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Reiseführer Wales

4.0 stars

Wales - Reiseführer




Wer als Deutscher an Urlaub in Großbritannien denkt, dem fallen zunächst an erster Stelle London, England oder Schottland ein. Wales spielt dagegen im kontinentaleuropäischen Bewusstsein kaum eine Rolle. Zu Unrecht. Denn das ein wenig verträumte, wie Cornwall, Irland und die Bretagne zu den keltischen Nationen zählende, kleine Land hat seinen Besuchern sehr viel an natürlichen Schönheiten, kulturellen Sonderheiten und herzlicher Gastfreundschaft zu bieten. Und sehr, sehr viel beruhigendes Grün mit sehr, sehr vielen Schafen.

 

Das im Südwesten der britischen Insel liegende Wales (keltisch: Cymru) bildet eine mit etwa 21.000 qkm Fläche in der Größe ungefähr mit Hessen vergleichbare Halbinsel, deren Umrisse denen eines Keilerkopfes frappierend ähnlich sehen. Das an seiner Landseite im Osten an die traditionellen englischen Grafschaften Shropshire, Herefordshire und Gloucestershire grenzende Wales stößt an seinen 1200 Kilometer langen, zum Teil zerklüfteten Küsten an die Irische See, die Keltische See und den Irland und Großbritannien trennenden St. Georgs-Kanal. Das landschaftlich durch Moore und vor allem durch sanfte, grüne Hügellandschaften und schroffes Bergland bestimmte Land wird von den Cambrian Mountains durchzogen, die stellenweise halb-alpinen Charakter haben. Höchster walisischer Berg mit 1.085 m ist der Snowdon (Yr Wyffda).

 

Als 48 nach Christi Geburt römische Truppen das Land eroberten, trafen sie auf keltische Stämme, die bereits seit Jahrhunderten in dem relativ unwegsamen Land beheimatet waren und eine Reihe von Kleinfürstentümern ausgebildet hatten. Die römische Herrschaft endete um das Jahr 390. Vereinzelte folgende Versuche, eine walische Zentralmacht aufzubauen, scheiterten in der Regel nach kurzer Zeit. Im 13. Jahrhundert geriet das Land in Abhängigkeit von England. Seit 1301 haben die meisten englischen beziehungsweise britischen Thronfolger den Fürsten-Titel „Prince of Wales“. 1536 wurde Wales auch formell ein Teil Englands. Heute besitzt Wales nach langem politischen Kampf umfangreiche regionale Autonomierechte im Verbund des Vereinigten Königreiches.

 

Die lange von der Schwerindustrie dominierte Wirtschaft im rohstoffreichen Wales setzt heute außer auf die Bereiche Elektronik und Dienstleistung gezielt auf die Entwicklung des Tourismus und kann dabei mit den natürlichen Ressourcen des Landes insbesondere für Familien-, Sport- und Kultur-Urlauber mit hervorragenden Angeboten überzeugen.

Die etwa drei Millionen Waliser pflegen heute eine bemerkenswerte Mischkultur mit keltisch-traditionellen und englischen Elementen. Wales kann mit einer uralten literarischen Tradition - Dylan Thomas war ein Waliser und das Dorf Hay-on-Wye gilt als Welthaupstadt der Antiquariate- aufwarten und ist daneben als "Land of Songs" vor allem für seine Liebe zum Gesang berühmt. Im Zeichen des National-Symbols des roten Drachen von Cymru werden im Jahr zahlreiche Folk-, Pop- und Rock-Musikfestivals im Land von Tom Jones, Duffy, Bonnie Tyler und Shirley Bassey veranstaltet, die der Wales-Gast nach Möglichkeit unbedingt besuchen sollte.

 

Neben den sehenswerten Städten wie Cardiff, Swansesa oder Newport und den über 600 Burgen ist die Hauptattraktion des kleinen Kelten-Landes aber mit Sicherheit seine wirklich atemberaubend schöne, urwüchsige Natur. Bergsteiger und Wanderer werden vor allem in den drei walisischen Nationalparks Pembrokeshire Coast National Park, Brecon Beacons und Snowdonia National Park von den angebotenen Tour-Möglichkeiten begeistert sein. Ganz besondere Highlights eines Wales-Urlaubs sind die Gratwanderung auf dem Snowdon Horseshoe rund um den sagenumwobenen See Llyn Lydaw oder die Teilnahme am exzentrischen „Bog Snorkelling“ („Sumpfschnorcheln“) in Llanwrtyd Wells. Und abends sollte der Wales-Gast in einem der unzähligen Pubs die bodenständige walisische Küche genießen und sich von den Geschichten der durchweg freundlichen und offenen Einheimischen bei einem Pint Stout verzaubern lassen.


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St. Davids

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Diese Abtei sollte man wirklich besucht haben, denn hier haben wir diese Art von Abtei gesehen, wie man sie sich erhofft, wenn man nach Wales fährt. Auf einer grünen Wiese gelegen, von der man denkt, jeder Grashalm wäre aus Seide, ist diese Abtei einfach eine Erscheinung. Früher war sie eine der wichtigsten Pilgerstätten des Landes. Es ist die größte und impulsanteste Abtei in Wales. Für diesen Ausflug kann man ruhig einen ganzen Tag einplanen, man kann tolle Fotos machen und sollte sich die Umgebung sowie das Innere anschauen. Man fühlt sich wie bei Harry Potter (nicht gelesen, aber so stelle ich es mir vor :-) [mehr]

Campingplatz St Davids

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Der Campingplatz in St Davids ist recht einfach, aber wunderschön gelegen,... [mehr]

Dan-yr-Ogof Caves

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Dieses Höhlen liegen auch in den Brecon Baecons. Dieser Nationalpark wird von... [mehr]

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