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Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin

3.0 stars

Bewertungen

Ein Ort der Erinnerung

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Dieses Denkmal ist wirklich beeindruckend. Man fühlt sich ganz klein und fast schon nichtig, wenn man sich in den immer höher werdenden Steinblöcken verliert. Ein anderer Gedanke, der sich mir aufdrängte, war, dass man sich hier super verstecken kann, fliehen kann vom geschäftigen Treiben der Stadt. Im Ort der Information kann man das was zur Geschichte der ermordeten Juden lernen. 15 verschiedene jüdische Leben von damals werden vorgestellt. Auch werden die Namen mit Geburts-und Sterbedatum aufgelistet. Das Filmmaterial geht an die Substanz. Ein wirklich stark emotionaler Ort, an dem man noch einmal in Welt von damals gezogen wird. [mehr ]

Die Ausstellung unter dem Holocaust-Mahnmal

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Wer das Holocaust-Mahnmal besucht, sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, das Informationszentrum unter dem Gelände auch zu besuchen. Hier findet man unterirdisch eine sehr gelungene Ausstellung über den Holocaust, die anhand von mehreren Themenräumen ziemlich eindrucksvoll sehr stimmungsvolle Räume zeigt, die trotzdem eine Menge Information vermitteln. Es gibt zum Beispiel einen Raum, in dem einzelne Opfer des Holocausts vorgestellt werden; einen anderen, in dem man mehr über Juden in ganz Europa erfährt (und die großen Unterschiede der einzelnen jüdischen Gemeinden). Außerdem gibt es eine Datenbank, in der versucht wurde, so komplett wie Möglich alle bekannten Opfer zu erfassen, und in der man gezielt nach einzelnen Familiennamen suchen kann. [mehr ]

Holocaust Mahnmal – sehr umstritten

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Viele unterschiedliche Meinungen gibt es zu dem Holocaust Mahnmal. Das Holocaust Mahnmal in Berlin ist eines der umstrittensten Denkmäler Deutschlands. Viele Berliner haben kein Verständnis dafür, wie dieser Wald aus Betonblöcken an die Judenvernichtung im Dritten Reich erinnern soll. Andere kritisieren, dass ein Denkmal für alle Opfer der Nazizeit sinnvoller gewesen wäre, also für alle ethnischen und politischen Häftlinge und Verfolgte. Und tatsächlich bleibt ein fader Beigeschmack auf der Zunge liegen, wenn man feststellt, dass viele Menschen, die Steine als günstige Sitzgelegenheit zweckentfremden. [mehr ]

Plötzliches Verschwinden hinter grauen Stelen

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In nächster Nähe zum Brandenburger Tor, hinter dem Hotel Adlon findet sich das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal genannt. Auf riesiger Fläche finden sich unterschiedlich große graue Stelen. Auf den ersten Blick wirkt alles ziemlich klobig und einfallslos. Ein Freund brachte mich dazu, mal genauer hinzuschauen, wie die Menschen, die durch das Denkmal laufen, plötzlich verschwinden. Unter diesem Gesichtspunkt kann ich dem Mahnmal nun doch eine gewisse Bedeutung abgewinnen. Das Museum, dass sich unter der Erde befindet, wird leicht übersehen. Es arbeitet auch mit einer simplen Architektur und vor allem Audioaufnahmen. Ist gar nicht so schlecht, die visuellen Anreize auf die Architektur zu beschränken, obwohl das im ersten Moment sehr gewöhnungsbedürftig ist. Aus meiner Sicht regt das Mahnmal mehr zum Nachdenken an als das Jüdische Museum. Einfach mal anschauen! [mehr ]

Ort der Information

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Ziemlich beängstigend ist der unterirdische „Ort der Information“, das Dokumentationszentrum zum Denkmal. Wobei ich nicht einmal sagen würde, dass es der Ort an sich war, der dieses beklemmende Gefühl ausgelöst hat, sondern vielmehr die harten Fakten, die Einzelschicksale einiger Juden, über die in separaten Räumen berichtet wird und die sicherlich nicht nur mir unter die Haut gehen werden. [mehr ]

Berlin - Holocaust-Mahnmal

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Am 10. Mai 2005 wurde das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, welches sich in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors befindet, eingeweiht. Entstanden ist es nach dem Entwurf des New Yorker Architekten Peter Eisenman. Das Gelände umfasst 19.000 m² und wird von circa 2.700 Beton-Stelen bedeckt, die unregelmäßig angeordnet sind und dennoch eine Einheit bilden. Die 2,38 Meter hohen Pfeiler werden durch einen unterirdisch angelegten Informationsort ergänzt. Dort wird auf ca. 800 m² dem Besucher alles über die zu ehrenden Opfer und die authentischen Stätten des Gedenkens gezeigt. [mehr ]

holocaust-denkmal

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ich war sehr gespannt auf einen besuch des vieldiskutierten holocaust-denkmals in berlin, da ich sowohl die pro- als auch die contra-seite sehr gut nachvollziehen konnte.
letztendlich finde ich nun, dass das denkmal sehr gelungen ist, da es schlicht gehalten wurde und dabei aber raum für phantasie, eigene gedanken und interprationsspielraum lässt. durch die grauen steinquader, die nicht verziert sind, sondern stattdessen verschieden groß sind und durch den wellenförmigen untergrund wird man nicht abgelenkt und kann stattdessen seinen gedanken freien lauf lassen und nochmals über die schlimmen erlebnisse des nazi-regimes nachdenken. außerdem lädt ein unterirdisches museum oder ausstellung dazu ein, sich noch informationen zu beschaffen. ein besuch lohnt sich allemal, ist außerdem kostenlos. [mehr ]

Betonpfeiler - Denkmal für die ermordeten Juden in Europa

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Zunächst wirkte das, auf einer riesigen Fläche nahe des Brandenburger Tor, errichtete Denkmal durchaus befremdlich & unverständlich auf mich. Wellenförmig angeordnete, kalte Betonpfeiler - mal größer, mal kleiner – wohin das Auge reicht, zudem unbeschriftet & anonym. Beim hindurch schreiten jedoch wird klar, wie passend dieses Denkmal, angesichts der grausamen Taten, doch ist. Ein sehenswerter Ort, der bei mir für Gänsehaut gesorgt hat. [mehr ]

Befremdlich

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Das Denkmal, das auf dem Grund und Boden steht, wo sich einst der Führerbunker befand, ist auf den ersten Blick sehr befremdlich. Ein ganzes Feld voller Betonstelen, kalt und monoton, dazwischen und darauf ein paar Jugendliche, die die Gänge und Flächen zu Treffpunkten erkoren haben. Mh. Trotzdem! Irgendwas muss es ja auf sich haben! Dachten wir und ließen uns darauf ein. Genauer gesagt gingen wir mitten hinein. Meine Freundin verschwand für Minuten in den z.T. hohen Zwischenräumen und kam überwältigt wieder heraus. Sie sagte, man könne Beklemmung und Einsamkeit spüren, fühle sich verloren und gehetzt. Keine Ruhe, nur immer wieder die Blicke um alle Ecken und die Erwartung, dass gleich jemand vor einem stehe. Für mich war und ist es ein Denkmal. Kein besonders schönes, aber auch keins, was man nicht gesehen haben muss. Am besten, man sucht - wie immer bei der lieben Kunst - seinen eigenen Zugang. [mehr ]


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