Campo Santo Teutonico, Rom
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Himmlische Ruhe
Besonders gefallen hat mir an diesem Friedhof, dass er trotz aller Enge sehr grün war. Es wuchsen dort Palmen und andere Bäume, und auch die kleinen Stauden und Hecken gaben diesem Flecken Erde, trotz seiner Funktion, eine fast schon heitere Note. Unvergesslich war auch die dort herrschende Ruhe, besonders im Kontrast zum lauten Durcheinander des Petersplatzes. Wirklich ein Kleinod, das sich niemand entgehen lassen sollte. [mehr] |
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Der Friedhof
Den Friedhof betritt man durch ein kleines Tor, er wird von einer Mauer umschlossen und an der gegenüberliegenden Seite schliessen sich eine Kirche und weitere Räume an. Seine Ausmaße sind sehr überschaubar, ca. 50 x 50 Meter, doch da die Zahl der Gräber und Steintafeln enorm ist, erscheint alles sehr gedrängt. Die ältesten zu bestaunenden Gräber stammen bereits aus dem 15. Jahrhundert, die jüngsten aus unseren Tagen. Allerdings haben der Friedhof und die angeschlossene Kirche eine Vorgeschichte, die in die Zeit Karls des Grossen zurückreicht. [mehr] |
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In den Vatikan
Der Gardist bestätigte, dass wir den Friedhof besuchen könnten und wiess uns den Weg. Vor den verwunderten Augen von hunderten Touristen durften wir also den den Vatikan betreten. Um den Friedhof zu erreichen, mussten wir nur schräg nach links über den Platz hinter dem Arco delle Capane. Allerdings wurden wir auf diesem Weg von vielleicht 80m erneut kontrolliert, diesmal von einem Schweizer Gardisten ohne die bunte Papageienuniform. Einen Ausweis verlangte aber auch er nicht [mehr] |
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Schweizer Garde
Jedenfalls fasste ich mir anschliessend ein Herz und bin durch eine Lücke in der Absperrung ein paar Schritte auf einen Gardisten zugegangen. Sofort kam er mir entgegen. Ich fürchtete, dass er mich hinter den Zaum zurückjagen oder mir seine Hellebarde auf den Kopf hauen würde. Doch auch hier lag ich zum Glück falsch. Denn er spannte jede Faser seines Körpers an und salutierte in formvollendeter Art und Weise. Eine ganz neue Erfahrung, noch nie zuvor hatte irgendjemand vor mir strammgestanden. [mehr] |
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Am Arco delle Capane
Da standen wir also am Arco delle Capane, dem riesengrossen Tor, das sich direkt links an den Petersdom anschliesst. Davor hielt die Schweizer Garde Wache und vor ihnen gab es noch eine Absperrung. Wir waren etwas unschlüssig, denn die Szene wirkte nicht so, als ob wir durch dieses Tor einfach hindurchspazieren könnten. Zudem war die Absperrung von Touristenmassen belagert, die sich das Schauspiel eines Wachwechsels nicht entgehen lasen wollten. Wenigstens hatten wir so etwas Zeit, um Mut zu schöpfen. [mehr] |
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Die Touristeninformation
Es dauerte etwas, weil das Touristenbüro einer der überfülltesten Räume der Welt ist, bis wir dem freundlichen Herrn unseren Begehren schildern konnten. Ich hatte mich innerlich schon mit einer Ablehnung abgefunden, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass der Vatikan irgendwelche Leute an Orte lassen würde, an denen sie eigentlich nichts zu suchen haben. Aber weit gefehlt, der Herr meinte zu uns nur, dass dieses ohne Schwierigkeiten möglich wäre. Wir sollten einfach zur Schweizer Garde gehen. [mehr] |
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Ein Gerücht
Allerdings gibt es doch eine Möglichkeit mal ein wenig vatikanische Luft zu schnuppern: Den deutschen Friedhof. Ich hatte nur das Gerücht gehört, dass es für deutsche Staatsbürger möglich sei, diesen Friedhof, der ausserhalb der für Touristen bestimmten Routen liegt, zu besichtigen. Leider wusste ich gar nicht, wo er liegt und wie man hineinkommt. Aus Gratewohl zu suchen, wäre allein schon wegen der Länge der vatikanischen Mauern absurd gewesen. Doch wozu gibt es das Touristenbüro direkt am Petersplatz. [mehr] |
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Im Vatikan
Was sich hinter den Mauern des Vatikans abspielt, ist für einen Normalsterblichen völlig schleierhaft. Nicht zuletzt deshalb ist die Neugier gross, mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Natürlich darf jeder in den Petersdom und in die Vatikanischen Museen, was für jeden Besucher Roms nahezu Pflicht ist, aber das ist selbstverständlicherweise nicht das Gleiche. Die wenigsten werden auch einen kirchlichen Würdenträger in der Bekanntschaft haben, der auf ein Tässchen Tee in den Vatikan einlädt. [mehr] |
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