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Reiseführer Cusco

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Cusco - Reiseführer




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Cusco - Reiseführer




Die Stadt Cusco im peruanischen Andenhochland bildet für viele ein Hauptziel ihrer Peru-Reise. Als Ausgangspunkt für Touren in die verlorene Inkastadt Machu Picchu zieht es jährlich mehrere tausend Besucher hierher. Cusco ist eine faszinierende Mischung aus Inkamauern, spanischen Kolonialbauten, Kirchen, alternativem Lebensstil und alten Energien der Mutter Erde, die sich in geheimnisvollen Felsentempeln in den Hügeln um Cusco finden. Vielschichtig und mystisch breitet sich die Stadt in ihrem Tal vor dem Besucher aus, legt ihm hier Inkasteine vor die Füße, flüstert ihm dort Geschichten der uralten Schamanen ins Ohr. Die Straßen sind voll mit fliegenden Händlern, Musik und Alpacas, mit denen traditionell gekleideten Frauen und Mädchen gerne für Fotos posieren. Steile Gassen schmiegen sich an die glatten Mauern der ehemaligen Inkapaläste, von denen jedoch nur die Grundmauern übrig sind. Diese lassen geduldig die Zeit an sich vorüberziehen, während spanische Bauten über die ehemaligen Herrscher der Inka triumphieren. Oder trügt der Schein...? Stehen die Mauern der Inka nicht doch ein wenig gerader als die der stürmischen Eroberer...?

Stadtgeschichte

Cusco wurde um das Jahr 1200 vom ersten Inka Manco Capac gegründet. Er war der Sohn der Sonne, Herrscher über ein immer mächtiger werdendes Volk, und so machte er Cusco zum Mittelpunkt seines Reiches. Es verwundert wohl nicht, dass der Quechua-Name Cusco wörtlich als „Nabel der Welt“ übersetzt werden kann.

Die Stadt wuchs und gedieh, Wasserkanäle sorgten für Sauberkeit, und die umliegenden Terrassenfelder versorgten die Bevölkerung. Aber auch intellektuell gewann Cusco an Bedeutung: Anstatt die eroberten Völker auszumerzen, wurden deren hohe Würdenträger mit wichtigen Ämtern versehen und nach Cusco eingeladen. So sorgten die Inka für inneren Frieden in ihrem Reich und immer mehr Künstler, Denker und Wissenschaftler ließen sich in der Stadt nieder.

Nach der Eroberung durch die Spanier gerieten Cusco und seine fast gänzlich zerstörten Tempel und Gebäude jedoch in Vergessenheit. Die Jahrhunderte verbrachte es in einem regelrechten Dornröschenschlaf, bis 1911 die verlorene Inkastadt Machu Picchu vor den Toren Cuscos wieder entdeckt wurde. Seitdem ist die Stadt der Anziehungspunkt schlechthin für Touristen, Wissenschaftler und Künstler in Peru – ein zweites Mal wurde sie zum Nabel der Welt.

Cuscos Sehenswürdigkeiten

Calle Hatunrumiyoc: diese Gasse führt entlang der Mauer des ehemaligen Palastes des Inca Roca. Die Mauer gilt als verblüffendes Beispiel für die fugenlose Verblockung riesiger Steine durch die Inka. Der berühmteste Stein hat 12 Ecken und ist schon von weitem durch die Touristentraube davor zu erkennen.

Die Kathedrale: die Plaza de Armas überblickend wurde sie zwischen 1560 und 1654 auf den Grundmauern des Palastes des 8. Inka Viracocha erbaut.

Museo Inka: Ausstellung von Stoffen, Schmuck und Mumien aus der Inkazeit

Coricancha: sie ist das Sonnenheiligtum der Inka, ihr wichtigster Tempel. Hier fanden Hochzeiten, Krönungen, Bestattungen und andere Riten statt. Leider überstand der Tempel die Zerstörungen durch die spanischen Eroberer nicht, über seinen Resten wurde das Kloster Santo Domingo erbaut. Dennoch lassen sich ehemalige Räumlichkeiten und Mauerreste sehr gut erkennen.

Sacsayhuaman: eine Inkafestung in der die letzte große Schlacht zwischen Spaniern und Inkas stattfand. Die Ruinenstätte liegt etwa 3 Kilometer oberhalb von Cusco.

Das Heilige Tal: am Ufer des Flusses Urubamba finden sich im gesamten Tal verschiedene Zeugnisse der Inka - Festungsanlagen an Berghängen, kreisrunde Ruinen... Den Endpunkt bildet die Inkastadt Machu Picchu, die auf Berggipfeln verborgen das Tal überblickt – bis nach Cusco.

Reiseinformationen

Wer nach Cusco kommt, darf die Höhe von 3416 über dem Meeresspiegel nicht unterschätzen. Die ersten Tage sollte man es langsam angehen lassen und besonders viel Wasser trinken, um einer eventuellen Höhenkrankheit vorzubeugen. Trotz täglichem Sonnenschein werden die Nächte empfindlich kalt – die bunten gestrickten Pullover und Mützen der Anden kommen dann sehr gelegen!


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Tipps

Instituto Nacional de Cultura

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In der Calle San Bernardo, versteckt im Colegio San Bernardo, befindet sich das Buero vom Instituto Nacional de Cultura. Hier bekommt man die Eintrittskarten fuer MachuPicchu ganz ohne Schlangestehen - anders als im Buero direkt in Aguas Calientes! Der Eintritt fuer Auslaender kostet 124 Soles, mit internationalem Studentenausweis 62 Soles. Wer sich also ohne Tour alleine mit Zug oder Bus auf den Weg nach MachuPicchu macht, kann hier ganz ruhig sein Ticket schon vorher kaufen und hat keinen Stress vor Ort. [mehr]

Achtung Bus nach Copacabana

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Wer am Terminal Terrestre in Cusco nach Direktbussen nach Copacabana sucht,... [mehr]

Sprachschule Cusco

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Nachdem es in Cusco ja wirklich nen Haufen von Sprachschulen gibt, moechte... [mehr]

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