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Jardins d'Alfabia
Rechts vom Weg mit den Wasserspielen gelangt man in einen Garten mit rechtwinklig angelegten kleinen Beeten, die von hüfthohen Hecken umgeben sind. Auch hier ist alles mit einheimischen Pflanzen arrangiert. Die Wege sind schmal, wenn man jemandem begegne, kommt man kaum an diesem vorbei. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Tor aus Strauchwerk, durch welches in einen Park gelangt. Hohe Laubbäume und Palmen dämpfen das Sonnenlicht, darunter gedeihen im Halbschatten kleinere Bäume, Büsche und Blumen.
Geschwungene Wege, künstliche Teiche, Bäche, Springbrunnen bilden ein aufregendes Ensemble.
Gleich am Eingang steht ein Bungalow, wo es neben anderen Dingen auch frisch gepresste Säfte (Obst von hauseigener Plantage) gibt. Gerade im heißen Sommer ist das hier ein äußerst angenehmer Ort.
Eingebettet in diesem Park steht eine alte Landvilla, man kann sie auch besichtigen. Vieles stammt aus dem 18. Jh. einiges ist sogar noch älter, es gewährt einen Einblick in das Alltagsleben eines solchen Landsitzes. In der ersten Etage ist an der Außenfassade ein Umgang. Von hier oben hat man einen schönen Blick in den Garten hinein. Einen Blick sollte man auch in die ebenfalls zugänglichen Wirtschaftsräume werfen. In einem Raum auf dem Hof steht eine alte Ölpresse. Hier bekommt man eine Ahnung, wie früher Oliven gepresst wurden.
Für den Besuch sollte man sich Zeit nehmen. Wer an Gärten interessiert ist benötigt gut zwei Stunden, bevor er wieder auf dem Parkplatz am Auto steht.
Anderthalb Stunden sind vergangen, wir hatten nicht das Gefühl, so lange hier gewesen zu sein. Die Gärten wurden zu Zeiten der arabischen Herrschaft angelegt und sind seit der Wiedereroberung im Mittelalter im Besitz ein und derselben Familie.
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Arabische Gärten
Eine schmale und holprige Pflasterstein-Allee führt zum Eingang der Gartenanlage Jardins d’Alfabia. Links und rechts stehen in gebührendem Abstand je eine Reihe schattenspendender Bäume.
Die Jardins (zu Deutsch: Gärten) zeichnen sich durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem aus. Gleich das erste Gebäude zeigt uns das sehr eindrucksvoll. Aus dem Mauerwerk eines Hauses plätschert Wasser wie aus einer kleinen Quelle in ein kleines Becken. Über eine kleine Einbuchtung im Becken kann das Wasser überlaufen, plätschert auf einen Sims und gelangt in eine kleine Rinne. Die wiederum führt die Stufen hinab und teilt sich dann. Eine führt zu den Bäumen links der Straße und eine zu denen rechts der Straße. So wird die kleine Allee vor dem Eingang mit Wasser gespeist.
Ein paar Meter weiter steht links vom Hauptportal ein kleiner Anbau. Zu beiden Seiten des Portals sind kleine ovale und dunkle Fenster unter denen ein kleines Podest mit Stufen gebaut ist. Wirft man da einen Blick hinein, entpuppt sich das Gebäude als Zisterne, die wiederum bis knapp unter der Fensterkante mit frischem Wasser gefüllt ist. Dank der dicken Mauern und der kleinen Fenster bleibt das Wasser auch bei großer Hitze erfrischend kühl.
Durch die Gärten führt eine Art Rundweg. Zuerst geht es linkerhand über einen Weg zwischen Palmen und anderen auf Mallorca heimischen Pflanzen etwa 100m weiter nach oben. Auch hier alles geschickt bewässert. Dann biegt der Weg in einem 90°-Winkel nach rechts ab und führt nun zwischen zwei Säulenreihen, die mit Laubgehölzen und rankenden Sträuchern bewachsen sind, leicht bergab. Hier kann man ein paar Wasserspiel bestaunen, bei denen das Wasser keineswegs vergeudet wird. Es wird wieder aufgefangen und in ein Sammelbecken geleitet, von wo es wieder verwendet werden kann
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