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Zion, Springdale

5.0 stars

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Zion Nationalpark

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Jeder Nationalpark Amerikas hat seinen eigenen Zauber und jeder von ihnen ist anders. Zion hat ein ganz kleines bisschen Ähnlichkeit mit den Dolomiten in Tirol und dann… wieder doch nicht  Auf unserer Rundreise durch die Canyons rund um Las Vegas war er der zweite Haltepunkt und, wie wir übereingekommen sind, einer der Schönsten. Der Park nimmt eine Fläche von fast 600 km² ein und besteht aus einer Vielzahl an Schluchten. Daher ist der Name „Zion“ auch nicht verwunderlich: Er ist hebräisch und bedeutet „Zuflucht“. Für die sonst so trockenen Canyons rund um Las Vegas ist dieser Park außergewöhnlich grün und wird von einer Vielzahl an Tieren bevölkert. So hatten wir zum Beispiel das Glück, dort einen Kolibri zu entdecken. Der Aufstieg auf den Berg „Angels’ Landing“ lohnt sich auf jeden Fall, hat man von dort oben doch einen genialen Blick über einige wunderschöne Schluchten. [mehr]

Angels Landing - nur für Schwindelfreie

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Angels Landing ist eine wirklich empfehlenswerte Wanderung im Zion Nationalpark. Start der Wanderung ist an der Haltestelle "The Grotto". Der Trail ist etwa 5 Meilen lang, aber nicht zu unterschätzen! Am Anfang ähnelt das ganze eher noch einem Spaziergang, doch das ändert sich früher als euch lieb ist:-) Das Stück vor dem "Scout Overlook" ist dann schon sehr anstrengend. Doch es lohnt sich: von hier bietet sich eine atemberaubende Aussicht auf den wunderschönen Zion NP. Wer noch Energie hat, kann noch ein Stück weiter bis zur Bergspitze klettern. Ich schreibe bewusst klettern, weil es an einigen Stellen doch etwas haarig wird. Aber der Blick auf den Zion und die Narrows entschädigt für alles. Vergesst die Sonnenmilch nicht! Auf Angels Landing kann die Sonne ordentlich knallen! [mehr]

The Narrows - Wanderung mit nassen Füßen

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Die Wanderung durch die bzw. erstmal zu den Narrows beginnt an der Shuttle Haltestelle "Temple of Sinawava." Hier einfach dem Riverside Walk folgen, ein sehr einfacher Trail der ca. 1 Meile lang ist. Vom Ende des Trails geht es ab ins Wasser. Am Ufer stehen dafür extra große Stöcke, damit man den Halt nicht verliert. Mit eigenen Teleskopwanderstöcken läuft es sich aber leichter. Von dort an geht es immer weiter durchs Wasser und hinein in den Canyon. Wirklich beeindruckend. Nach einiger Zeit erreicht ihr die "Wall Street" die engste Passage des Canyons.
Auf jeden Fall benötigt ihr für diese Wanderung ruschfestes Schuhwerk, denn unter Wasser gibt es viele glitschige Felsen. Und falls man doch mal fällt? Naja dann gab es ein erfrischendes Bad umsonst. [mehr]

Kleiner aber hübscher Nationalpark

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Der Zion Nationalpark wird auf vielen Rundreisen durch den Westen der USA wenn überhaupt meist nur sehr kurz besichtigt. Das ist sehr schade, denn der Park ist zwar klein, aber wirklich wunderschön. Der ganze Park ist autofrei, dafür fahren kostenlose Shuttlebusse alle wichtigen Punkte und Sehenswürdigkeiten im Park an. Sportliche sollten auf jeden Fall die Wanderung zur Angels Landing wagen, denn der Ausblick ist atemberaubend. Es gibt aber auch weniger anstrengende Wanderungen, die aber nicht weniger schön sind. Infomaterial und Karten gibt es im Visitor Center. [mehr]

Riverside Walk – Zion NP

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Besonders gut gefallen und bei den Temperaturen, die im Zion National Park schon im Mai recht hoch sein können, recht erfrischend ist der Riverside Walk. Dazu musst Du den Bus entlang des Scenic Drives nehmen und an dessen Ende am Temple of Sinawava aussteigen. Hier beginnt der Riverside Walk auf einem geteerten Weg am Ufer entlang, aber bald geht es dann in den Fluss, denn nur so kannst Du durch die enge Schlucht gelangen. Viele Leute nehmen einen Wanderstock mit und offene Sandalen statt Turnschuhe sind zu empfehlen. Am Ende kommt ein schöner Badeplatz. Natürlich solltest Du das Wetter beachten – bei Sinnflutartigen Regenfällen kann der Wasserstand enorm steigen und der Spaziergang wird lebensgefährlich. [mehr]

Zion Nationalpark

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Auf Bildern – auch auf meinen eigenen Fotos – sieht der Zion Nationalpark nicht so wirklich spektakulär aus, dabei finde ich kommt er einfach nicht so rüber wie er eigentlich wirklich ist. Hier herrscht eine ganz besondere Atmosphäre und er ist nicht vergleichbar etwa mit einem europäischen Alpental. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für die amerikanischen Ureinwohner ein ganz besonders heiliger Ort war und ohne Touristen wäre hier sicherlich eine gewisse Spiritualität zu spüren. Zwar darfst Du nicht mehr mit dem Auto in den Canyon fahren, aber die Busse bringen über den Scenic Drive jede Menge Touristen tagsüber in den Park. Am Besten ist es vielleicht wirklich im Park zu übernachten. Das geht aber nur, wenn Du Dir ein Zimmer in der Lodge buchst. Unbedingt etwas Zeit für eine Wanderung mitbringen! [mehr]


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