiseführer Dresden

4.0 stars

Dresden - Reiseführer



Die sächsische Metropole Dresden ist eine wahre Augenweide und verdient sich ihre Beinamen “Elbflorenz” und “Venedig des Ostens”. In der 525.000 Einwohner zählenden Stadt in einem Talkessel der oberen Elbe werden Sie Geschichte und Kunst von Weltruf begegnen und ein Gesamtkunstwerk aus verspieltem Barock und in Sandstein gemeißelter Historie bestaunen können. Historiker und Romantiker beginnen gleichsam zu schwärmen, wenn sie von der Brühlschen Terrasse, dem Balkon Europas, auf die Elbe und auf ein Panorama blicken, welches sich mit seinen Türmen und Kuppeln durchaus mit Florenz oder Nizza vergleichen ließe. Der Goldene Reiter weist den Weg in Dresdens Neustadt, wo Shoppen, Schauen und Staunen angesagt sind, die gläserne VW-Manufaktur ihre Pforten öffnet und im Deutschen Hygienemuseum Sie die “gläserne Frau” zu ihren eigenen Wurzeln führt.

 

Vermutlich begann Dresdens Geschichte bereits in der Steinzeit. Die Geschichtsbücher reichen zurück bis in das 13. Jahrhundert, als sich auf dem Taschenberg eine sorbische Siedlung mit Namen “Nisani” befand. Dresden selbst wurde als “Drezdany” im Jahre 1206 erstmals erwähnt und überdauerte die folgenden Jahrhunderte als ein unbedeutendes Städtchen. Im Jahre 1485 wurde Dresden zur Residenz der Albertiner erklärt. Ein erster Ausbau zur Residenzstadt erfolgte ab 1530 unter Kurfürst Moritz. Die Jahre 1694 bis 1783 lassen sich als “Augusteisches Zeitalter” überschreiben. August der Starke und dessen Sohn Friedrich August II. bauten Dresden zu einer barocken Residenzstadt aus und ließen Prachtbauten errichten, welche der Stadt ihr unverwechselbares heutiges Bild verliehen. Im Februar 1945 wurde Dresdens schwärzestes Kapitel eingeläutet und die Stadt wurde bei einem Bombenangriff beinahe völlig zerstört. In einer beispiellosen Aktion, welche sich über Jahrzehnte hinzog, erstand Dresden in neuem Glanz und Touristen aus aller Welt besuchen täglich Sachsens beliebtestes Reiseziel.

 

Das Herz Dresdens schlägt in der Altstadt, welche sich am linken Elbufer erstreckt. Hier konzentrieren sich die Sehenswürdigkeiten, welche von Macht und Verschwendung sprechen und in ihrer Form einmalig weltweit sind. Allem voran der Zwinger, das Wahrzeichen Dresdens schlechthin. Der imposante Bau mit Kronentor und Langgalerie entstand aus einer 1732 erbauten Orangerie und gilt als beeindruckendes Geschenk August des Starken an die Nachwelt. Barocke Leichtigkeit in Vollendung erleben Sie in der Hofkirche. In der größten sächsischen Kirche wird in einer Gruft das Herz Augusts des Starken aufbewahrt. Lange Jahre diente die Ruine der Frauenkirche als Mahnmal für den Krieg. Zehn Jahre Bauzeit waren nötig, um die Frauenkirche im Jahre 2005 ihre Renaissance erleben zu lassen. Bereits 1985 konnte die Semperoper nach Kriegszerstörungen ihrer Bestimmung erneut übergeben werden. Hochkarätige Aufführungen und eine prunkvolle Innenausstattung machen dieses Konzerthaus unverwechselbar. Eine weitere Besonderheit Dresdens stellt der Fürstenzug dar. Die Wettiner Fürsten werden auf mehr als 20.000 Kacheln aus Meißner Porzellan abgebildet.

 

Die Schätze der Kurfürsten haben heute im Grünen Gewölbe im jüngst restaurieren Residenzschloss einen würdigen Standort gefunden. Raffaels “Sixtinische Madonna” schenkt ihr geheimnisvolles Lächeln des Besuchern der Gemäldegalerie Alte Meister.
Möchten Sie Dresden mit all seinen Facetten erleben, dann sollten auch eine Fahrt mit dem Schaufelraddampfer auf der Elbe und ein Abstecher mit der Standseilbahn in den Stadtteil Weißer Hirsch eingeplant werden.
Die Feierlaune der Dresdner steckt an. Davon überzeugen sich jährlich bis zu 15.000 Personen, welche bei den Filmnächten Elbufer vor der größten mobilen Leinwand der Welt Aufstellung nehmen. Auf mehr als 40 Bühnen sind im Mai Jazzklänge in Dresden zu hören, Das Internationale Dixieland Festival gilt als größtes Jazzfestival Europas. Seit 1434 wird in Dresden ein Striezelmarkt abgehalten. Der berühmte Christstollen wechselt auf einem der ältesten Deutschen Weihnachtsmärkte den Besitzer.
 


Tipps

Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt

 Sterne
Ein Geheimtip neben dem über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Striezelmarkt ist der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Dresden. Er befindet sich im Stallhof in der Nähe der Brühlschen Terassen an der Elbe. In der romantischen Kulisse werden nicht nur Leckereien nach alten Rezepten angeboten, wie zum Beispiel Pflaumenschnaps, Spanferkel und Honigwein. Auch das mittelalterliche Handwerk kann bestaunt und käuflich erworben werden. Am Abend wird der Platz von Kerzen-und Fackelschein beleuchtet. Unter der Woche ist der Eintritt frei. Am Wochenende kommt man mit einem kleinen Unkostenbeitrag in den Genuss der Gaumenfreuden. [mehr ]

Alaunpark - die grüne Lunge der Neustadt

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Jetzt, im Winter, erholt sich der Rasen ein bisschen und man kann sich... [mehr ]

Neumann´s Tiki Eisbar (Görlitzer Str.)

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Ich weiß ja nicht, ob es das beste Eis der Stadt ist, aber es ist wirklich... [mehr ]

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