Reiseführer Türkei
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Türkei - Reiseführer
Ein Grund für die Faszination, die die Türkei ausstrahlt ist, dass das Land nicht nur buchstäblich auf zwei Kontinenten liegt, sondern auch zwischen Orient und Okzident ein unvergleichlich facettenreiches Bild bietet. Man findet in der Türkei nicht nur Sonne, Strände und herrliche Naturlandschaften, sondern auch viele gut erhaltene Überreste der griechischen und römischen Antike, orientalische Kultur und sehr gastfreundliche Einwohner.
Ein Urlaub am Meer kann abwechslungsreicher nicht sein, denn die Türkei verfügt über 7.000 Küstenkilometer und besitzt Anteil an der Ägäis, dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer. Alpine Touren führen auf den Gipfel des 5.137 Meter hohen Ararat. Die Türkei lebt von ihren Kontrasten und schafft sich tagtäglich neue Bewunderer.
Das Gebiet der heutigen Türkei ist seit der Altsteinzeit besiedelt. Als erste Bevölkerungsgruppen gelten die Hurriter in Mesopotamien und die Hattier in Anatolien. Bereits im dritten vorchristlichen Jahrtausend entstanden in Kleinasien assyrische Handelskolonien. Die Westküste Anatoliens wurde seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. von Griechen besiedelt. Im 11. Jahrhundert leiteten die Seldschuken die türkische Besiedlung Anatoliens ein. Osman I. Gazi gründete im Jahre 1299 das Osmanische Reich, welches einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschichte und Kultur der Türkei besaß. Mit dem im Jahre 1923 geschlossenen Vertrag von Lausanne wurde der neue Staat Türkei in seinen Grenzen anerkannt. Am 29. Oktober desselben Jahres wurde die Republik ausgerufen. Der erste Präsident, Mustafa Kemal Atatürk, setzte politische und gesellschaftliche Reformen nach europäischen Leitbildern durch. Die ersten politischen Parteien wurden im Jahre 1946 zugelassen. Mit der NATO Aufnahme der Türkei im Jahre 1952 war der Weg für die Entwicklung eines modernen Staates geebnet.
In der türkischen Metropole Ankara werden alle Kontraste des Landes deutlich. Über den Dächern der Stadt erhebt sich eine Zitadelle. Von der römischen Besiedlung sprechen der Augustus Tempel und die Therme. Das Mausoleum des Stadtgründers Mustafa Kemal Atatürk steht den weiten Boulevards in der Neustadt gegenüber, welche mit ihren europäischen Flair zu beeindrucken wissen. Einer 3.000jährigen Geschichte werden Sie in Istanbul begegnen. Die Stadt am Marmarameer gilt als einzige Metropole weltweit, welche sich auf zwei Kontinenten befindet. Basare, Moscheen und Wolkenkratzer verkörpern multikulturelles Flair. Inmitten des einstigen Konstantinopel erhebt sich mit der Hagia Sophia der frühere kirchliche Mittelpunkt des Byzantinischen Reiches. Einem Schmuckstück an der Türkischen Riviera gleicht Antalya. Als Wahrzeichen der Stadt gelten das Hadrianstor und das Minarett der Yivli-Minare-Moschee. In der Kaleici genannten Altstadt herrscht lebendiges Treiben, gemächlicher voran kommt man mit den traditionellen Holzbooten im Seehafen.
Die Türkei lebt ihre Geschichte. Durch die Ilias-Dichtung von Homer weltberühmt geworden ist das antike Troja. Dem in nichts nach stehen die Ruinen Pergamons. In Aspendos werden Sie das best erhaltene römische Theater der Welt besichtigen können. Ephesos verfügte einst mit dem Artemistempel über ein antikes Weltwunder.
Die Sonnenseite der Türkei genießen werden Sie an mehr als 200 Badeplätzen. Surfer nutzen die günstigen Windbedingungen an der Ägäis. Wer sich nach Trubel, Leben und Party sehnt, ist am Strand Ölüdeniz richtig. Garantiert ein ruhiger Badeplatz lässt sich an der Küste des Schwarzen Meeres finden. Als Geheimtipp gilt der Strand der Zederninsel, welche Kaiser Mark Antonius einst Kleopatra schenkte. Fröhlichkeit und Ausgelassenheit verschenken die Türken im Rahmen ihrer zahlreichen Feierlichkeiten. Im Mai geht in Antalya das Internationale Jazzfestival über die Bühne und in Silifke feiert man das Internationale Musik- und Folklorefestival. In Edirne werden Sie im Juni Zeuge der Wettkämpfe der Ölringer und im Dezember sorgen wilde Derwischtänze in Konya für staunende Gesichter.
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Warum fahren Europäer mit dem Zug?
Dann fängt die Feier am Abend an!! Wir haben uns ja prima mit dem Personal verstanden, die uns auch prompt am Abend auf einen Tee eingeladen haben. Nach einer gemütlichen Runde Tee haben wir dann den langen und höflichen Smaltalk langsam abgelegt und es wurde doch ganz lustig! Einige Iranische Touristen fanden es auch sehr spannend, warum ausgerechnet Europäuer mit dem Zug reisen und nicht mit dem Flugzeug.. Ist ja auch verständlich.. Sie haben nur einen „kurzen“ Weg. Aber warum fliegt man aus Deutschland in die Türkei in 3 Stunden, um dann in 5 Tagen mit dem Zug in den Iran zu fahren?? [mehr] |
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Richtung Sivas
In Richtung Sivas wird es dann am Abend ziemlich kühl und die Stopps an den... [mehr] |
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Türkische Straßen und Autobahnen und was man beachten sollte
Die Türkei und Rumänien haben ein sehr vergleichbares BIP/Kopf von ca. 10.000... [mehr] |
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