Arsenale di Venezia, Venedig
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Einst größte Schiffswerft - jetzt leider weitgehend ungenutzt
Leider nicht zu besichtigen! Das Arsenale (von arab. dar as-siná'a=Arbeitsstätte) wurde 1104 in der Regierungszeit des Dogen Ordelafo Falier (1102-†1118) hier auf 2 sumpfigen Inseln um einen See (darsena vecchio) gegründet, eine urkundliche Erwähnung ist aber erst für 1320 überliefert. Bis zum 16. Jh. wurde die Werft immer weiter ausgebaut (insgesamt 7 mal erweitert). Am Anfang war das Arsenal wohl weniger Werft, als Lagerplatz für die Schiffe in der winterlichen Ruheperiode. Bis ins 19. Jh. waren hier große Lager für vorgefertigte Schiffsrümpfe und für alle Arten von Schiffszubehör und Ausrüstungen. Zu Kriegszeiten konnten so die Schiffe schnell fertiggestellt werden. Unter den Österreichern verlor das Arsenal seine Bedeutung infolge des Aufbaus der Werften in Triest und mutierte mehr und mehr zu einem museumsartigen Lager. Nachdem Venedig zum vereinigten Italien kam, gewann das Arsenale als Kriegswerft bis zum II. Weltkrieg wieder an Bedeutung (während des II. Weltkrieges insbesondere Bau von U-Booten und Torpedos; Zerstörungen durch Bombenangriffe) und ist bis heute militärische Sperrzone, die inzwischen weitgehend brach liegt. 1956 zog das Militär weitgehend ab, nachdem der italienische Verteidigungsminister festgelegt hatte, daß Ancona Hauptstützpunkt der italienischen Flotte in der Adria wird. Einige Gebäude werden seit 1980 von der Biennnale genutzt. Inzwischen wurde 1/3 des Geländes an eine statliche Aktiengesellschaft (51% hält der italienische Staat, 49% Venedig) übergeben, 2/3 gehören weiter der Marine, die im Jahre 2000 hier eine Führungsakademie (Instituto di Studi Militari Marittimi) eingerichtet hat. Seit 1997 hat auch – als erste Firma überhaupt - ein Forschungsunternehmen für Meerestechnologie, das von europäischen Fondsgesellschaften gefördert wird, seinen Sitz im Arsenale. [mehr] |
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Arsenale
Leider ist der weitläufige Komplex des Arsenales, der alten Werft, für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Mit ein wenig Glück könnt ihr jedoch an den Türmen des Arsenales oder von den Bootslinien, die aussen um Venedig herumfahren, einen Blick hineinwerfen. Wer sich für die Geschichte der Werftanlagen und die der venezianischen Handels- und Kriegsschiffe interessiert, kann jedoch das Museo Storico Navale besuchen. Es liegt unweit der Anlegestelle Arsenale. [mehr] |
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30122
Venedig
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