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Reiseinfos Chile

4.0 stars

Chile - Reiseinfos



Klima

Klimatisch gehört Nordchile zu den weltweit trockensten Regionen, während in Zentralchile ausgeprägte Wetterwechsel im Jahreslauf zu erwarten sind. Je weiter man nach Süden kommt, desto mehr Niederschläge werden verzeichnet. Dank verschiedener Klimazonen kann man Chile zu jeder Jahreszeit bereisen, sollte aber die jeweils geeignete Klimazone wählen! Zentralchile und Santiago kann man wegen der klimatischen Bedingungen zwischen September und November oder Anfang März bis Ende April bereisen. Die Seenregion, den Süden des Landes und den del Paine-Nationalpark erlebt man am Besten zwischen Dezember und März. Die Atacama-Wüste hingegen kann man ganzjährig bereisen, obwohl man in der Winterzeit mit sehr kalten Nächten rechnen muss. Skifans finden sich in Chile begünstigt und finden zahlreiche Skiresorts in den Bergregionen nahe der Hauptstadt Santiago de Chile.

Sprachen

Die offizielle Landessprache ist Spanisch, aber es werden viele einheimische Dialekte und indianische Sprachen gesprochen.

Einreisebedingungen

Bei der Einreise nach Chile wird ein Reisepass mit mindestens sechs Monaten Restgültigkeit benötigt. Kinder brauchen einen eigenen Pass oder müssen im Pass der Eltern eingetragen sein. Man erhält eine Touristenkarte - die Tarjeta de Turismo - ausgehändigt, die man bei der Ausreise wieder abgeben muss. Bei Verlust muss man bei einer Polizeistation vorstellig werden, um eine neue Karte zu erhalten. Als Alternative kann man auch in eines der Nachbarländer einreisen und erhält bei der Ausreise eine neue Tarjeta de Turismo. Bei einem Aufenthalt, der nicht länger als 90 Tage dauert, braucht man kein Visum. Bleibt man länger im Land, ist ein Visum nötig. Es kann gegen 100 US-Dollar um 90 Tage verlängert werden. Minderjährige, die nur mit einem Elternteil oder ganz ohne Eltern nach Chile einreisen möchten, müssen eine schriftliche Erklärung des oder der fehlenden Elternteile mitführen, die besagt, dass die Reise erlaubt wurde. Damit will man Entführungen vorbeugen. Die Erklärung muss in spanischer Sprache verfasst werden und von einem chilenischen Notar oder dem chilenischen Konsulat beglaubigt sein.

Gesundheit

Laut Auswärtigem Amt empfehlen sich bei Aufenthalten bis zu vier Wochen Tetanus-, Hepatitis A- und Diphterieschutz, bei längerem Aufenthalt auch ein Impfschutz gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut. Wer sexuelle Kontakte im Lande haben möchte, sollte sich außerdem gegen AIDS schützen. Eine Choleraimpfung empfiehlt sich grundsätzlich. Vorsicht vor verunreinigtem Trinkwasser ist anzuraten. Ihre Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene entscheidet darüber, ob Sie gesund nach Hause fahren! Rucksackreisende und Urlauber, die länger im Land bleiben, sollten auch eine Typhusimpfung erwägen. Grundsätzlich sollten nur Getränke aus unbeschädigten Flaschen genossen werden. Salate, rohe Meeresfrüchte, Mayonnaisen und Essen von Straßenständen sollten gemieden werden. Angemessene Kleidung wird erwartet, FKK ist landesweit verboten. Wer aus einem Gelbfiebergebiet kommt und auf die Osterinseln reisen möchte, muss eine Impfung vorweisen können.

Sicherheitsvorkehrungen

Chile gilt allgemein als das sicherste Reiseland Südamerikas. Das ist allerdings eine relative Aussage. Wie man der Homepage des Auswärtigen Amtes entnehmen kann, gab es Anfang 2010 ein schweres Erdbeben nahe der Stadt Concepcion, dessen Nachwirkungen noch nicht überwunden sind. Chile ist ein erdbebengefährdetes Land, Nachbeben können auch jetzt noch geschehen. Im ganzen Land muss man mit Diebstählen und Mietwageneinbrüchen rechnen, vor allem in den Städten. Hier kommt es in neuerer Zeit verstärkt zu Gewaltanwendung. Erhöhte Aufmerksamkeit an öffentlichen Plätzen ist daher angeraten. Gewarnt wird vor der Benutzung von Zahnradbahnen, da diese selbst die chilenischen Sicherheitsbestimmungen nicht erfüllen.

Infrastruktur

Neuere Investitionen in das Straßennetz haben sich ausgezahlt, trotzdem muss man mit unbefestigten oder schlechten Pisten rechnen. Die beste Straße ist die Panamericana. Alle mautpflichtigen Straßen sind gut befestigt. Man fährt zwischen den einzelnen Städten im Allgemeinen mit dem Überlandbus, den man einfach anhält. Fahrpläne und Streckenverlauf von Stadtbussen sind für Fremde nicht ersichtlich. Man sollte die Fahrtstrecke jeweils abfragen. Im Süden Chiles existieren diverse Fährverbindungen.


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Tipps

Visum

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Wie fast ueberall in Suedamerika haben Deutsche, wie fast alle andern Europaer, keine Probleme bei der Einreise nach Chile. Man muss sich im Vorfeld lediglich informieren an welchen Grenzen Auslaender einreisen duerfen. Dies sind in der Regel alle Grenzen an den Hauptverkehrsverbindungen, Haefen und Flughaefen. Dann braucht man nur noch einen drei Monate gueltigen Ausweis und bekommt per Einreisestempel ein 30 Tagesvisum. Allerdings herrschen in Chile harte Zollvorschriften bei der Einreise. Frische Lebensmittel sind streng verboten und koennen zu hohen Strafen fuehren! [mehr ]

Steckdosen in Chile

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Entgegen vieler Hinweise in Reisefuehrern passen deutsche Flachstecker auch... [mehr ]

LKW blinken links wenn sie ueberholt werden koennen!

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Ein wichtiger Hinweis fuer alle diejenigen, die sich in Chile ein Auto oder... [mehr ]

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