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Tipps Chełmno

5.0 stars
Rafael Michalczuk
Das Rathaus in Kulm 5 Sterne
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Das Rathaus in Kulm – Zu guter letzt warfen wir noch einen Blick auf das Kulmer Rathaus, dieses war ursprünglich auch gotisch und wurde 1298 erbaut. Im 16. Jahrhundert wurde es allerdings im Spätrenaissancestil umgebaut. Es verfügt über einen schmalen Turm und ein altes Uhrwerk. An der westlichen Wand befindet sich die so genannte „Culmer Ruthe“- ein mittelalterlicher Längenmassstab, der 4,35 Meter misst. Ehrlich gesagt konnten wir ihn zunächst nicht finden, da wir eine andere Vorstellung von der Rute hatten. In Wirklichkeit ist die Rute keine Attraktion, sondern eher ein langer, verrosteter Metallstab. Das Rathaus ist Sitz des Museums des Chełmnoer Landes.


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Rafael Michalczuk
Europäisches Zentrum für Jugendaustausch 5 Sterne
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Europäisches Zentrum für Jugendaustausch – Die kleine Stadt Kulm ist verblüffend gut für europäische Projekte ausgestattet. Ganz in der Nähe vom Stadtzentrum befindet sich das Europäische Zentrum für Jugendaustausch. Für Cosmotouristen interessant hierbei ist, dass man in dem Zentrum zum Youth-Hostel Preis übernachten kann. Das Zentrum verfügt über einen groβen Konferenzsaal und ist ziemlich modern ausgestattet.

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Rafael Michalczuk
HOTELik 5 Sterne
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HOTELik – HOTELik also „HOTELchen” heiβt eine Unterkunftsmöglichkeit in Kulm. Der Name hält das, was er verspricht eine gemütliche Atmosphäre, aber auch nicht besonders hohen Standard. Die Ausstattung sieht wie auf dem Hotellogo (eine kleine altmodische Nachtlampe) aus. Es gibt einen groβen Kamin im Haus. Ein Einzelzimmer kostet 100 zł, ein Zweibettzimmer 140 zł, was leider ziemlich teuer ist. Das Frühstück ist inclusive, das Hotelchen befindet sich im Stadtherz, von der Stadtmauer von den Neuen Planten getrennt.


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Rafael Michalczuk
Stadtamt 5 Sterne
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Stadtamt – Das Kulmer Stadtamt selbst macht einen attraktiven Eindruck, es handelt sich dabei um ein kleines Gebäude mit Fachwerkelementen. Vor dem Amt befindet sich eine elektronische Touristeninformation, als wir jetzt noch in der Winterzeit vor Ort waren, funktionierte sie leider nicht, wohl weil keine Saison war. Neben dem Amt befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten.

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Rafael Michalczuk
Graudenzer Tor 5 Sterne
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Graudenzer Tor – Am einen Ende der Neuen Planten befindet sich das Graudenzer Tor, also eines von sieben Stadttoren. Es mutet ein wenig seltsam an, weil es im 13./14. Jahrhundert um ein Vortor erweitert wurde und 1620 eine Kappelle „auf dem Törchen“ zusätzlich aufgesetzt wurde. In einer muschelförmigen Nische an der östlichen Auβenseite des Tores befindet sich die Pieta der Gottesmutter von Chełmno, die Kapelle krönt eine manieristische Spitze aus Niederländisch-Danziger Werkstatt.


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Rafael Michalczuk
Neue Planten 5 Sterne
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Neue Planten – Auf unserem Spaziergang durch Kulm trafen wir einen kleinen Jungen, dieser machte uns darauf aufmerksam, dass wir keinesfalls vergessen dürften die Neuen Planten zu besuchen. Die neuen Planten (Nowe Planty) sind eine Parkallee, die sich längst der Stadtmauern bis zum Graudenzer Tor zieht. Von einem etwas erhöhten Aussichtspunkt erstreckt sich die Sicht auf die Weichsel. Dort befindet sich auch das „Liebesbänkchen“.


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Rafael Michalczuk
Stadt der Verliebten 5 Sterne
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Stadt der Verliebten – das andere Gesicht der Stadt als „Stadt der Verliebten“ ist auch mit der Sakralarchitektur verbunden. In der geradezu riesigen Pfarrkirche St. Marien befinden sich nämlich die Reliquien des Heiligen Valentin. Die Stadt nutzt deshalb den angelsächsischen Patron der Verliebten für sich als Werbekonzept und lädt zum Valentinstag zu sich ein, obwohl der heilige Valentin in der polnischen Tradition eigentlich Patron der Lebrakranken ist. Wie auch immer gleich neben dem Graudenzer Tor kann man sich zu einem in Holz geschnitzten Liebespaar setzen und die Atmosphäre der kleinen Stadt genieβen.


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Rafael Michalczuk
Heilig-Geist-Kirche 5 Sterne
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Heilig-Geist-Kirche – Auch die Heilig-Geist-Kirche in der Nähe der imposanten Überreste der einstigen Stadtmauer gelegen, haben wir besucht. Hierbei handelt es sich um eine Hallenkirche aus Backstein mit Tonnengewölben aus Holz. Ursprünglich funktionierte die Kirche als Hospitalkirche, seit 1694 gehörte sie dem Orden der Barmherzigen Schwestern des heiligen Vinzent a Paulo an, im 19. Jahrhundert wurde sie leider in ein Militärlager umgewandelt.


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Rafael Michalczuk
St. Petrus und Paulus Nachdominikanerkirche 5 Sterne
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St. Petrus und Paulus Nachdominikanerkirche – Auch diese gotische Backsteinkirche stammt aus dem 13./14. Jahrhundert. Es handelt sich dabei um eine dreischiffige Basilikenkirche mit reicher Innenausstattung: Polychromien (13./14. Jahrhundert), Ritzgrabtafel des ersten Kulmer Bischofs Heidenreich. Interessanterweise krönte sich hier Mindaugas (Mendog) zum ersten König von Litauen, in Wilna kann man zu diesem König eine Menge erfahren, da er als Schöpfer des litauischen Staates angesehen wird.


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Rafael Michalczuk
Ehemaliger Zisterzienserinnen und Benediktinerinnen Klosterkomplex 5 Sterne
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Ehemaliger Zisterzienserinnen und Benediktinerinnen Klosterkomplex – Der Komplex ist für Touristen auβerhalb den Zeiten der Gottesmesse zu besichtigen. Die Schwestern im Kloster bieten eine Vielzahl an Broschüren (leider auch gegen unseren Willen) an. Das Kloster wurde wie ein Groβteil der Bauten der Stadt im 13. und 14. Jahrhundert errichtet. Heute ist es Sitz der Barmherzigen Schwestern des St. Vinzent a Paulo. Architektonisch interessant ist vor allem der Mestwinturm aus dem 13. Jahrhundert, sowie das Merseburger Tor, als auch die zweistöckige gotische Kirche St. Johannes des Täufers und St. Johannes des Evangelisten. Direkt am Berghang des Klostergeländes befindet sich der Eingang zur Krypta der Äbtissin Magdalena Mortęska, einer bedeutenden Reformatorin der polnischen Benediktinerinnen.


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Rafael Michalczuk
Kirchenstadt 5 Sterne
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Kirchenstadt – Ein kurzer Rundgang durch Kulm reicht, um festzustellen, dass die Sakralarchitektur in der Stadt eine bedeutende Rolle spielt. An Backsteinkirchen gibt es eine ganze Vielzahl: Bei der beeindruckenden Pfarrkirche St. Marien angefangen, über den Zisterzienserinnen und Benediktinerinnen Klosterkomplex, die St. Petrus und Paulus Nachdominikanerkirche bis zur Heiligen-Geist-Kirche. Schon die Straβennamen wie Klosterstraβe oder Bischofsstraβe verraten uns, dass Kulm eine Kirchenstadt ist.


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Rafael Michalczuk
Kulmer Wirtshaus 5 Sterne
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Kulmer Wirtshaus – Der mit Recht am besten ausgeschilderte Ort, den man von überall aus in Chełmno mit Sicherheit findet, ist das Kulmer Wirtshaus (auf polnisch „Karczma Chełmińska). Vor lauter sehr schmackhaften und deftigen Spezialitäten kann man dort schon mal den Überblick verlieren. Deshalb empfehle ich: Süβ-Saure Klopssuppe nach Pommerscher Art (kostet nur 9 zł), Reizker und Pfifferlinge in Sahne (für 18 zł) oder für die Anspruchsvolleren das Wildbret (32 zł). Der Ort ist vor allem aufgrund seiner traditionellen kujawisch-pommerschen Einrichtung zu empfehlen. Vor Ort gibt es auch Hotelzimmer mit hölzernen Fensterläden.


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Rafael Michalczuk
Kulm – ein Helm? 5 Sterne
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Kulm – ein Helm? – Das Wort „Culm“ oder „Kulm“ sagt selbst viel über die Lage der Stadt aus, die von den Ordensrittern natürlich aus Fortifikationsgründen gewählt worden ist. Kulm bezeichnet nämlich den Gipfel eines Berges oder Hügels und so ist die Stadt wirklich malerisch auf einer Anhöhe nahe der Weichsel gelegen. Das schönste Panorama gibt es von den Neuen Planten. Der polnische Stadtname wird auf das Wort „chełm“ also Helm zurückgeführt.

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Rafael Michalczuk
Ordensritter und Pulverbastei 5 Sterne
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Ordensritter und Pulverbastei – 1232 wurde Kulm von Hermann von Balk als Stadt der Ordensritter gegründet. Neben Thorn war Kulm einer der wichtigsten Ordensstädte und sollte sogar Hauptstadt des Ordensstaates sein. Bis heute sind die Ordensritter in der Erinnerung vor Ort anwesend. In Kulm angekommen parkten wir unser Auto gleich auf einem Parkplatz (2zł pro Stunde – Parkgebühren) an der Pulverbastei. Diese entstand im Umbruch zwischen 13./14. Jahrhundert und ist heute Sitz der archäologischen und ethnographischen Abteilung des Museums „Chełmnoer Land“. Die Legende vom Geist des Deutschritterordensöldners Bernard Szumborski besagt, dass er für seine böse Taten während der Okkupation der Stadt 1457 zu ewiger Verdammung in der Pulverbastei verurteilt worden ist.


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Rafael Michalczuk
775 Jahre Kulm 5 Sterne
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775 Jahre Kulm – Gerade dieses Jahr feiert die Stadt Kulm (Chełmno) ihr 775. Jubiläum. 1233 wurden der Stadt nämlich die Stadtrechte verliehen. Für die Stadt sind bis heute einige historische Begebenheiten prägend: die deutschen Ordensritter, die Sakralarchitektur, als auch die Lage auf einer hügelähnlichen Anhöhe. In Legenden zur Entstehungsgeschichte der Stadt spielen alle diese eine wichtige Rolle.


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Rafael Michalczuk
Weshalb Backsteingotik? 5 Sterne
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Weshalb Backsteingotik? – Man kann sagen, dass die Backsteingotik eine gemeinsame „architektonische Sprache“ ausgebildet hat, die in ihrer Verflechtung mit der Geschichte der Hanse, aber auch den Kreuzrittern, der Ostkolonisation eine faszinierende Architektur geschaffen hat, die man im gesamten Ostseeraum antreffen und bewundern kann. Backsteingotik ist die beeindruckende mittelalterliche Architekturausprägung, die uns immer wieder und vielerorts wieder begegnet. Da mich Städte wie Riga, Thorn, Danzig und Lübeck (andere Reisetipps…) faszinieren, hoffe ich die Cosmotouristen mit dieser Vorliebe „anzustecken“.


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Rafael Michalczuk
Europäische Route der Backsteingotik EUROB 5 Sterne
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Europäische Route der Backsteingotik EUROB– Unsere Ausflugsziele waren freilich nur ein kleiner Ausschnitt aus der gesamteuropäischen „Route der Backsteingotik“, die sich über den ganzen Ostseeraum erstreckt und ein grenzüberschreitendes Projekt der Europäischen Union (Interreg III B) ist. Neben Kulm gehören der Route andere polnische Städte wie Stolp (Słupsk), Danzig, Allenstein (Olsztyn), als auch deutsche Städte wie natürlich Lübeck, Lüneburg, Wismar oder Parchim, aber auch Malmö, Ystad, Riga oder Tartu an. Die Erkundung all dieser Orte ist natürlich ein Wunschziel für mich als Cosmotouristen.

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Rafael Michalczuk
Die Route 5 Sterne
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Die Route – Mit dem Auto machten wir uns von Thorn (Toruń) aus auf den Weg nach Kulm (Chełmno), Graudenz (Grudziądz) und Marienwerder (Kwidzyn). Alle diese Orte liegen direkt auf der Strecke nach Danzig (Gdańsk) oder sind von ihr nur einige Kilometer entfernt. An einem Tag kann mit dem Auto getrost alle drei Ziele von Thorn sowie von Danzig aus erreichen. Wir planten die Strecke als einen Tag auf den Spuren der Backsteingotik


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