Reiseführer Andalusien
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Andalusien - Reiseführer
Spaniens Süden gleicht einem Paradies aus Licht und Anmut. Andalusien bietet Vielfalt und Einzigartigkeit vor einer stimmungsvollen Kulisse, welche von Flamencoklängen untermalt wird. Die Felsen von Gibraltar bilden den südlichen Teil des europäischen Festlandes. Europa und Afrika trennt lediglich die Straße von Gibraltar. Die Costa del Sol ist für ihre Badeplätze berühmt und den rauen Atlantikwind machen sich die Surfer an der Costa de la Luz zu Nutze. Zwischen Felsen, Weideland, Olivenhainen, Sonnenblumenfeldern und Sanddünen folgen Sie den Spuren Christoph Kolumbus, bewundern die orientalischen Bauten in Córdoba oder bestaunen die Attraktionen Sevillas.
Im 1. Jahrtausend v. Chr. befand sich auf dem Gebiet des westlichen Andalusien das antike Königreich Tartessos. Die Phönizier ließen sich im Osten des heutigen Andalusien nieder. Um 260 v. Chr. wurde das Gebiet von Karthago beherrscht. Die Karthager konnten ihre Macht bis zum Ausbruch des Ersten Punischen Krieges festigen. Zum Ende des Zweiten Punischen Krieges wurde Andalusien von den Römern erobert und es entstanden zahlreiche Städte nach römischen Vorbild. Im 5. Jahrhundert fielen die Westgoten ein und gründeten ihr eigenes Reich. Im 8. Jahrhundert wurde das Gebiet von den Mauren erobert. Damit begann die längste islamische Herrschaft einer spanischen Region, welche bis 1492 andauerte und bis heute in der großartigen Architektur der Alhambra in Granada oder der Giralda in Sevilla überdauert. Nach dem durch die Reconquista herbeigeführte Beendigung der maurischen Herrschaft wurde Sevilla zum kulturellen Mittelpunkt Spaniens und es entstanden zahlreiche Prachtbauten. Das 19. Jahrhundert war von Unruhen und Aufständen gekennzeichnet. Zwischen 1939 und 1975 dauerte die Diktatur unter General Franco an. 1975 bestieg Juan Carlos I. Spaniens Thron und die Spanier erlangten ihre Demokratie zurück. Andalusien wurde eine autonome Region und nahm einen rasanten wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung und auch der Tourismus begann an Bedeutung zu gewinnen.
Das Stadtbild der Metropole Sevilla wird von zahlreichen Türmen beherrscht. Die Altstadt verfügt über ein Labyrinth enger Gassen, welche sich zu weiten Plätzen hin öffnen und den Blick auf stolze Prachtbauten freigeben. Die zahlreichen Brunnen Sevillas werden von einem von Julius Caesar erbauten Aquädukt gespeist. Mehr als einhundert Kirchen und das weltweit einzige Flamencomuseum öffnen ihre Pforten. In Sevilla sind die berühmten Tapas Zuhause, welche man hier in unzähligen Variationen genießen kann. Córdoba ist die drittgrößte Stadt Spaniens. Mit dem Bau der Mezquita de Córdoba wurde im 8. Jahrhundert begonnen. Heute umfasst der Bau eine Fläche von 23.000 Quadratmetern und wird von 860 Marmorsäulen getragen. In der Juderia genannten Altstadt lebten einst Juden und Araber. In den im 10. Jahrhundert erbauten Bädern des Kalifen können Sie sich über die Funktionsweise arabischer Bäderanlagen informieren.
Sonne satt und eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten erwarten Sie an der Costa del Sol. Malaga besitzt nicht nur einen herrlichen Sandstrand, sondern ist auch für seinen Wein und seine Rosinen berühmt. Im noblen Ferienort Marbella laden schicke Boutiquen und erlesene Gourmetrestaurants zum Besuch. Am Fuße der Serra Nevada befindet sich Granada, wo die Festung Alhambra als größte Attraktion gilt. Zu den schönsten Touristenrouten Spaniens zählt die Straße der weißen Dörfer, welche durch eine malerische Gebirgslandschaft führt. Auf einem steilen Felsen erhebt sich die Altstadt von Arcos de la Frontera. Über die charakteristischen weiß gekalkten Häuser verfügt auch das idyllische Dorf Setenil de los Bodegas.
Andalusien ist ganzjährig in Feierlaune. Spaß und Lebensfreude kennzeichnen die zahlreichen Feste und Feierlichkeiten. Im Januar feiert Marbella sein Sonnenfest. Die Aprilmesse in Sevilla gleicht einem bunten Familienfest mit Tanz und Flamencorhythmen. In der Karwoche finden vielerorts Prozessionen statt. Das Volksfest in Sevilla begleiten 80 Kilometer Leuchtgirlanden.
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Mozarabischer Jakobsweg
Der über 400 Kilometer lange Mozarabische Jakobsweg beginnt in Granada und führt über Córdoba nach Merida, wo er auf die Via de la Plata trifft. Er führt auf überwiegend einsamen Feldwegen und ruhigen Straßen von den Olivenplantagen in Andalusien bis zur weiten Ebene der Extremadura. Im Gegensatz zur Jakobsweg-Hauptroute in Nordspanien, geht es auf dem Mozarabischen Jakobsweg sehr ruhig zu, denn auf der einsamen Route trefft ihr nur selten auf andere Wanderer. Problematisch ist die Übernachtungssituation. Augrund der begrenzten Hotels z.T. lange Etappen über 40 km. [mehr] |
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Medina Azahara
Mit dem Taxi fuhr ich zu den ca. 10 km westlich von Cordoba gelegenen Ruinen.... [mehr] |
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Andalusien
Diese schwarzen Stiere, die in Andalusien irgendwie überall als Riesenwände... [mehr] |
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