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Venezuela Tipps

3.0 stars
Cheekita
Geldwechsel 1 Sterne
Venezuela ist eines der wenigen Länder der Welt, in dem man nicht einfach so an einheimische Währung rankommt. Beziehungsweise geht das schon, aber man bekommt einen extrem schlechten Wechselkurs. Wer also einfach am Geldautomaten Bolivares abhebt, dem werden momentan pro Euro etwa 6 Bolivares ausgezahlt. Daneben gibt es den inoffiziellen Wechselkurs, zu dem man 1 Euro in fast 12 Bolivares tauschen kann. Man bekommt also doppelt so viel für sein Geld bzw. spart man am Ende 50%! Auf der Seite lechugaverde.com kann man die aktuellen "inoffiziellen" Kurse checken. Eigentlich ist der Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt illegal, da die Regierung jedem Venezolaner pro Jahr nur eine bestimmte Menge an Dollar und Euro zugesteht, aber da sich der Bolivar mit über 30 Prozent Inflation nicht als Anlagemöglichkeit eignet, sind eigentlich alle Venezolaner am Wechseln interessiert. An touristischen Orten kann es daher schon vorkommen, dass man direkt angesprochen wird, ob man nicht Fremdwährung zum Tauschen hat. Ihr solltet also entweder Bargeld mitbringen oder mittlerweile besteht auch die Möglichkeit, eine Überweisung auf ein europäisches Konto zu tätigen und Bolivares vor Ort ausgezahlt zu bekommen. Wer das nicht macht, wird bei den offiziellen Preisen hier arm werden.

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Cheekita
Sozialismus 2 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Venezuela hat sich unter Chavez stark verändert. So gut wie alle Menschen, die man so oft der Straße trifft, sind extrem unzufrieden und bestätigen, dass sich seit der Machtübernahme durch Chavez alles zum Schlechteren gewendet hat. Das macht sich in einer extrem hohen Inflation (30 Prozent) bemerkbar. Die Maßnahmen, die er treffen wollte, um vor allem den Armen zu helfen, sind größtenteils im Sande verlaufen. Erfolgreiche Firmen wurden enteignet, dem Mittelstand werden Besitztümer weggenommen und anscheinend werden Sozialwohnungen gebaut. Das Problem ist aber, dass diese Dinge nicht etwa gleichmäßig umverteilt werden, sondern sich regierungstreue Politiker daran bereichern und etwa die Wohnungen unter den Nagel reißen. Deshalb befindet sich Venezuela momentan kurz vor dem Kollaps, denn die Menschen könnten nicht frustrierter sein. Die Gebildeten verlassen das Land, denn es herrscht eine Knappheit an elementaren Lebensmitteln und man läuft Gefahr, sein Erspartes zu verlieren. Um die treuen Chavistas bei Laune zu halten, ist auf vielen staatlichen Lebensmitteln ein "Hecho in Socialismo"-Logo aufgedruckt.

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Cheekita
Verhalten der Menschen 1 Sterne
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen: Die meisten Menschen auf der Straße sind erschreckend unfreundlich. Das trifft vor allem auf die Leute im Service-Sektor zu, also Bedienungen, Busfahrer, Verkäufer. Man wird total abfällig behandelt, sodass man selbst im Restaurant das Gefühl hat, unerwünscht zu sein, weil die Kellner dadurch ja was arbeiten müssen. Auch wenn man eine Frage hat, bekommt man meist eine zickige Antwort. Da man die Venezolaner recht schlecht versteht, muss man meist nachfragen, aber das bringt überhaupt nichts, da man genau dieselbe Antwort noch einmal bekommt. Im Gegensatz zu den relativ "einfachen" Menschen sind die gebildeteren definitiv freundlicher, aber auch hier ist es manchmal sehr schwierig, ins Gespräch zu kommen. Insgesamt muss ich sagen, dass die Venezolaner ein ganz eigenes Völkchen sind, die nicht wirklich offen für Ausländer sind. Von Latino-Mentalität fehlt hier leider meist jede Spur.

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Cheekita
Essen... naja 3 Sterne
Das Essen ist Venezuela ist für mich eine große Enttäuschung. Eigentlich alles, was angeboten wird, ist irgendwie zu süß oder einfach nur frittiert und schmeckt nach nichts. Außerdem ist die Auswahl sehr beschränkt. Warum die Menschen so dick sind, ist leicht zu erkennen: Maismehl und Käse dominiert das kulinarische Angebot. Empanadas, Arepas (gefüllte Mais-Fladen) oder Cachapa (gebratene Mais-Fladen mit Mozarella-Käse) sind die Hauptgerichte der Venezolaner. Frisches Obst ist sehr teuer (3- 4 Äpfel kosten 2 Euro), dazu schmeckt es nach gar nichts. Auch Gemüse ist oft unbezahlbar, obwohl es schon angeschlagen und verquetscht ist. Auf den Straßen werden zudem HotDogs angeboten. Insgesamt werdet ihr also entweder sehr zunehmen, weil ihr das fettige Zeug esst, oder ihr werdet radikal abnehmen, weil ihr einfach gar nichts mögt. Oder macht es wie ich und haltet euch mit Keksen am Leben :p

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sven_wien
Venezuela NUNCA MAS 1 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
komme relativ frisch aus venezuela zurück ... und dieses mal war ich alles andere als enttäuscht, als ich wieder zurück fliegen musste. oder besser gesagt durfte...
natürlich gibt es landschaftlich sehr reizvolle ecken, die wiegen aber die nachteile nicht auf.

kurz zusammengefasst:

* teuer
* extrem unsicher (gut, das weiss man vorher ...), auch die polizei ist alles andere als der "freund" und schon gar nicht der "helfer"
* aber vor allem: der großteil der leute ist extrem unfreundlich
* permanente schikane durch militär

fahrt sonstwo nach südamerika - das ist alles besser als nach venezuela zu gehen. das ist konsens unter allen mitreisenden und leuten, die ich dort getroffen habe.




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wiedermalweg
Weihnachtliche Köstlichkeiten: Hayacas 4 Sterne
Die in Mexiko als "Tamales" bekannten und ganzjährig verzehrten Maistaschen werden in Venezuela als "Hayacas" in der Weihnachts- und Neujahrszeit verzehrt. Hier wie dort sind sie mit Fleisch und anderen Sachen gefüllt, die Maismasse wird in ein Bananenblatt eingewickelt und stundenlang gekocht. In Mérida zählen zur Füllung traditionell Fleisch oder Hühnchen sowie Kichererbsen und Oliven. In anderen Regionen Venezuelas wird die Maismasse durch Kartoffeln und Reis ersetzt. Ich finde die Hayacas sehr lecker, auf jeden Fall schlagen sie nicht so auf den Magen wie ein deutscher Weihnachtsbraten!

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wiedermalweg
Weihnachtskrippen 4 Sterne
Im katholischen Venezuela, wie in anderen lateinamerikanischen Ländern auch, ist die Tradition der Weihnachtskrippen noch sehr lebendig. So ist "Cerebre" (Krippe) wohl eines der ersten Worte, die man als Tourist in der Weihnachtszeit hier erlernt. Nicht nur in Kirchen und an öffentlichen Plätzen, nein, in jedem Büro, jedem Hauskomplex, bei jedem Arzt, auf jedem Amt, in jedem Unigebäude, in jedem Museum, kurzum, überall kann man eine Krippe finden. Ob aus Ton, Holz, Stoff oder Plastik - alles ist vorhanden und meist in ein Kreppmeer eingebettet. Zuweilen findet man auch Wasserspiele. So wundert nicht, dass es auch Wettbewerbe gibt. Bei einigen dieser Licht- und Gestaltungskunstwerke bekommt man selbst Lust, diesen Brauch aufzunehmen und sich an den Basteltisch zu setzen!

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wiedermalweg
Transport in Venezuela 5 Sterne
Das Straβen- und Busnetz ist für lateinamerikanische Verhältnisse sehr gut ausgebaut. Gerade wenn man aus Mittelamerika kommt, wird man das zu schätzen wissen, denn groβe Distanzen kann man um einiges schneller zurücklegen. Die Straβen sind asphaltiert und in sehr gutem Zustand, so dass man auch in der Regenzeit meist ohne Probleme zum Ziel kommt. Ausnahmen gibt es in der Amazonas- und Andenregion. Dank des reichen Ölvorkommens in Venezuela ist der Transport auch nicht teuer, selbst Tagesdistanzen kosten nicht mehr als 50-70 Bolivar (etwa 10-12 Euro).

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wiedermalweg
Sozialistischer Umtauschkurs 1 Sterne
Eine der ersten Lektionen in Venezuela war die, das man genügend Bargeld - sei es bereits getauschte Bolivar oder aber Euro / Dollar - dabeihaben sollte. Es gibt einen staatlich kontrollierten Umtauschkurs, der sehr niedrig ist. Bei den Bankene, am Automaten oder mit Traveler Checks, erhält man einen um die Hälfte oder sogar noch geringeren Kurs, als wenn man auf der Straβe tauscht. Aber auch das ist zunehmend schwierig. Reist man aus einem Nachbarland Venezuelas an, sollte man dort so viel wie möglich in Bolivar tauschen. Vorheriges Prüfen der Umtauschkurse der Währungen ist angeraten, denn man wird oft übers Ohr gehauen! Schwache Nerven bezüglich der mitgeführten Bargeldmenge sollte man nicht haben. Wählt man die Bankenvariante, kann ein Venezuela-Trip dieser Tage jedoch ganz schön teuer werden, teurer sogar, als eine Europareise!

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wiedermalweg
Per Schiff nach Venezuela
Hat vielleicht jemand ne Idee, wie man mit dem Schiff von Mittelamerika (Panama, Mexiko) nach Venezuela kommt? Muss doch bestimmt ein paar Frachtschiffe geben, grad am Panamakanal oder so? Bin für Hinweise sehr dankbar!

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