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Sambia - Reiseführer
Die Republik Sambia (Republic of Zambia) ist ein Staat im südlichen Afrika. Sie grenzt an Angola, die Demokratische Republik Kongo, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe, Botswana und Namibia. Der größte Teil Sambias besteht aus relativ wenig reliefierten Hochebenen zwischen 1.000 und 1.400 m über NN. Im östlichen Landesteil ragt das Mutschinga-Gebirge verschiedenen Angaben zufolge bis zu 2.164 m hoch auf, die höchste Landesstellle befindet sich mit 2.301 m NN an einem unbenannten Punkt in den Mafinga Hills.
Trotz der relativen Nähe zum Äquator sind die Temperaturen wegen der Höhenlage relativ niedrig (Kalttropen), nur im Norden sind sie warmtropisch; die Regenzeit beginnt im Oktober und endet im April.
Die vorherrschende Vegetation in weiten Teilen des Landes sind Savannen (siehe auch Miombo).
Der Sambesi entspringt in Nordsambia und bildet Sambias Südgrenze zu Namibia, Botswana und Simbabwe (Viktoriafälle), wobei er auch den aufgestauten Karibasee durchfließt.
Es gibt neunzehn Nationalparks in Sambia, von denen aber viele nicht gepflegt werden und nur wenige Tiere enthalten. Andere haben eine zahlreiche Tierwelt und sind daher bei den Touristen beliebt.
Die normale Sambia-Safari umfasst Livingstone, Lusaka, Luangwa und ein paar Lodges, also die imposanten Victoriafälle, das idyllisch Mosi-oa-Tunya, den enorm tierartenreichen Südluangwa-Nationalpark, die Hauptstadt und ein bißchen kolonialen Lifestyle. Außerhalb dieser leicht zu bewältigenden Südroute mit geteerten Straßen ohne all zu vielen Schlaglöchern steigen die Anforderungen entweder an Organisation oder an Ausrüstung erheblich.
Der Lochinvar-Nationalpark kann noch als Abstecher von der Südroute eingeplant werden, auch Itezhi Tezhi mit Kafue-Nationalpark oder Kasanka-Nationalpark. Das hängt zumeist davon ab, ob die Safari für ein oder für zwei Wochen gebucht worden ist. Der Besuch aller anderen Parks gehört in den Bereich der Individualreise. Die kann in Lusaka organisiert werden, wo die kleinen Lodges, die Bedingungen und die Straßen bekannt sind. Die Liuwa-Auen lohnen nur im November/Dezember und verlangen einiges an Landeserfahrung. Nyika ist nur etwas für alpine Wanderer, Sioma-Ngweizi-Nationalpark nur etwas für Jäger, Nordluangwa-Nationalpark nur etwas für Zoologen.
Jeder kann sie auf eigene Faust besuchen, was entweder ein richtig gute Ausrüstung verlangt oder wie neuerdings bei Fahrradtouristen auch eine beachtliche Leidensfähigkeit für Hunger und Durst. Man darf die Erwartungen nur nicht zu hoch stecken, denn diese Gebiete sind nicht nur schwierig zu erreichen und oft nur mit lokalen Herbergen versehen, sondern auch stark gewildert und ohne Infrastruktur in den Parks. Der Tourismus reicht nicht aus, um die Einkommen vor Ort zu generieren, die Erhaltung und Ausbau der Parks in der Bevölkerung absichern.
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