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Wäsche wird im Pool gewaschen
Le Grand Hotel (Avenida Sansão Muthemba): Vielleicht spricht dieses Hotel als pars pro toto für die Stadt. Die ehemalige Luxusresidenz wurde wie der Rest der Stadt einfach von den Portugiesen verlassen und fortan als Wohnhaus benutzt. Angeblich wird im Pool nun die Wäsche gewaschen. Jedenfalls hängt von den Luxusbalkonen die Wäsche zum Trocknen aus. Die Architektur erinnert an die Kolonialzeit, der Zustand an grauen Zerfall und Endlichkeit: Wohnt jedoch Vielermann im Haus.
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Beira die große, zerfallen Stadt in der Mitte des Landes (2)
Dann gibt es kaum hohe Gebäude, die Stadt zieht sich in ihrer Niedrigkeit his in die verschlafenen Vororte oder bunt belebten Vorsiedlungen, wie es sie auch in Maputo gibt. Am Leuchtturm in Norden hört plötzlich alles auf und der Strand fängt an. Wer etwas Zeit hat, sollte sich zur Lodge Rio Savane begeben. Beira ist ein sehr schöner Zwichenhalt um weiter in den Norden zu kommen oder um von hier nach Maputo zurückzukehren. Es ist noch so ein Teil des Landes, den man vermisst, wenn man dort gewesen ist.
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Beira die große, zerfallen Stadt in der Mitte des Landes (1)
Beira ist eine sehr merkwürdige Stadt. Koloniale Altbauten zerfallen und zerbröckeln und Menschen leben mit ihrer alltäglichen Freundlichkeit in ihnen.
Manche Häuser sind von Pflanzen zerwachsen und alles ist grau und endlich. Als wäre hier Leben ausgestorben. Deswegen wundert es so, dass es von Leben so gefüllt ist.
Viele Moslems mit ihren Cafés und Läden und schönen Kleidern sind in den Straßen zu sehen.
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Delphine schwimmen durch den Untergang der Schiffe
Der eigentliche Schiffsfriedhof (in der Nähe vom Praca do Metical)
Hier am Ufer in der Innenstadt liegt der eigentliche Schiffsfriedhof. Portugiesen, die enttäuscht ihren Besitz lieber im Meer versenkten als sie den Mosambikanern nach der Unabhängigkeit 1974 zu geben, haben ihn angelegt.
Bei Sonnenuntergang trifft man sich am Kai und manchmal taucht ein Delphin zwischen der untergehenden Sonne und den untergehenden Schiffen auf.
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Ikonen und orthodoxe Götter
Es gibt ein Beira eine kleine griechisch orthodoxe Kirche (Av. Correira de Brito). Sie liegt in einer dieser verfallenen Straßen und hat wohl kaum noch Gemeindemitglieder. Der Wächter im Hinterhof lässt den fragenden Gast gerne in die Kirche, in der ein paar einfache aber schöne Ikonen hängen. Ein netter Ort, der irgendwie zu Mosambik etwas Unerklärliches hinzutut.
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Das schlechteste Restaurante des Landes
Das Restaurant Miramar (Av. Mateus Sansão Muthemba) liegt gleich neben dem gleichnamigen Hotel und dieses Restaurant ist das schlechteste, in dem ich in Mosambik gegessen habe. Der Gedanke an den uns servierten Fisch lässt mich jetzt noch ekeln und nicht einmal die dazu servierten Pommes möchte man essen. Die schlechte Musik ist zu laut und die Kundschaft fährt in großen Autos vor und scheint sexuelle Unterhaltung gegen Valuta zu suchen.
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Meerblick aber kein Restaurant
Das Hotel Miramar (Av. Mateus Sansão Muthemba) ist sicherlich das billigste in Beira, allerdings liegt es ziemlic weit von den Punkten, an denen man in der Stadt ankommt. Auch gibt es kein Restaurant in der Nähe (jedenfalls keines, das man erwägen sollte!). Der Blick aufs Meers ist schön und die Minibusse fahren ganz in der Nähe. Oder man macht schöne lange Spaziergänge durch die Stadt und wundert sich über ihren Verfall…
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Leuchtturm der Apokalpyse
Wenn man in Beira ganz bis zum Leuchtturm geht (Ende der Eduardo Mondlane und noch etwas weiter) (Minibus!) hat man einen schönen endlosen Strand und ein paar Schiffsgerippe im Sand liegen. Der Leuchtturm hat etwas Nostalgisches neben den kleinen Bungalows, in denen Menschen wohnen. Ein kleines Café ist nicht weit. Photos machen und sich von der apokalyptischen Stimmung mitnehmen lassen.
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Alles wichtige für Unternehmungen in Beira ist hier
Der Flughafen in Beira birgt alle kommerziellen Angeboter, die man für die Umgebung und Beira brauchen könnte. Alle Mietwagenanbieter und alle Fluggesellschaften sitzen hier. Man fragt am ZOB im Zentrum Beiras nach der richtigen Chapa (liegt nämlich etwas abseits) und ja. Der Flughafen ist klein und langweilig (gleich daneben befindet sich ein kleiner Militärstützpunkt, der einen alten MIG-Düsenjäger ausstellt!) und unspektakulär. Ein Auto in Beira zu mieten (für den Gorongoza NP etc.) lohnt sich – ist aber teuer.
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