Reiseführer Budapest
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Budapest - Reiseführer
In der ungarischen Hauptstadt Budapest trifft Pracht-Architektur auf Schöngeist. Der besondere Charme und das Flair dieser weltoffenen, lebendigen Metropole beruhen auf der historisch bedingten Mischung verschiedener Kulturkreise und Zeitalter. Hier stehen römische Ruinen neben mittelalterlichen Burgen, Jugendstilvillen neben türkischen Badepalästen und die traditionsreichen Kaffeehäuser im „Paris des Ostens“ haben ebenso ihre Besucher wie die zahlreichen trendigen Cafés; aufgrund der fast 100 Thermalquellen und durch hochkarätige Kulturevents genießt Budapest auch als Kur- und Erholungsort einen sehr guten Ruf. Die Donau schlängelt sich durch die Stadt und trennt den alten Stadtteil Buda von der modernen Seite Pest. Einen ersten Eindruck beider Stadtteile vermittelt eine Donauschifffahrt. Neun Brücken, wovon die eindrucksvollste die weltberühmte Kettenbrücke ist, verbinden, was der Fluss entzweit und machen Budapest zu einer Einheit. Tagsüber shippern Sie vorbei an prunkvollen Bauten, die im nächtlichen Lichtermeer zu einer bezaubernden Märchenwelt werden.
Die ersten Siedler im Gebiet von Budapest waren keltische Eravisker, die bereits eine hohe Kultur besaßen und Münzen prägten. Die Römer erkannten die strategisch günstige Lage am Gellértberg mit dem Donauübergang und gründeten im Jahr 89 ein Militärlager und die Stadt Aquincum im Bereich des heutigen Óbuda. Zu diesem Zeitpunkt wurde mit Bädern, Palästen und Prunktheatern der Grundstein für die heutige Pracht gelegt. Es folgten die Slawen und mit einer Völkerwanderung die Ungarn, die von der Landwirtschaft lebten und zur Erleichterung ihres Handels bereits Fährverkehr auf der Donau betrieben. Mit der Krönung von Stephan I. 1000/1001 zum ungarischen König wurde Pest Residenzstadt. Die königliche Burg wurde in Buda auf dem Neuberg errichtet, der seitdem als Burgberg bezeichnet wird; bereits damals existierte ein reger Fährverkehr zwischen beiden Städten.
Für kurze Zeit wurde Ungarn unter König Stephan I. zum Königreich, welches durch den Angriff der Mongolen im 12. Jahrhundert wieder zerstört wurde.
Später besetzten die Osmanen Ungarn, hauchten der Stadt Budapest orientalisches Flair ein. Anschließend nahmen die Habsburger Besitz von der Stadt, brachten Eleganz und vornehme Verhaltensweisen mit. Nach der 150-jährigen Türkenherrschaft wuchsen Buda und Pest unter den Habsburgern schnell zu bedeutenden Handelsstädten, ein Grund war die Errichtung der ersten festen Brücke; die „Kettenbrücke“ war 1849 die erste Donaubrücke unterhalb von Regensburg. Im Jahr 1873 wurden die Städte Buda, Pest und Óbuda zu Budapest vereinigt, und die Eröffnung der weltweit zweiten U-Bahn 1896 machte Budapest endgültig zu einer europäischen Metropole. Erst in 1949 wurde Ungarn zur Volksrepublik und später nach der Wende in 1989 zur Republik ausgerufen.
Einen großartigen Ausblick auf das majestätische Budapest haben Sie vom hohen Burgberg aus. Nach einem ersten Überblick über das „Paris des Ostens“ warten spannende Sehenswürdigkeiten auf Sie. Ein spektakulärer Höhepunkt am Donauufer ist das Parlamentsgebäude mit seiner eindrucksvollen roten Kuppel und der filigran gestalteten Fassade. Zu Fuß gelangen Sie binnen weniger Minuten zur St. Stephan Basilika, erbaut im Jugendstil. Im Jahr 2005 konnte die Basilika auf stolze hundert Jahre ihres Bestehens zurückblicken.
Das Stadtbild von Budapest, welches auf die österreichisch-ungarische Herrschergeschichte zurückzuführen ist, erinnert an Wien. Auch der Kommunismus hat seine Spuren hinterlassen. Die Ungarn sind Künstler im Akzeptieren ihrer Vergangenheit und präsentieren diese von ihrer schönsten Seite. Eine deutliche Vorstellung davon bekommen Sie im Memento Park. In diesem Open Air Museum zeigen Statuen aus Stahl die wichtigsten Führer der sozialistischen Phase wie Marx und Lenin. Ein seltsamer Spaß im Memento-Park ist ein original rotes Straßentelefon aus der Sozialismusphase, mit dem Sie bei einem richtigen Telefonat die Stimmen der kommunistischen Führer hören dürfen.
Budapest ist eine Stadt für alle Jahreszeiten, denn im Frühjahr und Sommer locken die Straßencafés ins Freie und im Herbst und Winter laden die Thermalbäder zum Aufwärmen ein. Zur Entspannung laden die weltbekannte Budapester Bäderkultur ein. Bunte Kuppeldecken mit orientalischen Mustern oder üppige Goldverzierungen an Säulen sind ein Blickfang in den ungarischen Hamam-Bädern. Zu den Höhepunkten eines Wellnesstages zählen die kultivierten Bäderparties. Oftmals geht dem Badevergnügen eine kleine Wanderung durch wunderschöne Parks voraus, worin sich die Bäder verstecken. Das 400 Jahre alte Kiralybad und der prunkvolle Badepalast Széchenyi, dessen heilsame Thermalquellen erst 1879 entdeckt wurden, haben Weltruf.
Kulturfans finden in zahlreichen Museen, Kunstausstellungen und Galerien der Stadt Zerstreuung. Straßenmusikanten und Straßenmaler bereiten den Passanten kulturelle Freuden.
Untrennbar mit der ungarischen Kultur verbunden ist die feurig-scharfe Puszta-Küche. In der vielen Restaurants der Stadtszene, jedoch nicht am Donauufer, kommen Sie in den Genuss des beliebten ungarischen Gulaschgerichtes oder von scharfem Paprikahuhn. Diese Spezialitäten schmecken am besten mit einem Glas „Erlauer Stierblut“ oder einem Tokajer. Beim Kalorienabbau hilft der Besuch eines Festivals. Budapest steht Kopf, wenn Künstler aus aller Welt ihr Können beim alljährlichen grenzenlosen Sziget-Festival zeigen. Hier treffen Pop-Ikonen auf afrikanische Buschtrommler.
Entdecken Sie am besten bei einem längeren Aufenthalt die Vielfältigkeit und den Charme von Budapest.
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Nur ein Katzensprung von Budapest entfernt. Auf jeden Fall einen Ausflug Wert!!!
Es handelt sich um einen freundlichen Familienbetrieb in Domonyvölgy, Fenyő... [mehr] |
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