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wiedermalweg
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Baden wie der Zar
Nowyj Swet war wirklich paradiesisch! Erst hab ich mich gar nicht an den Strand getraut, weil er wunderschön ist und man vielerorts nur Bezahlstrände findet. Hier aber kann man sich gratis ins kristallblaue Wasser werfen. Anschliessend lohnt sich ein Spaziergang über den "Zarenpfad", der sich an der steinigen Küste entlangschlängelt. Klettergelegenheiten, Grotten und weitere Traumstrände unterbrechen die Wanderung. In der Saison ist Nowyj Swet nicht gerade der billigste Ort, man kann aber wunderbar direkt am Strand umsonst zelten. Dazu muss man sich vor den Ortseingang begeben und irgendwann nach unten klettern. Am besten man lotet vorher schon anhand sichtbarer Schwimmer aus, wo bereits gezeltet wird. Auch ohne Zelt lohnt sich ein Ausflug - der Strand ist hier weniger voll und durch vorgelagerte Felsen nochmal romantischer und naturbelassener.
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Marijke
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Khanspalast in Bachtschisserai
Der Khanspalast ist inzwischen ein Museum, und die Einrichtung ist ziemlich authentisch gehalten. Es gibt eine Moschee, einen Harem (mit fantastisch kitschigen Plastikfrüchten), einen Garten und natürlich die Residenz. Mir hat es total gut gefallen! Wenn man am Eingang ein paar hryvna gezahlt hat, kann man frei herumlaufen und "schnüffeln". Dabei sollte man auf keinen Fall die Toiletten am hinteren Ende des Gartens am Kriegsdenkmal auslassen. Ohne Scherz: wer mal in der Ukraine war, weiß saubere Toiletten zu schätzen, und diese waren so blitzblank, daß ich mich noch immer mit einem Lächeln daran erinnere! ;-) Ach ja, lests was über Puschkin, der hat den Palast eigenhändig gerettet.
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Marijke
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UNBEDINGT Bachtschisserai!!!
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Wir waren nur einen Tag lang hier, hätten aber leicht mehrere daraus machen können. Bachtschisserai war einmal die Residenzstadt des Krim-Khans, des muslimischen Herrschers der Halbinsel. Sein Palast sollte AUF JEDEN FALL auf Eurer Liste stehen! Anschließend folgt der Straße am Palast (oder nehmt den Bus), bis Ihr zu einem breiten Fußweg kommt, der rechts den Berg hochführt. Es ist ein bißchen Arbeit, aber Ihr werdet mit einem Kloster und einer uralten Höhlenstadt belohnt. Das ist wirklich umwerfend cool! Im Sommer ist am Fuß des Bergs ein Camp von jungen Ukrainern, die sich hier Jahr für Jahr zum Zelten versammeln. Man klettert an Felswänden und läßt Drachen steigen.
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Marijke
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Die Krim
Obwohl es eigentlich ein Teil der Ukraine ist, wird man hier kaum Ukrainisch hören. Man spricht Russisch. Die Krim ist DIE Touristengegend der Ukraine, und eigentlich der gesamten ex-USSR. Alle Staatsmänner hatten hier ihre Datchas. Die Krim macht extrem viel Spaß, die Landschaft ist fantastisch: felsige Küsten, Strände, Mittelgebirge. Simferopol ist die Hauptstadt, und ein Besuch lohnt sich (und ist eigetnlich unvermeidbar, da man eh hier ankommt, ob per Flugzeug, Zug oder Bus), aber die eigentlichen Attraktionen sind Jalta, Sudak, Bachtschisserai, Sevastopol etc. Am besten eine Woche einplanen, in 5 hektischen Tagen auch zu machen.
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wil6ka
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Crimea
When: Spring, Summer I would recommend you to fly to Odessa or Simferopel and then you decide where to go. There cheap flights with Air Baltic from Riga or Tallinn. So you can go first there with Easyjet and take the next flight to the Ukraine. Frequent Lomo-traveller Neja is almost every summer in the Ukraine and I surely understand why. Despite the climate-change and the rising temperatures in Europe you can never be sure of good weather in the summer. But on the Crimean peninsula you can be sure of a great summer. The water is almost turquoise and what is even more important: the beaches are sandy. I think that raises the vacation-convenience a lot. I reckon Crimea is a pearl, which is still not discovered by the mainstream travellers. This is due to the infrastructure and of course to the language. But this carries many decisive advantages. The prices are so low as you could never expect it. And if you are not in a major tourist spot you will meet very many friendly Ukrainians that might be interested in you, if you are interested in them. No doubt, to know Russian would help the conversation. I prefer the Ukrainian side of the Black Sea much more than the Russian side. This is due to many reason, but the main one is that Ukraine is not such a police-state as Russia. But of course eventually there are many similarities. It could be quite possible, that you have to wait 6 hours for your train at the station and nobody knows or least tells you what is going on. The natives take this turmoil very much relaxed and it is quite an experience to copy this way. You will eventually learn more about you, because you have to keep your nerves together. The people all have an interesting story to tell and most certainly they are very educated. So it could be quite possible that you have a philosophical conversation about literature with them or you are invited to a party of chess. Don’t skip out the chance to drink regularly your 100 grams of vodka. I like very much their drinking culture. It’s not borderless sinking but a celebration of alcohol. And to depict this even more they have invented a golden vodka. No shitting! For the new years eve I have drunk an Ukrainian vodka with traces of real gold inside. You are drinking literally gold with your vodka. Now how brilliant is this?
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