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San Zeno Maggiore, Verona

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Hier saß der 1. Bischof Veronas

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Basilica di San Zeno (Eintritt: 2,50 € für die Kirchen S.Anastasia, S.Fermo, S.Lorenzo, S.Zeno und Dom; 5 € Kombiticket für alle Kirchen Veronas)

An der Stelle, wo die heutige Basilika steht, entstand im 4. Jahrhundert eine erste Kirche unter dem 1. Bischof Veronas, dem heiligen Zeno (362-380), dem später die Kirche geweiht wurde. Diese Kirche wurde im 9. Jahrhundert auf Befehl König Pippins durch den Architekten Pacifico wieder aufgebaut, nachdem sein Vater, Frankenkönig Karl der Große, das langobardische Reich niedergeworfen und seinen Sohn Pippin als König von Italien eingesetzt hatte, der in Verona residierte. Mit ihm gewannen die der päpstlichen katholischen Kirche besonders verpflichteten Mönchsorden, die vorher unter den papstfeindlichen Langobarden wenig Chancen hatten, Macht und Einfluß. Vor den Toren Veronas entstand die riesige Benediktinerabtei San Zeno als eine befestigte Klosterstadt. Sie wurde zum Lieblingsaufenthaltsort der deutschen Könige während ihrer Romzüge zur Kaiserkrönung.

Gegen Ende des 11. Jahrhunderts wurde mit dem Wiederaufbau der Kirche begonnen, den man nach dem Erdbeben von 1117 fortsetzte. 1135 war die Kirche in ihrer heutigen Form, die größtenteils von der Romanik geprägt ist, im Wesentlichen fertig: Im Grundriß einer Basilika erbaut, ist sie eine der schönsten romanischen Kirchen Norditaliens und repräsentativ für den lombardischen Stil. Die Vorhalle, das Portal und die Marmorreliefs sind im wesentlichen aus der erste Bauphase, die bis 1138 dauerte.
Auffallend ist die Gestaltung der Krypta, die im Chor gleichsam auf halber Höhe liegt. Für die oberitalienische Architektur des 12. Jh. sind diese großen, vielschichtigen Kryptenanlagen bezeichnend, die den Chor wie eine Bühne hochheben. Das Vorbild ist der Kaiserdom zu Speyer. Im Osten senken sich alle drei Kirchenschiffe zur Krypta und heben sich zum Chor, teilen sich also in zwei übereinander liegende Kirchenräume; vom Schiff aus blickt man in beide.
Wenige Jahre später wurde die dekorative Gestaltung der Fassade (marmorne Wandfelder aus dem Jahre 1140 zeigen links das Leben Jesu, rechts die Schöpfungsgeschichte) mit der Fensterrose und der Portalanlage, der freistehende Campanile (72m) wurde 1045-1173/8 (?) gebaut.
Das Äußere ist besonders bemerkenswert wegen seines lombardischen Banddekors und seiner Bögen, wunderbare Bronzetore und im Inneren oberhalb des Hochaltars das glänzende Triptychon/Tympanon des Mantegna (1459) unter dem Baldachin (in der Mitte der heiligen Zeno, dem die Kirche geweiht ist, der den Höllendrachen niederschlägt und berittene Patrizier rechts und das Volk links die Standarte der Stadt). Die seltsame, polychrome Statue des "lachenden Sankt Zeno" zeigt den Stadtpatron, (der in der Krypta neben Cosmas und Damian begraben liegt. Auch das Rundbogenband des Baldachins ist mit Reliefs geschmückt, hier mit Monatsdarstellungen, und die schattige Unterfläche mit einem Drachen. Solche Bestiendarstellungen an Kircheneingängen die Funktion, böse Geister vom Kircheninneren fernzuhalten. Denselben Zweck erfüllen die beiden Löwen, die die Säulen des Baldachins tragen. Die Bronzetüren am Westportal (der linke Türflügen wurde für den früheren Bau 1030 angefertigt, der rechte 100 Jahre später) sind mit 48 Reliefs geschmückt zeigen biblische Szenen und Wunder des heiligen Zeno.

Der Wehrturm links stammt aus dem 13. Jahrhundert. Unter ihm soll König Pippin (777-810) begraben sein. Er ist der einzige erhaltene Rest der Benediktinerabtei. [mehr ]

Basilika mit schöner Bronzetür

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Die Basilika San Zemo zählt vor allem wegen der sunderschönen Bronzetür zu den schönsten romanischen Sakralbauten Norditaliens. Sie wurde 1118 bis 1135 auf einem Platz errichtet, wo vorher ebenfalls eine Kirche gestanden hatte. Die bronzene Tür hat Meister Nicolao geschaffen, auf ihr sind 48 biblische Szenen zu sehen. Auf dem Glockenturm hat man ein Kegeldach gesetzt und das Mittelschiff der dreischiffigen Basilika bedeckt eine spätgotische Holzdecke. Der Eintritt in die Kirche kostet 4 €. [mehr ]


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