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Reiseführer New York

4.0 stars

New York - Reiseführer



"Weltstadt", "Schmelztiegel aller Kulturen" und "Hauptstadt der Welt", "The Big Apple", "die Stadt, die niemals schläft", New York hat viele Namen. Während der Ursprung für den Spitznamen Big Apple eher unklar ist, werden Sie schnell erkennen, dass in dieser Stadt tatsächlich immer etwas los ist.

 

Der Times Square mit seinen weltweit bekannten Leuchtreklamen ist Sinnbild der ungeheuren Geschäftigkeit dieser Stadt. Die Wallstreet in Manhattan ist Epizentrum der weltweiten Wirtschaft. Über 150 Theater und mehr als 200 Museen machen den unzähligen Kaufhäusern und Restaurants Konkurrenz. Aber auch die beeindruckende Skyline Manhattans, mit so berühmten Gebäuden wie dem Empire State oder dem Chrysler Building, wird Sie bei Ihrem Trip nach New York beeindrucken.


Auf Liberty Island, einer kleinen Insel südlich von Manhattan finden Sie die berühmteste Einwohnerin der Stadt. Miss Liberty, wie die Freiheitsstatue auch genannt wird, war für Millionen von Emigranten das Erste, was sie sahen, wenn sie nach einer langen Schiffspassage im Hafen von New York ankamen und in unmittelbarer Nähe auf Ellis Island die Einwanderungsprozedur durchlaufen mussten.


New York, mit etwa 8,2 Mio. Einwohnern die größte Stadt der Vereinigten Staaten. Die fünf Stadtbezirke Manhattan, Brooklyn, Queens, The Bronx und Staten Island sind für Einwanderer aus aller Welt zu einer neuen Heimat geworden.
60 Gulden hat ein niederländischer Kaufmann im 17. Jahrhundert für die Insel Man-Hatta (das heutige Manhattan) an die Indianer bezahlt. Seitdem niederländische Kaufleute an den Ufern des Hudson eine Handelsstation errichteten, hat die Stadt einen Aufstieg erlebt, der wohl einzigartig ist. Nieuw Amsterdam hieß die Siedlung, bis sie 1664 von den Engländern eingenommen und umbenannt wurde. Die Geschichte New Yorks ging nun unter dem Einfluss englischer Einwanderer weiter. Sie wurde 1788 für zwei Jahre Hauptstadt der nun unabhängigen Kolonien. In den nachfolgenden Jahren, besonders zu Beginn des 19. Jahrhunderts, wuchs die Stadt immer schneller, und das für New York so typische rasterförmige Straßennetz wurde angelegt, in das später auch der Central Park eingefügt wurde. Immer mehr Menschen, zu dieser Zeit in erster Linie aus Europa, kamen in die Neue Welt und blieben oft an ihrer ersten Station nach der Überfahrt hängen. Die Stadt war erster Anlaufpunkt unzähliger Auswanderer aus Europa und Asien. Dies spiegelt sich noch heute wieder in den vielen Stadtbezirken wie zum Beispiel Chinatown oder Little Italy.


New York wurde so zum Schmelztiegel der Kulturen. Bis heute ist dieses Flair erhalten geblieben. Gerade diese Mischung macht New York zu einer der aufregendsten Städte des Planeten. Die einzelnen Bevölkerungsgruppen prägen ganze Stadtteile, sodass Sie sich zum Beispiel in Chinatown oder Little Italy wie in einer chinesischen oder italienischen Stadt fühlen werden. New York und seine Bewohner strahlen Lebenskraft, Optimismus und Weltoffenheit aus. Die schlimmen Ereignisse vom September 11 haben sicherlich Ihre Spuren hinterlassen. Die Seele der Stadt und die Lebensart ihrer Einwohner hat jedoch keinen Schaden genommen.

 

Und mit ihren mehr als 500 Galerien, über 200 Museen, ca. 150 Theatern und geschätzten 18.000 Restaurants hat die Metropole New York ihren Gästen eine Menge zu bieten.

Das wohl bekannteste Bauwerk in der City of New York ist das Empire State Building. Jahr für Jahr kommen Millionen von Touristen nach New York, um von der Aussichtsplattform über die Stadt zu schauen. Das Empire State Building war unter anderem auch Kulisse für viele berühmte Kinofilme. Das Straßennetz der Stadt wurde im 19. Jahrhundert komplett rasterförmig angeordnet. Es gibt nur eine einzige Ausnahme und das ist der Broadway. Der Broadway ist New Yorks Theatermeile. Eine Show, die am Broadway Premierenerfolg verzeichnet, hat weltweit vom Start weg bereits gewonnen. Aber auch die kleinen Theater mit Off- oder Off-Off-Broadway Shows sind hier sehr beliebt.

Beliebtes Naherholungsgebiet für die New Yorker und natürlich auch ein Touristenmagnet ist der Central Park. Lange Jahre verkam er mehr und mehr zu einem Treffpunkt von Kriminellen und Drogensüchtigen. Aber die Stadt New York tut etwas. Durch Führungen, Open-Air-Veranstaltungen und neu eingerichtete Sportanlagen wurden und werden die finanziellen Mittel bereitgestellt, um den Park zu sanieren und sicher zu machen. In der Nähe des Central Park befindet sich das größte Naturkundemuseum der Welt, das American Museum of National History. Es war unter anderem auch Kulisse bei den Dreharbeiten des Films „Nachts im Museum“. Ausgestellt werden hier Exponate von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter und ein Tag ist nicht genug, um alles anzusehen.

In New York City gibt es eine ganze Reihe von Kirchen. Mit einer der bekanntesten Kirchen von New York ist die Trinity Church am Ende der Wall Street. Die Wall Street, das weltweit größte Finanzzentrum, erhielt ihren Namen übrigens dadurch, dass im 17. Jahrhundert an dieser Stelle eine Mauer gebaut worden war, die das noch sehr begrenzte Stadtgebiet vor Überfällen schützen sollte. Auf Liberty Island, südlich von Manhattan, reckt die Freiheitsstatue ihre Fackel in den Himmel. Dieses Wahrzeichen der Stadt New York wurde in den letzten Jahren aufwendig restauriert. Unzähligen Touristen diente sie als Fotomotiv mit der Skyline der Weltstadt im Hintergrund.

New York hat so viele Sehenswürdigkeiten, dass oft ein mehrtägiger Aufenthalt gar nicht ausreicht, um alles anzusehen. Madison Square Garden mit seinen vielen Sport- und Kulturveranstaltungen, die Konzerthalle Carnegie Hall und natürlich nicht zuletzt, New Yorks erster und größter Bahnhof, die Grand Central Station, stehen bei jeder Stadtrundfahrt auf dem Programm. Auch die Brooklyn Bridge, die Manhattan mit dem Stadtteil Brooklyn verbindet ist ein einmaliges Bauwerk. Sie ist eine der ältesten Hängebrücken der USA und wurde oft als „Brücke der Sehnsucht“ bezeichnet, Wegweiser in ein besseres Leben.

Ein ganz anderes New York kann der Tourist in dem alten Wohnviertel Brooklyn Heights oder auch im Künstlerviertel von Greenwich Village erleben. Besonders eindrucksvoll ist hier das Jefferson Market Courthouse. Das ehemalige Gerichtsgebäude gehörte einmal zu den zehn schönsten Bauwerken der USA und beherbergt heute eine Bibliothek. Neben den vielen kulturellen und touristischen Sehenswürdigkeiten sollte nicht vergessen werden, dass New York eine der berühmtesten Shopping-Metropolen der Welt ist. Die Fifth Avenue beherbergt alle bekannten Labels, aber auch am Broadway und in der Canal Street finden sich viele kleine, exclusive Boutiquen neben großen Shopping-Zentren. Bevor der Tourist aber in einen Kaufrausch verfällt, sollte er sich über die Einfuhrbestimmungen seines Heimatlandes informieren. Bürger der Europäischen Union dürfen Einkäufe nur bis maximal € 450,00 zollfrei einführen.

 

New York ist eben eine ganz besondere Stadt. Und wer spätabends am Times Square die vielen bunten Lichter sieht, weiß, dass das Nachtleben hier eine einzige große Party ist, die man einfach nicht verpassen sollte.

Auch viele Feste und Veranstaltungen, die heute regelmäßig in New York gefeiert werden, haben die Emigranten aus ihren Heimatländern mitgebracht. Die Iren feiern den St. Patricks Day am 17. März, die Chinesen ihr Neujahrsfest im Januar/Februar. Bei der Steubenparade Ende September ziehen viele deutsche Vereine über die 5th Avenue. Keine Rolle spielt die Herkunft beim Christopher Street Day, dem Feiertag für Schwule und Lesben im Sommer oder bei der großen Silvesterparty am Times Square, da ist einfach nur feiern angesagt. Wenn sie eher sportlich ambitioniert sind, können Sie beim New York City Marathon Ihre Fitness unter Beweis stellen.
 


Tipps

Mit dem Bus nach Boston

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Wer einen günstigen Trip von Boston nach New York oder andersherum machen will, der fährt am besten mit einem der Busse, die zwischen Chinatown, New York und der Boston South Station pendeln. Die Tickets kosten nicht mehr als 30 Dollar und die Busse fahren halbstündlich beziehungsweise stündlich, je nach Tageszeit, in beiden Städten ab. Die Fahrt dauert etwa vier Stunden. Zugegeben, die Busse sind nicht der komfortabelste Weg, aber für die Fahrtzeit ist es okay und günstiger kommt man wohl nicht hin, wenn man kein eigenes Auto hat. [mehr ]

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