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Tipps Buenos Aires

4.0 stars

ricens
Buenoas Aires Almagro
Hallo, ich möchte im März nach Buenos Aires fliegen und beabsichtige im Stadtteil Almagro übernachten. Hat jemand Infos zu diesem Stadtteil bzw. zum Thema Sicherheit? Gruß Rico

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Miri85
Argentinien, BA 5 Sterne
Dort kamen wir dann am Sonntag früh an, allerdings nicht (wie geplant) um halb neun, sondern so gegen 11. Und standen dann da, am Busbahnhof, ohne Geld, ohne Orientierung und irgendwie ohne alles. Wir sind dann schließlich Richtung Hostel losgelaufen (obwohl keiner wirklich wusste, wo es war) und haben erstmal versucht den diversen Geldautomaten Geld zu entlocken. Leider sollte sich herausstellen, dass das in Argentinien gar nicht so einfach ist und man in der lustigen, globalisierten Welt zwar Milka in Argentinien findet, aber nicht ohne weiteres an Geld kommt. Bzw man erstmal herausfinden muss, dass man in Argentinien nur 300 pesos (ca 65€) abheben kann. Was natürlich genial ist, wenn man pro abheben, 5€ Gebühren zahlt… Naja, nachdem wir zufällig die Hälfte der Austauschstudenten unserer Uni auf den Straßen von Buenos Aires getroffen hatten, kamen wir irgendwann doch noch am Hostel an und haben abends noch ein bisschen Buenos Aires bestaunt. Da die Mexikaner am nächsten Tag shoppen gehen wollten (und shoppen mit diesen Mexikanern heißt Lacoste&co), hab ich die Zeit mit einer anderen zufällig getroffene Austauschstudentin) verbracht und damit, irgendwie an Geld zu kommen. Abends waren wir dann noch schön Essen, ein bisschen mit den Mexikanern feiern (die hatten auch Unabhängigkeitstag) und am Dienstag wollte ich eigentlich nach Rosario fahren, um einen unserer ehemaligen Gaststudenten zu besuchen. Naja, auch hier wieder, was wären Pläne, ohne über den Haufen geschmissen zu werden.
Denn statt ganz chillig ein paar (5) Stunden im Bus zu verbringen, musste ich meine Zeit leider kopfüber über der Kloschüssel verbringen und war schwer damit beschäftigt, meinen Magen zu entleeren… So hab ich eben einen ganzen Tag in einem Hostelzimmer ohne Fenster verbracht und durfte außerdem noch als Ehrengast an einer Bed-bugs-party (oder wer weiß, was das für Tierchen waren)teilnehmen: Ich war sozusagen das Hauptgericht.
War ja auch eine Erfahrung. Rosario ist also wortwörtlich ins Klo gefallen


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Miri85
Argentinien, BA 5 Sterne
Eines lustigen Samstag morgens hab ich mich mit drei meiner unglaublich vielen mexikanischen Mitbewohner auf den Weg nach Buenos Aires gemacht. „Auf den Weg“ heißt in diesem Fall, dass wir uns 23 Stunden (so der Plan) in den Bus setzten wollten, um von Santiago über die Grenze zuerst nach Mendoza (auf argentinischer Seite) und von Mendoza weiter nach Buenos Aires fahren wollten. Naja, aber was wäre denn ein Plan, wenn es nicht mal wieder alles anders kommen würde… So standen wir also schließlich an der Grenze, die eigentlich nur eine große Hütte war und haben zwei Stunden VOR der Hütte und mindestens eine weitere Stunden IN der Hütte verbracht. Wartend. Die chilenischen und/oder argentinischen Grenzbeamten sind nicht unbedingt die schnellsten und die Arbeit, die sie verrichten und vor allem WIE sie sie verrichten, könnte man durchaus als, nunja, sagen wir mal, äußerst ineffektiv bezeichnet werden. Eigentlich wäre das ja alles nicht so weiter schlimm gewesen, hätten wir nicht in Mendoza in einen anderen Bus umsteigen müssen… So haben direkt noch an der Grenze unseren Busfahrer darauf angesprochen, wie weit es denn noch bis nach Mendoza sei. Die Antwort „pocito“. Komischerweise hat diese Antwort die Mexikaner beruhigt, woraufhin ich nur meinte „pocito aleman wäre 15-20 Minuten, pocito chileno 3-5 Stunden“. Naja, die Mexikaner wollten mir nicht so richtig glauben und leider mussten wir dann feststellen, dass es leider kein pocito aleman war, sondern chileno und so kam es, dass unser Bus in Mendoza auch nicht mehr unser Bus in Mendoza war, sondern weder „unser“ noch „in Mendoza“. Nach langem Diskutieren und Hin und Her und den vereinten Kräften von drei Frauen (der männliche Mexikaner war an dieser Stelle wenig hilfreich…) konnten wir schließlich doch noch jemanden überzeugen uns nach Buenos Aires zu kutschieren.


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schesaplana
Sicherheit 3 Sterne
Man merkt den Unterschied ganz deutlich: nach der totalen Finanz-Krise hat sich die Stadt dramatisch geändert. Natürlich ist alles viel billiger, aber man sieht auch viel mehr Armut auf den Straßen, und die Kriminalität hat deutlich zugenommen. Im Stadtzentrum selber kann man auch als Frau zu fast jeder Uhrzeit alleine durch die Gegend laufen, je mehr man das Zentrum verlässt, um so mehr sollte man aber auf Taxis umsteigen. Beliebte Gelegenheiten für Taschendiebe sind natürlich alle Menschenansamlungen wie die großen Busbahnhöfe oder die U-Bahnhöfe. Am besten man geht immer nur mit dem nötigen Kleingeld vor die Tür und lässt alles andere zu Hause.

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travelcaesar
Marsch der "Mütter des Plaza de Mayo" 3 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Jeden Donnerstag um 15:30 Uhr sieht man eine kleine Gruppe alter Frauen am Plaza de Mayo marschieren. In stummem Protest erinnern sie an ihre Kinder und Ehemänner, die sogenannten "Desaparecidos", Opfer der Militärdiktatur, die in den 70er Jahren spurlos in Argentinien verschwanden. Seit 30 Jahren protestieren diese Frauen also und machen wöchentlich auf sich und das Schicksal ihrer Angehörigen aufmerksam. An einem kleinen Stand werden Bücher und Filme verkauft und geduldig beantworten die Ladies die Fragen der Touristen. Die Madres sind inzwischen richtige "Berühmtheiten" und es ist ein wahrlich beeindruckender und ergreifender Moment, der viele Menschen nachmittags zum Plaza de Mayo zieht.

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Mondentochte
Achtung Internet-Cafes 1 Sterne
Wer in Buenos Aires in oeffentliche Internet-Cafes geht, sollte unbedingt ein sehr wachsames Auge auf seine Habseligkeiten haben. Mehrere Leute berichteten von Diebstaehlen! Am Besten immer irgendwie Kontakt mit dem Rucksak halten (einfach unter den Tisch legen bringt nichts, die sind da echt spezialisiert und schnell...) oder am Besten ohne gehen! Besonders sind mir diese Vorkomnisse von Internet-Cafes auf der Avenida de Mayo berichtet worden.

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Pingu
Grabstätte von Eva "Evita" Peron 4 Sterne
Auf dem Friedhof im Stadtteil Recoleta sollte man sich nicht zu schnell durch das Eingangstor begeben sondern auf der Tafel am Rand erst einmal schauen, wo das Grab sein soll. Denn der Friedhof ist groß und unübersichtlich. Man darf ihn sich nicht wie einen deutschen Friedhof vorstellen, denn überall sind hohe Gruften, teilweise mit lebensgroßen Skulpturen und zwischendurch gibt es kaum Grün. Lediglich zahlreiche Katzen streunen zwischen den Gräbern. Das Grab von Evita liegt sehr weit rechts und ist recht unscheinbar. Einige Plaketten neben dem Grufteingang weisen auf die berühmte Verstorbene hin, das ist alles. Doch alleine der Gang über den Friedhof ist schon lohnenswert.

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valpo123
Taxen-Mafia in Buenos Aires 3 Sterne
Am Bus-Terminal von Buenos Aires angekommen, wollten wir uns das nächst Beste Taxi am Südausgang schnappen. Glücklicherweise wies uns Barbara, eine Promoterin, darauf hin, dass sich dort die Taxi-Mafia befände. Um als typischer Europäer, als der ich deutlich zu erkennen bin, eine Chance auf faire Taxipreise zu haben, sollten wir uns eines der Taxen am Nordausgang nehmen. Der Richtpreis liege dort bei etwa 3$ (70 Cent) argentinos Grundgebühr und 4$ argentinos pro Kilometer durch den Stadtverkehr. Wenn ihr also vermeiden wollt, Opfer von Mafiosi-Preisen zu werden, dann achtet zum Einen auf den Startpreis der Taxiuhr und fragt nach dem ungefähren Fahrtpreis zum gewünschten Reiseziel.

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Mausli86
Buenos Aires - Einkaufen in Buenos Aires 5 Sterne
In B.A. lässt sich so ziemlich alles ersteigern, was das Herz begehrt, die Frage ist nur, wo man am besten einkaufen soll. Die Avenida Florida kann ich euch jedenfalls nicht empfehlen. Die Haupteinkaufsstraße im Zentrum der Stadt lockt zwar mit guter Qualität, aber dafür mit saftigen Preisen. Die Läden sind hier hauptsächlich auf Touristen mit viel Geld ausgelegt, was deshalb auch zahlreiche Bettler und Slumbewohner anzieht, die sich von den Ausländern ein paar Centavos erhoffen. Daher rate ich allen, die mit den Einheimischen shoppen gehen wollen, ihr Schnäppchen rund um die Avenida Pueyrredon im Viertel Once zu suchen. Hier gibt es noch jenseits der Touristenmassen richtig gute Kleidung zu billigen Preisen, na ja, die beste Qualität ist es nicht, dafür siehts schick aus und schont den Geldbeutel!

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Mausli86
Buenos Aires - Museo de la Ciudad 5 Sterne
Ein nettes, interessantes, kleines Museum, in dem vor allem historische Fotos und alte Möbel zu sehen sind. Ein ganzer Raum widmet sich altem Spielzeug, und man kann wunderbar das frühere Leben der Portenos nachempfinden. Der Mann an der Kasse war besonders nett: da ich kein eigentlicher Tourist, sondern Freiwillige in einem Armenviertel war, ließ er mich zum Preis der Einheimischen herein und ich habe 2 Pesos gespart;-)) Das Museum befindet sich direkt auf dem Weg nach San Telmo, wenn ihr also Lust und Zeit habt, solltet ihr unbedingt mal vorbeischauen.

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Mausli86
Buenos Aires - Club Podestá 4 Sterne
Ein Club für alle, die gerne mit Einheimischen abtanzen möchten. Hier geht es noch etwas natürlicher zu als in anderen Clubs der Stadt, wer aber House und elektronische Musik nicht mag, wird es schwer haben. Auch die 80er Jahresongs sind nicht jedermanns Sache, und ich verspürte öfters mal den Wunsch, den D.J. vom Sockel zu stoßen und selber aufzulegen;-) Ansonsten ist der Club in Palermo Viejo jedenfalls eine erstklassige Wahl, wenn man das Bedürfnis verspürt, die Nacht zum Tage zu machen.

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Mausli86
Buenos Aires - Café Tortoni 5 Sterne
Das Tortoni ist ein wunderschönes stimmungsvolles Café, das sich zu recht das älteste Café Buenos Aires' nennt. Hier stimmt einfach alles: das Ambiente, die Bedienung und die Speißekarte. Am liebsten will man gar nicht mehr aufstehen, sondern einfach die herrlich altmodische Umgebung genießen. Abends finden im Café auch Tangoshows statt (sind nur leider nicht umsonst;-)). Wem das nicht gefällt, schlürft am besten einen Kaffee zu Gemüsequiche und Zitronenkuchen. Nett ist auch die angenehme Mischung aus Einheimischen und Touristen.

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Pingu
Stadion von Boca Juniors 4 Sterne
Der Stadtteil La Boca gilt als eher ärmlicher Stadtteil von Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Teilweise wird auch gewarnt, sich dort hinzubegeben. Fährt man mit dem öffentlichem Bus durch La Boca, wird man auch sehen, warum. Doch La Boca ist nicht nur ein Stadtteil, der durch Armut und Tango geprägt ist, La Boca ist für die meisten Argentinier der Inbegriff für Fußball pur. Hier befindet sich das Stadion der erfolgreichen Mannschaft Boca Juniors, in der auch Maradona mitspielte. Es kann besichtigt werden und hat im Untergeschoss ein kleines Museum, dass über die Vereinsgeschichte informiert. Durch die Lage des Stadions, mitten in den engen Straßen, ist eine Tribüne extrem steil aufragend. Unbedingt sehenswert.

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Mausli86
Buenos Aires - Club Niceto in Palermo 5 Sterne
Wenn ihr argentinisches Nachtleben mal aus nächster Nähe erleben wollt, solltet ihr unbedingt donnerstags in diesen Club im trendigen Palermo Viejo. Vorher am besten vorschlafen - zwar ist Einlass "schon" um halb eins, vor drei Uhr nachts fängt es hier aber selten an. Dann heizt eine Transvestitenshow den Besuchern so richtig ein, und man bekommt Lust, sich danach zu elekronischer und Rockmusik noch richtig die Seele aus dem Leib zu tanzen. Der Club ist auch am Wochenende geöffnet, ich weiß aber nicht, was dann gespielt wird.

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Mausli86
Buenos Aires - italienisches Restaurant Broccolino 5 Sterne
Ein Restaurant, das ich allen empfehlen kann, die mal wieder richtig gut italienisch essen gehen wollen. Von außen sieht das ganze vielleicht etwas lieblos aus, lasst euch davon aber nicht abschrecken: das Essen schmeckt hervorragend ( man hat die Wahl aus über 20 verschiedenen Soßen zu leckerer Pasta) und die Bedienung ist schnell und freundlich. Also: großen Hunger mitbringen und los!

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Mausli86
Buenos Aires - Feria de San Telmo 5 Sterne
Ganz Buenos Aires scheint es sonntags auf den Trödelmarkt an der Plaza Dorrego in San Telmo zu ziehen, darunter Scharen von Touristen. Hier gibt es wirklich alles, was Sammlerherzen höher schlagen lässt: Schmuck, Kunsthandwerk, alte Klammotten, sogar das eine oder andere historische Telefon hat sich hierher verirrt. Es macht Spaß, einen Sonntag lang über den Platz zu bummeln und all die schönen Antiquitäten zu bestaunen, die dort feilgeboten werden. Zu sehen sind auch Tangoshows und die Künste diverser anderer Straßenkünstler. Ein wirklich schöner Markt in schönem altargentinischen Ambiente.

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Mausli86
Buenos Aires - Tango Backpackers 2 Sterne
Man hatte mir das Hostel im trendigen Palermo Viejo eher durch Zufall empfohlen. Ein bisschen enttäuscht war ich dann aber doch. Enge Zimmer, fehlende Duschmöglichkeiten, wenig Luft...wenigstens war der Aufenthaltsraum groß und gemütlich, wenn auch etwas anonym, und das Frühstück war an argentinischen Verhältnissen gemessen auch okay. Trotzdem hatte das ganze eher den Flair eines Riesenhostels, wo man schnell den Überblick über andere Gäste verliert. Es mag sicher schlechtere Herbergen geben, aber definitiv auch bessere. Zumindest gibt es eine Vergünstigung für HI - Mitglieder.

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Mausli86
Buenos Aires - Jardín Zoológico 4 Sterne
Besonders niedlich fand ich die Seelöwenshow, aber auch das Elefantenhaus und das Aquarium waren echte tierische Highlights. Vertreten sind im Zoo aber über 300 verschieden Arten. Ihr solltet auf jeden Fall einen ganzen Nachmittag einplanen und genügend Filme mitnehmen (oder eine ausreichend große Speicherkarte).


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Mausli86
Buenos Aires - Avenida 9 de Julio und Obelisco 1 Sterne
Argentinier prahlen gerne damit, die breiteste Straße der Welt befinde sich in Buenos Aires. Das mag auch stimmen, besonders schön ist die sechszehnspurige Fahrbahn trotzdem nicht. Verkehrslärm und eine Wolke von Abgasen erwecken den Wunsch, seinen Weg so schnell wie möglich fortsetzen zu wollen. Den Obelisco, ein pyramidenartiges Gebilde zwischen Avenida 9 de Julio und Corrientes, sollte man aber vorher noch festhalten, dann kann man getrost das Gewimmel von Menschen und Autos hinter sich lassen.

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Pingu
Dreck in Buenos Aires 1 Sterne
Buenos Aires ist aufregend und interessant, gar keine Frage. Doch trotzdem sollte man nicht übersehen und vergessen, dass die Stadt auch ziemlich dreckig ist. Dass Südamerikaner mit der Natur anders umgehen als Europäer ist bekannt, doch gerade in einer Hauptstadt hätte ich mit mehr "Salonfähigkeit" gerechnet. Vor dem Nationalkongress übernachten Obdachlose, die natürlich auch Dreck verursachen, gleichzeitig müssen auch die Hunde ihr Geschäft verrichten und zu allem Überfluss schmeißen die Einwohner einfach ihren Dreck auf die Straße, ganz abgesehen von den zahlreichen Verschmierungen an den Hauswänden und den teilweise extremen Autoabgasen auf der 20spurigen Hauptstraße.

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