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Markusdom, Venedig

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Ein 1.000 Jahtre altes Märchen in Stein

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Der Markusdom wurde als Staats- und Hofkirche des Dogen für die im Jahre 827/8 aus Alexandria entführten Gebeine des heiligen Evangelisten Markus erbaut. Der Doge Giustiniano Partecipazio empfing die wertvolle Reliquie (Als man mit der Fracht am Sitz des Bischofs von San Pietro di Castello anlegen wollte, habe der heilige Evangelist „ein deutliches Zeichen“ gegebein, daß er unbedingt zum Dogen wollte.) in allen Ehren und ließ sie in im nordwestlichen Eckturm des von seinem Vater und Vorgänger errichteten Kastells unterbringen (Dieser Turm sei daher als einziges vom mittelalterlichen Dogenpalast erhalten=Schatzkammer.) und ordnete sofort den Bau einer Basilika an. Diese Kirche wurde unter seinem Bruder und Nachfolger, dem Dogen Giovanni Partecipazio I. (829-†836), erbaut. Während des Aufstandes gegen den Dogen Pietro Candiano IV. (959-†976 erm.) wurde der 1. Dom in Brand gesteckt, war aber wohl nicht (vollständig) abgebrannt und der heilige Doge Pietro Orseolo I. (967-978, †988) ließ die Kirche auf eigene Kosten wieder aufbauen/restaurieren. Der heutige 3. Bau mit 5 Kuppeln nach dem Vorbild der Apostelkirche von Konstantinopel1 aus dem Jahr 1063 wurde vom Dogen Dominico Contarini (1043-†1071) initiiert.
Bei Begründung des 3. Baus war wohl die Reliquie 1063 in einer Säule untergebracht worden oder samt dieser Säule aus dem 1. oder 2. Bau im den Neubau intergriert. Sie war in Vergessenheit geraten und so tauchten bei Gelegenheit der Wiedereröffnung der Kirche die beim Brand des 1. Baus 976 verloren gegangenen Gebeine des heiligen Marcus auf wunderbare Weise wieder auf.
Während der laufenden Bauarbeiten erließ der Doge Domenico Silvio (oder Selvo, 1071-†1084) 1075 ein Gesetz, das die ganze Stadt verpflichtete, sich an der Ausstattung der Markuskirche zu beteiligen und insbesondere jeden Heimkehrer anwies, ein Schmuckstück dafür mitzubringen. Es wurden Prokuratoren eingesetzt, um dies zu überwachen. So wurde das Gottshaus mit 2.643 Säulen, davon 292 an der Außenfront, ausgestattet. Nach 1100 wurde das Kircheninnere u.a. mit über 4.000 qm Mosaiken ausgeschmückt, die später teilweise durch Arbeiten u.a. von Tizian, Tintoretto, Veronese und Tiepolo ersetzt wurden. Nach der Eroberung von Konstantinopel 1204 kamen zahlreiche Beutestücke nach Venedig und weitere Versatzstücke (Spolien) wurden ins Gebäude eingefügt. Die Kuppeln wurden im 13. Jahrhundert erhöht, der bis dahin unverblendete Ziegelbau mit einer Marmorinkrustation versehen und Vergoldungen angebracht. Der Skulpturenschmuck des Hauptportals ist Mitte des 13. Jh. entstanden. Vom 14. bis zum 16. Jh. wurden weitere Veränderungen am Bau vorgenommen.

Auf Befehl Napoleons wurden die Domkapitel von San Pietro Castello und der Basilika di San Marco am 26. Oktober 1807 vereinigt und der französische Militärgnom dekretierte auch, daß der Patriarch gefälligst seinen Sitz beim Markusdom zu nehmen habe. Die Erhebung des Markusdoms zur Kathedrale (Bischofskriche) wurde erst 1821 durch Papst Pius VII. anerkannt. [mehr ]

Hochaltar

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Die Kirche ist eigentlich voller Höhepunkte, doch vor allem hervorzuheben ist der Hochaltar. Dort ruhen die Übereste des Heiligen Markus, die venezianische Kaufleute vor über einem Jahrtausend aus Ägypten entwendet haben, und der zum Patron für die gesamte Stadt avancierte. Hinter dem Altar kann man die Pala d’oro, eine grosse Tafel, bestaunen. Eine Orgie aus Gold und Edelsteinen, auf der Bibelszenen in herausragender Weise dargestellt werden. Der Bereich ist vom Hauptraum abgetrennt, kann aber besichtigt werden. [mehr ]

Führung

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Wer sich für die Geschichte des Doms intensiver interesiert und nicht nur staunend vor den Mosaiken stehen möchte, kann sich den Führungen anschliessen, die in vielen Sprachen angeboten werden. Wann sie stattfinden, ist draussen angeschlagen, ansonstens kann man sich auch direkt in der Vorhalle informieren. Ich war von der Führung begeistert, da in ihr die religiösen und allegorischen Darstellungen für Laien sehr gut aufgeschlüsselt wurden [mehr ]

Markusdom

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Wenn eine der Kirchen den gesamten ehemaligen Reichtum und die Pracht der Stadt repräsentiert, dann die Basilica di San Marco. Allein schon die Aussenfassade und die Kuppeln auf dem Dach weisen ganz klar auf die Verbindungen Venedigs in den östlichen Mitelmeerraum, besonders ins Byzantinische Reich hin. Um in die grossartige Kirche einzutreten, wird allerdings von den Besucher in aller Regel eine harte Geduldsprobe abverlangt: Die Schlangen sind endlos. Der Besuch ist aber ein absolutes Muss. [mehr ]


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