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Moritz Boldt
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Visum
Wie fast ueberall in Suedamerika haben Deutsche, wie fast alle andern Europaer, keine Probleme bei der Einreise nach Chile. Man muss sich im Vorfeld lediglich informieren an welchen Grenzen Auslaender einreisen duerfen. Dies sind in der Regel alle Grenzen an den Hauptverkehrsverbindungen, Haefen und Flughaefen. Dann braucht man nur noch einen drei Monate gueltigen Ausweis und bekommt per Einreisestempel ein 30 Tagesvisum. Allerdings herrschen in Chile harte Zollvorschriften bei der Einreise. Frische Lebensmittel sind streng verboten und koennen zu hohen Strafen fuehren!
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Moritz Boldt
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Steckdosen in Chile
Entgegen vieler Hinweise in Reisefuehrern passen deutsche Flachstecker auch in chilenische Steckdosen. Der Sicherheitsstecker auS Deutschalnbd passt hingegen nicht. Grundsaetrzlich ist also ein Umstecker ratsam. Hierfuer ist allerdingts ein anderer als der im uebrigen Lateinamerika ueblichen notwendig. Auch muss man in Chile keine unangenehmen Ueberraschungen bei seinen elektronischen Geraeten erwarten. Die Steckdosen haben genau wie in Deutschland 220 Volt.
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Moritz Boldt
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LKW blinken links wenn sie ueberholt werden koennen!
Ein wichtiger Hinweis fuer alle diejenigen, die sich in Chile ein Auto oder Wohnmobil gemietet haben ist folgender:
Lastwagen blinken grundsaetzlich links um anzuzeigen, dass ueberholt werden kann. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Rechts-Blinken anzeigen soll, dass nicht ueberholt werden kann. Alles also genau andersherum als wir es in Deutschland kennen. Obwohl die LKW-Fahrer Ueberholmoeglichkeiten wirklich konsequent anzeigen, sollte man sich natuerlich trotzdem vor jedem Ueberholmanoever vergewissern, dass wirklich frei ist.
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Manaya
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Mote in ganz Chile
Chile. So manch kulinarische Köstlichkeiten hat man ja schon kennengelernt..Wenn Du nach Chile kommst wird Dir gleich ein besonderes Getränk auffallen, das die Einheimischen oft trinken, damit ganze Mahlzeiten ersetzen und das es auf jedem markt gibt: "Mote con huesillo" Das sind aufgequollene Getreidekörner in süßem Pfirsichnektar. In diesem schwimmt ausserdem ein getrockneter Pfirsich. Sieht sehr seltsam aus, aber bei Appetit auf etwas wirklich Süßes ist das ein guter Tip!.
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kajakman
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Mit der Navimag-Fähre durch die patagonischen Fjorde
Die Navimag-Fähre von Puertto Mont nach Puerto Natales ist die wohl schönste Anreisevariante nach Patagonien. Die spektakuläre 3-Tagesfahrt durch die chilenischen Fjorde steht der Inside Passage in Alaska oder dem Milford Sound in Neuseeland in nichts nach. Begleitet von Seelöwen und Delfinen führt die Schiffsreise durch Kanäle vorbei an beeindruckenden Küstenbergketten und zahlreichen kleinen Inseln mit Südbuchen sowie Zwergzypressen bis zum patagonische Eisfeld.
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verenita
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Tur-Bus online
Wer keine Lust hat, jedesmal zum Busterminal zu laufen, wenn er ein Busticket braucht, der kann bei Tur Bus jetzt auch online seine Tickets kaufen. Bei www.turbus.com findet man alles, was man braucht, denn die Seite ist sehr uebersichtlich gestaltet. Man kann seinen Sitzplatz waehlen und hat auch ansonsten alle Infos, die einem im Busterminal gegeben wird, wahrscheinlich sogar mehr, weil man schlichtweg mehr Zeit hat, sich zu ueberlegen, welchen Bus man nehmen will. Wer eine Tur-Bus-Karte hat, kann online sogar 20 Prozent des Preises sparen.
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verenita
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Zoll
Die Einreisebestimmungen nach Chile sind haerter als gedacht. Es ist verboten, Obst, Gemuese, Fleischprodukte, Milcherzeugnisse und alles andere Frische mit nach Chile zu bringen. Alle Passagiere aus dem Reisebus muessen das Fahrzeug verlassen und sich mit ihrem Handgepaeck an einer Wand aufstellen, da denkt man schonmal, man sei ein Schwerverbrecher. Ein Hund schnuppert dann an eurem Zeug, anschliessend wird alles gescannt (auch das eingecheckte Gepaeck). Wenn ihr ein paar Muenzen in der Tasche habt, ist das nicht schlecht, denn irgendwie muss man dem Zoll immer ein kleines Trinkgeld geben... keine Ahnung warum....
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verenita
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Grenze Argentinien - Chile
Wenn ihr von Mendoza aus Richtung Chile fahrt, dann kommt ihr zwangslaeufig auf die Routa 7. Der Grenzuebergang heisst Christo Redentor und irgendwo muss es eine Statue geben, die der in Rio de Janeiro aehnelt, allerdings hab ich sie nicht gesehen. An der Grenze selbst ist zum einen ein Ausreise-Amt der Republik Argentinien, zum anderen ein Einreise-Buero der Republik Chile. Keine Sorge also machen, wenn ihr schon Schilder seht mit der Aufschrift "Bienvenidos a Chile!" und euch dann fragt, ob ihr jetzt vergessen habt, den Ausreisestempel aus Argentinien zu holen. Das ist alles in einem Gebaeude auf chilenischem Staatsgebiet.
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Mollabolo
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Chile - Umland Bariloche
Chile – Umland Bariloche
Wir erkunden die Gegend um Barilocher herum. In der Nähe unserer Residenz befindet sich ein schöner Aussichtspunkt über die Seenplatte Perito Morena Este. Und was glaubt ihr, wo sich die ganzen Souvenierhändler aufhalten? Genau, komplett versammelt an diesem Aussichtspunkt. Manchmal haben wir das Gefühl die Händler verfolgen uns aber dem ist natürlich nicht so, sie haben nur ein gutes Gespür dafür, wo sich halt ein bisschen Geld machen lässt. Weiter möchten wir nun zu einem Punkt auf dem Cerro Otto, einem Aussichtspunkt, von dem man die ganze Stadt überblicken kann. Hinauf geht es mit einer Seilbahn die fast immer geöffnet hat. Das ist auch die einzige Möglichkeit dort hinauf zu kommen, leider. Denn schlechter hätten wir die Bah auch nicht bauen können. Also machten wir ein gedankliches Abenteuer daraus und versuchten unsere Ängste einzustellen. Der Korpus der Bahn und die Seilanlage sahen aus, als ob diese von den Ur-Ur-Großvätern schon in Betrieb genommen wurden, wahrscheinlich war es auch so. Aber sie hielt, sogar in beide Richtungen. Also kamen wir auch wieder zurück. Von dort oben hatten wir abschließend einen sehr schönen Überblick über die Stadt und die angrenzende Gegend. Da wir diese Tour zuletzt machten, hatten wir die Möglichkeit zu überblicken, wo wir schon überall gewesen waren. Dies wurde dann noch mal fleißig per Cam festgehalten. Auch die tollen und Bizarre Felsformationen und Abgründe waren von hier oben noch mal einige Fotos wert. Mittlerweile waren es so viele Bilder die wir geschossen hatten. Es gibt halt so viele tolle Eindrücke, da ist es schwer zu selektieren. Aber lieber zuviel als zuwenig. Gelöscht werden kann immer. Die Tour ins Umland und auf die verschiedenen Aussichtspunkte sollte man sich nicht entgehen lassen. Man bekommt halt eine sehr gute Übersicht über die Vielfalt der Natur und über das Land.
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Mollabolo
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Chile - Bariloche
Chile – Bariloche
San Carlos de Bariloche, 77000 Einwohnerstadt. Man hält es kaum für möglich, aber dieser ort ist einer der bedeutendsten Wintersportorte Südamerikas. Wir zählen hier ca. 700 Höhenmeter. Man findet hier das Schneegebiet Cerro Catedral und das ist absolut schneesicher. Man befindet sich hier zwischen Andenbergen und Regenwald. Bizarr. Die Stadt selber war für uns jetzt nicht so toll anzusehen, für die hiesigen Verhältnisse doch recht groß und kompakt, sauber ist leider auch was anderes. Vielleicht lag es nur an unserem Empfinden oder es ist doch der Tourismus der hier aufgrund des Skigebietes natürlich noch einmal fortgeschritten ist. Wir konnten es uns auch nicht so recht erklären. Es ist aber nur unsere Meinung. Da wir nicht zu Skifahren hergekommen sind haben wir noch einige innerstädtische Unternehmungen durchgeführt. Es gibt sehr schöne alte Kirchen und Gotteshäuser die sich lohnen, besichtigt zu werden. Der Zufall wollte es so, dass eine Kirche gerade renoviert wurde und wir unverschämterweise an den Arbeiten teilhaben durften und diese mal über einen längeren Zeitraum beobachten hatten. Vielleicht hätten wir das nicht tun sollen. Für uns stand fest, dass diese Art von Bebauung und Renovierung hierzulande definitiv nicht zulässig wäre. Die Jungs turnen da oben ungesichert rum wie die Weltmeister und die Arbeitsmaterialien die verwand wurden, liegen bei uns nach einer Renovierung auf dem Bau rum und werden weggeschmissen. Wir fragten uns, wie lange dieses Kirchendach wohl halten würde, zumal uns der Gedanke nicht wirklich aus dem Kopf ging, das hier demnächst Kirchengänger zuhauf durchwandern und stundenlang unter diesem Dach sitzen. Wie schon mal erwähnt, man muss sich hier einfach frei machen von europäischen Gedanken in jeder Hinsicht. Der vergleich ist einfach nicht nachvollziehbar und wahrscheinlich auch nicht fair.
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Mollabolo
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Chile - Valdivianischer Regenwald
Chile – Valdivianischer Regenwald
Ein für uns sehr außergewöhnlicher Ausflug war der Besuch des Regenwaldes im südlichen Chile. Es sind Nebelregenwälder und die einzigen auf der Süderdhalbkugel. Vor Millionen vor Jahren als Tropenwald entstanden ist der Tiquewald bis heute beständig. Mit einer Durchschnittstemperatur im jahr von ca. 12 Grad Celsius und Niederschlag ohne Ende, ist das die ideale Vorraussetzung für das Fortbestehen. Es ist unglaublich zu bewundern, welche Artenvielfalt an Pflanzen hier herrscht. Fast nirgends auf der Welt gibt es so viele Arten von Farne, Moose und Lianen. Auch in Ihrer Größe fast unübertroffen. Wir stießen im Laufe unsere Wanderung eine der ältesten und größten Baumarten, die Alerce. Fast 2000 Jahre alt und bis zu 60 hoch. Das sind schon beeindruckende Anblicke. Aufgrund der guten Holzqualität wurden diese bäume in den letzten Jahrzehnten fast gänzlich abgerodet, mittlerweile stehen sie jedoch unter Naturschutz. Für uns als Touristen war es nicht ganz so einfach mit dem Klima umzugehen. Diese ständige gefühlte Feuchte kann einem schon zu schaffen machen, man hat das Gefühl, dass die Kleidung ständig klamm ist, teilweise ist es auch so. Wir waren sehr froh, dass unsere Digicam dies alles überlebt hat und ihre Arbeit getan hat. Diese ganze Vielfalt und die Wucht und Masse der bäume festzuhalten ist schon ein Muss für jeden, der einmal hier war. Ansonsten hatten wir eine Menge Spaß, auch wie immer mit zig Kleingetier, aber das machte uns mittlerweile nichts mehr aus. Der Mensch gewöhnt sich halt an alles, ist immer nur die Frage wie lange es dauert. In unserem Fall Gott sei Dank nicht allzu lange. Langsam hatten wir aber genug gesehen und wanderten langsam wieder zurück. Das war wirklich ein Erlebnis voll mit der Gewalt der Natur.
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Mollabolo
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Chile - Niebla/Strand
Chile – Niebla/Strand
Nach einem Zwichenstopp in Valdivia fuhren wir weiter ins ca. 20 Kilometer entfernte Niebla. Auf dem Weg begegneten uns viele Marktstände mit zu Hauf Fischen. Auffällig waren die ganzen Seehunde, Pelikane und Kormorane, die keinerlei Angst vor uns und den anderen Besuchern zu haben schienen. Schnell erkannten wir auch warum. Die Fischer und Verkäufer fütterten diese regelmäßig mit den Fischabfällen oder den minderwertigen Waren. Ein gefundenen Fressen für die Tiere. So bekommt halt jeder seine Mahlzeit. In Niebla angekommen machten wir uns auf Richtung unseres ursprünglichen Ziels. Den tollen Stränden des Pazifiks. Diese Strände sind ein Traum, zumindest dieser Abschnitt. Obwohl gleich doch viele Äste und Stämme im Sand lagen. Dies ist wohl auf den gestrigen Sturm zurückzuführen. Es ist halt kein sehr touristischer Strand hier sondern eher ein Wilder. Aber das ist ja auch die Natur die wir wollten, keine von Menschenhand gereinigte und angelegte Anlage. Die Menschen die hier im Küstenbereich leben sind aus einem anderen Holz geschnitzt als wir. Diverse Fischer lassen sich von uns beim Krebse fangen beobachten und wer meint, diese Männer stehen dort in Neoprenanzügen, der hat sic getäuscht. In normalen Badehosen trotzen sie der Kälte des Pazifiks und das über mehrere Stunden. Wir spazieren noch etwas den Strand entlang und genießen das heute angenehme Wetter. Leider muss man sich eine Erfrischung und Form Getränken selber im Vorfeld organisieren. Strandbuden oder andere Getränkeeinrichtungen sind hier Mangelware. Dies war für uns auf jeden Fall mal eine Abwechslung und ein erholsamer Tag am Strand und am Wasser. Denn wir möchten nicht vergessen, dass wir uns hier im Urlaub befinden.
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Mollabolo
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Chile - Llanquihue-See und Umland
Chile – Llanquihue-See und Umland
Mit fast 900km² ist der Lago Llanquihue der zweit größte See Chiles. Diesen See zu umfahren ist nicht eben so erledigt. Man sollte sich 1-2 Tage Zeit nehmen, wenn man auch einige Verschnaufpausen einplanen möchte und dies sollte man tun, denn es ist einfach zu schön um nur daran vorbei zu fahren. Ein guter Einstieg ist das Südufer des Sees, welches sich von Varas nach Ensenada erstreckt. Weiter flussaufwärts kommen wir an die ersten richtigen Stromschnellen des Sees. Hier kommt das Wasser direkt aus den Anden und bahnt sich einen tosenden Weg herab. Es ist unvorstellbar welche Lautstärke Wasser entwickeln kann. Es muss eine unglaubliche Kraft dahinter stecken. Einmal reingefallen gibt es wohl keine Rettung mehr. Weiter Richtung Lago Todos freuen wir uns auf das nächste „Weltwunder“, zumindest für uns. Von dort sehen wir die schneebedeckten Gipfel der Anden zur Grenze nach Argentinien. Wir denken Argentina ist ganz nah, doch es ist noch sehr weit weg. Nach einer etwas längeren Pause geht es weiter, frisch gestärkt mit Brot und Glätscherwasser geht es langsam wieder Richtung Ausgangspunkt. Die Wasserfälle des Rio Petrohue unterbrechen noch mal unseren direkten Durchmarsch. Diese Unterbrechung tat uns auch körperlich ganz gut, denn so eine Tour schlaucht ganz schön. Die Fälle sind sehr bequem über neu angelegte Wege zu erreichen. Obwohl wir noch recht weit von den Fällen entfernt sind, bemerken wir Feuchtigkeit und Wassertropfen auf unserer Haut. Nach einem Blick nach oben, der Himmel war mittlerweile blau, wussten wir, was dafür verantwortlich war. Der Wind trug die Wasserpartikel über weite Strecken durchs Land und wir waren ein Ziel. Auffallend hier ist die Abwechslung zwischen Nebel, Wolken und klarem Himmel. Irgendwie scheinen sich Nebel und Wolken am Berg festzuhalten, so das es tatsächlich vorkommt, dass eine Gruppe die Kuppeln der Anden sehen konnten und 5 Minuten später die nächste Gruppe leider nur eine vernebelte Sicht hatte. Dann hat man allerdings die Möglichkeit ein Stück aufwärts mit einem Lift zu fahren, was wiederum im Nebel interessanter ist. Diesen einmal durchquert zeigt sich der Himmel definitiv in seinem vollen Blau.
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Mollabolo
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Nationalpark Pumalin
Das erste Wassererlebnis holte uns bei der Überquerung mit einer Fähre nach Chaiten ein. Wasser ist wohl nicht so mein Element. Es dauerte einige Stunden bis ich mich wieder entspannen konnte. Aber der „Parque Pumalin“ entschädigte mich und ließ die kleinen Unannehmlichkeiten wieder schnell vergessen. Obwohl das Wetter nicht so mitspielte waren wir sehr angetan. Aufgrund des Regens waren die ganzen Pfade sehr aufgeweicht und matschig und dementsprechend sahen wir auch aus. Man sollte es sich eben ersparen den Halt zu verlieren und einen Ganzkörpersatz in diesen Matsch zu machen. Man sollte sich nichts vormachen, wir sind hier nicht mehr in Europa. Wer sich vor Krabbeltieren und anderen Kleinvieh fürchtet oder ekelt wird hier schnell ein Problem bekommen. Wir hatten in der Tat Blutegel an den Beinen, dass dies nicht unbedingt soo schlimm ist, muss man erstmal in den europäischen Kopf bekommen. Somit hatten wir hier auch unsere erste weibliche Panikattacke. Aber auch diese ging vorüber und was einen nicht umbringt, macht nur härter. Also keine schlechte Erfahrung. Das Wasser in den Flüssen hat durchaus Trinkqualität, zwar nicht zu vergleichen mit einer frischen Apfelschorle aber genießbar. Leider zog jetzt sehr starker Wind auf und machte es notwendig, sich doch das ein oder andere Mal festzuhalten. Denn viele Wege sind halt sehr schmal und durch de Regen sehr rutschig. An den Seiten geht’s dann schon etliche Meter hinunter. Am Ende unserer Parktour hatten wir dann noch ein tolles Erlebnis was auf Bildern festgehalten werden musste und selbst damit unterstellte man uns nachher in der Heimat Fotomontage. Wir entdeckten Blätter der Nalcapflanze. Diese unglaublich großen Blätter haben teilweise einen Durchmesser von bis zu 3 Metern. Man überlege mal, wir reden hier von Pflanzenblättern. Die Struktur der Blätter passt sich auch der Größe an, damit könnte man getrost einen alten Holzstuhl abschleifen und wieder aufpolieren.
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Mollabolo
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Chile - Puerto Varas
Vorweg: Der Besuch dieser Stadt lohnt sich allemal. Auch wenn sie natürlich mittlerweile Anlaufpunkt für viele Touristen geworden ist. Ja, selbst in Chile gibt es organisierten Tourismus. Nur wenige Kilometer entfernt vom Zielflughafen Puerto Montt erstreckt sich eine trotzdem sehr schöne Stadt. Als touristisches Zentrum verfügt Puerto Varas über zig Möglichkeiten mal etwas anderes zu veranstalten. Ob Trekking, Reiten – Pferde sieht man hier immer wieder, sehr beliebte Tiere im Land – oder Rafting, hier muss keine Langeweile aufkommen und es gibt genügend Möglichkeiten, dem Stadtleben zu entkommen. Sehr interessant war für uns das Flyfishing. Normales Angeln kannten wir, jedoch diese Form des Fischens ist noch mal eine ganz andere. Interessant und lustig bei Anfängern, denn ich brauche wohl 5 Jahre um dies zu können. Puerto Varas liegt direkt an der „Panamericana“ gelegen, diese zieht sich von Alaska bis Feuerland südwärts. Es scheint immer noch die Traumstrecke eines jeden Bikers zu sein. Ein Pflichtbesuch war für uns die Besichtigung der „Sagrado Corazon de Jesus“. Eine Kirche die in Chile als nationales Kulturdenkmal gilt. Der erste Anblick erstaunte uns ein wenig, denn wieder mal bemerkten wir, dass wir alles, was wir kannten am besten über Bord schmeißen. Denn das eine Kirche Holz und Wellblech sein kann, war uns neu. Und dieses „Gebäude“ soll einer Kirche im Schwarzwald nachempfunden sein. 2004 wurde die Kirche nochmals renoviert und aufgrund der Ähnlichkeit zu der deutschen Kirche wurden die Arbeiten aus Deutschland sogar finanziell unterstützt. Man sollte ruhig 2-3 Tage in Puerto Varas bleiben, es gibt eine Menge zu sehen und sie dient als guter Start mit der Nähe zum Flughafen.
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Mollabolo
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Chile - Vulkan Osorno und Umfeld
Chile – Vulkan Osorno und Umfeld
Unsere erste Tour führte uns von Puerto Varas durch Ensenada nach Petrohue. Wir fuhren am Ufer des Rio Petrohue entlang, der sich immer wieder durch seine reißende Art bemerkbar machte. Nicht zu vergleichen mit einem Fluß in Deutschland oder in Europa. Zu Fuß bewegten wir uns Richtung des Vulkans Osorno, natürlich kamen wir um das voher liegende Lavafeld nicht herum, also ging es geradewegs darüber. Ein komisches Gefühl, unglaublich hart und rissig. Das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite, so dass wir die schneebedeckte Spitze des Vulkans erkennen konnten. Mit etwas mehr als 2600 Metern ist der Osorno nicht grad als klein zu betiteln. Man erkennt seine sehr schöne Form, die seinem Ruf vorweg eilt. Weiter ging es Richtung Ensenada vorbei an zig Stromschnellen des Rio Petrohue. Die wohl bekanntesten und zugleich gefährlichsten Stromschnellen sind die „Saltos“. Der Fluss bahnt sich dort seinen Weg zum Reloncavi-Fjord durch das Lavagestein. Den Anblick werden wir wohl nicht mehr vergessen, dass hatte dann auch überhaupt nichts mehr mit einem Fluss gemein, so wie wir ihn aus unserer Gegend kennen. Diese Eindrücke kaum verarbeitet kamen wir an eine Lagune, die durch seine extrem grüne Farbe sofort ins Auge stach. Die Lago Llanquihue bekommt durch Milliarden mikroskopisch kleiner Algen diese unglaubliche Färbung. Auf dieser Tour zeigte uns die Natur schon einige ihrer Facetten in Farbe, Kraft und Abwechslung.
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