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Dogenpalast, Venedig

5.0 stars

Bewertungen

viel zu erlaufen und zu bewundern, gut beschriftet

 Sterne
Die Eintrittsschlange war lang, doch wir hatten ein Kombiticket für mehrere Museen. Das war spitze: wir konnten elegant an der Schlange vorbei schlendern und ohne Wartezeit in diesen Palast kommen.
Sehr beeindruckend, die Räumlichkeiten, die Kunst, die Decken- und Wandgemälde. Alle Räume und Kunstwerke sind bestens beschriftet, auch auf Deutsch - so dass ohne Führung und extra Buch oder Broschüre sich der Sinn, die ehemalige Funktion und das Dargestellte erschließt. Es ist so viel zu sehen, dass wir schon bald von der Fülle regelrecht "erschlagen" waren. Doch manches ist wirklich im Kopf geblieben, auch noch Wochen nach dem Besuch.
Anschließend wurde ich von einer netten Dame interviewt und um Kritik gebeten. Eine gute Maßnahme, Bravo Venedig! [mehr ]

Einst Sitz des Oberhäuplings, Parlament, Regierungsgebäude, Gericht und Gefängnis in einem

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Der Palazzo Ducale war Wohnung des Dogen, Parlaments- und Regierungsgebäude, Justizpalast und Gefängnis zugleich. Die Bezeichnung „Dogenpalast“ ist daher eigentlich irreführend und neueren Datums

Der 1. Bau - das Dogencastell - wurde errichtet, nachdem der Doge Ag(n)e(l)lo Partecipazio (810-†827) 811 seinen Sitz von Malamocco (Methamaucum) nach Civitas Rio Alto verlegt hatte, wo er ein Grundstück besaß. Es war eine hölzerne Wasserburg mit einer Zugbrücke im Norden, die im 12. Jh. der Doge Sebastiano Ziani (1172-†78) durch eine etwas weniger abgeschottete Anlage im byzantinischen Stil ersetzen ließ. Brände erforderten immer wieder Erneuerungen: 976, 1105, 1483, 1574, 1577.

1309 gilt als Baubeginn des heutigen 3. Dogenpalastes, und zwar der näher zum Maukusdom gelegenen Teile. Als die Zahl der Mitglieder des Großen Rates auf bis zu 900 angestiegen war, wurde ein Neubau mit größeren Sälen erforderlich. Bis dahin lag der Saal für den Großen Rat im Erdgeschoß neben den Räumen der Wache und den Pferdeställen. 1340 beschloß man den Bau des Südflügels mit der Sala del Magior Consilio, wobei nicht sicher ist, ob der Südflügel wirklich neu aufgebaut wurde, möglicherweise wurde nur das vorhandene Gebäude aufgestockt. 1365 muß der Saal fertig gewesen sein, denn der Paduaner Guariento malte in diesem Jahr ein Fresko mit dem Paradies auf die Rückwand. Die Südfassade (Hauptansicht vom Wasser) weist durch eine Inschrift aus dem Jahr 1404 den Dogen Michele Steno (1400-†13) als Stifter aus.
Im 15. Jh. initiierte der Doge Francesco Foscari (1423-†57) eine 4. große Bauphase und ließ 1424-38 in Anpassung an die Südfassade einen neuen Westflügel (zur Piazetta) und die Porta della Carta (1438-42 von Giovanni und Bartolomeo Bon) als Verbindung zur Basilika errichten. Nachdem ein Brand 1483 vor allem östliche Teile des Palastes zerstört hatte, wurde nach den Plänen des Bildhauers Antonio Rizzo ein neuer Ostflügel mit der Scala dei Giganti (die Kolossalstatuen des Mars und Neptun sind aber erst 1550 von Jacopo Sansovino hinzugefügt worden) erbaut. Hier kniete der Doge bei seiner Inthronisation nieder wie der zur Bauzeit amtierende Doge Francesco Foscati vor dem Markuslöwen auf dem Relief über der Tür (1797 zerstört, 1885 rekonstruiert). Sinnigerweise ist unter der Treppe eine Gefängniszelle.
Nach Bränden am 11.05.1574 (zerstörte die Prunkräume des Dogen, den Senatssaal und die Saal der 4 Türen) und am 20.12.15772 (zerstörte den Saal des Großen Rates und die Sala dello Scrutinio) wurden nahezu alle Innenräume neu ausgemalt, wozu extra eine besondere Behörde unter einem Provveditore sopra la restauration de Palazzo eingesetzt wurde.
Die Säulen im Erdgeschoß an West- und Südseite des Dogenpalastes gehen etwa 40 cm in den Boden und haben sehr schöne, reich geschmückte Kapitelle (inzwischen durch Kopien ersetzt: die Originale sind im Erdgeschoß des Dogenpalastes aufgestellt). [mehr ]

Dogenpalast

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Auf uns wirkte der Dogenpalast auf den zierlichen Arkaden sehr massiv. Innen gefielen uns die Skulpturen von Adam und Eva gut. Sehenswert fanden wir außerdem, den Sitzungssaal des Parlaments und den Saal der Abstimmung. In Erinnerung blieb uns noch die Seufzerbrücke. Wir erfuhren, daß Gefangene von der Seufzerbrücke aus ein letztes Mal in die Freiheit blicken konnten, bevor sie ins Gefängnis mußten. Wir hatten uns nicht alle Bereiche ansehen können, dennoch fanden wir diese Besichtigung des Dogenpalastes interessant. [mehr ]

Häppchen

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Später habe ich auch verstanden, warum die Einlasskontrolle beim Vortrag so rigide gewesen ist. Abschliesslich gab es nämlich ein Buffet, das von mehreren Wein- und Lebensmittelproduzenten der Region gesponsort wurde. Für mich war es aussergewöhnlich, in einem Saal des Dogenpalastes, der einen schönen Blick direkt auf den Canal di San Marco erlaubte, zu stehen und mich obendrein mit Häppchen vollstopfen zu dürfen. Die Schlacht am kalten Buffet sieht allerdings überall auf der Welt gleich aus. [mehr ]

Vortrag

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Der Dogenpalast wird, ungeachtet seiner Funktion als Museum, auch als Veranstaltungs- und Vortragsort benutzt. Ich hatte das Glück, bei einem Vortrag anlässlich einer Ausstellungseröffnung zuhören zu können. Leider bin ich erst relativ spät angekommen, so dass ich den Vortragenden nur als winzige Gestalt am Ende des riesigen Saales sehen konnte. Das trug sicher dazu bei, dass ich eher die Wandgemälde, neben denen ich sass, bestaunte als dem Vortrag zu folgen [mehr ]

Gefängnisse

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Der Palast hat auch eine weniger blendende und heitere Seite, als es die offiziellen Gemächer erahnen lassen. Teile von ihm dienten immer als Staatsgefängnis. Die Bleikammern sind ja, nicht zuletzt durch die Flucht Casanovas, weltberühmt geworden, allerdings gibt es noch eine zweite Form von Hafträumen: Die Pozzi. Sie stellen das Gegenteil der heissen Bleikammern dar, denn sie sind furchtbar feucht; was für den Häftling auf das Gleiche herauskam. Beide sind auch mit Führungen zu besichtigen. [mehr ]

Dogenpalast

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Neben dem Markusdom ist der Dogenpalast das absolute Highlight eines Venedigbesuchs. Der Besuchereingang am Canal di San Marco ist ziemlich unscheinbar, doch das ändert sich, sobald man in den Palast eintritt. In eigentlich jedem Raum sieht man den Reichtum und die Prachtentfaltung der Führungsschicht der venezianischen Republik, die Unsummen für die Errichtung und Ausstattung ihres Regierungszentrums ausgegeben haben muss. [mehr ]

Dogenpalast

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23. Auf keinen Fall verpassen sollte man in Venedig eine Besichtigung des Dogenpalastes – und sei die Schlange auch noch so lang (ausreichend Wasser mitnehmen!). Nur wer den Palazzo und so das Zentrum der Republik Venedig und Sitz seiner Herrscher von innen gesehen hat, kann sich den unendlichen Reichtum des einstigen Stadtstaates vorstellen. Der große Kartensaal, in dem auf überdimensionalen Landkarten die Außenposten und Handelspartner Venedigs verzeichnet sind, ist mein persönlicher Höhepunkt. Als krassen Gegensatz dazu, sollte man im Anschluss die berüchtigten Kerker des Palastes, die „Bleikammern“, besichtigen. [mehr ]


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Dogenpalast Venedig Venice. St. Mark's Basilica and the Doge's Palace Venice. Southern Façade of St. Mark's Cathedral and the Doge's Palace Royal Architectural Museum. Plaster Casts (Capitals) from Doge's Palace, Venice Doge's Palace Venice
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