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Reiseinfos Türkei

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Türkei - Reiseinfos



Klima:
Das Klima der Türkei ist das Land der Extrem. Es ist das Land des Sommers und das Land des Winters zu gleich.  In weiten Teilen des Landes kann man alle vier Jahrezeiten richtig erleben.

Im Süden der Türkei gibt es trockene und heiße Sommer.  Die Höchsttemperaturen können hier bis über 35°C steigen. Von Mai bis Oktober herrschen hier angenehme Wassertemperaturen zum Baden.  Dafür sind die Winter milde und regnerisch. Die regenreichsten Monate an der türkischen Riviera sind die Monate November bis Februar.

In der Küstenregion der Ägäis herrscht ebenfalls mediterranes Klima, während landeinwärts zunehmend das rauhere Kontinentalklima dominiert. Badesaison ist hier von Juni bis September.

Die Marmararegion wartet mit etwas feuchteren Sommern auf. Beste Reisezeit für einen Strandurlaub am Marmarameer sind die Monate Juni, Juli und August. Die kalten Winter sorgen für viel Frost und sogar für Schnee. 

Mit Niederschlägen muss man zu jeder Jahreszeit in der Schwarzmeerregion rechnen. Sie unterteilt sich in drei Klimazonen: Während der Osten (Trabzon und Rize) mit heißen Sommern und milden Wintern die größte Niederschlagsmenge aufweist, regnet es im mittleren Schwarzmeergebiet (Ordu) weniger, das Klima ist hier ähnlich dem der Mittelmeerregion. Im Westen (Zonguldak und Sinop) regnet es verhältnismäßig wenig, die Luftfeuchtigkeit ist niedrig. Badesaison ist von Ende Juni bis Mitte August.

Die Sommer sind in Mittelanatolien milder als am Mittelmeer, die Winter kalt. Frühling und Herbst sind die niederschlagsreichsten Jahreszeiten. 

Das kontinentale Klima in Ostanatolien sorgt für lange und verschneite Winter, die Sommertemperaturen sind niedriger als in Südostanatolien. 

In Südostanatolien herrscht ein Steppenklima mit trockenen und heißen Sommern, die jedes Jahr Dürregefahr mit sich bringen. Die Türkei durchziehen fast alle Klima- und geografischen Regionen. Entsprechend unterschiedlich ist die Pflanzen- und Tierwelt.

Zeit:

Die Zeitverschiebung ist immer plus eine Stunde, da auch in der Türkei die europäische Sommerzeit gilt, bleibt die Zeitverschiebung gleich - im Sommer wie im Winter.

Geld:
Die türkische Währung ist die Lira (das türkische Pfund, TL, TRL). Ein Euro entspricht ca. 1.5 Mio. türkische Lira. Der Kurs schwankt wegen der hohen Inflation in der Türkei jedoch sehr stark. Aus diesem Grund war früher die DM und ist heute der Euro verstärkt "sicheres" Zahlungsmittel, vor allem in Touristengebieten.

Sie benötigen jedoch auf jeden Fall türkische Währung, wenn sie Essen gehen oder auf dem Markt einkaufen.

Es ist sinnvoll, die Umtauschbelege aufzubewahren, da es zu Kontrollen kommen kann.
Das Preisniveau ist in der Türkei im Vergleich zur BRD niedrig, in den Ferienhochburgen aber stark an die zahlungskräftigen Besucher angepasst.

Es ist üblich, auf dem non Food-Märkten und verschiedenen Ständen zu handeln.

Im Islam ist es üblich, den Armen, Kranken und Bettlern ein Almosen zukommen zu lassen. Jedoch sollten Sie bettelnden Kindern generell kein Geld geben. Die arme Bevölkerung auf dem Lande fühlt sich durch Zuwendungen "reicher" Touristen nur gekränkt.

Verkehr:
Die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen beträgt 90 km/h, in geschlossenen Ortschaften 50 km/h, auf Autobahnen 120 km/h.

Wer weite Strecken in der Türkei fahren will, der kann neben der Türkischen Staatsbahn (TCDD) auch gut mit dem Bus fahren, die günstigste Möglichkeit. Auf längeren Strecken wird alle zwei bis drei Stunden ein Zwischenstopp bei einem Restaurant eingelegt, im Bus selbst werden häufig kleine Erfrischungen angeboten.

Die Reisebus-Bahnhöfe (Otogar oder Terminal) der großen Städte liegen meistens am Stadtrand, sind aber in der Regel mit einem Zubringerbus bequem zu erreichen. In mittelgroßen und kleineren Städten liegt der Busbahnhof direkt im Zentrum.

Außerdem fahren zahlreiche Fähren und Boote, zum Teil mit Schlafkabinen ausgestattet, viele Küstenstädte an.

Wer ein Taxi nimmt, der sollte vor allem bei längeren Fahrten im Voraus einen Preis vereinbaren. Ansonsten zählt der Preis des Taxameters.

Am preiswertesten ist der Dolmus, ein Kleinbus. Man erkennt ihn an dem gelb-schwarz-karierten Band. Er verkehrt auf einer festgelegten Route mit festen Haltestellen, solange noch Plätze frei sind wird jeder mitgenommen, der sich am Straßenrand entsprechend bemerkbar macht. 

Sicherheit:
Die Türkei ist ein beliebtes Reiseland, das Touristen herzlich und offen empfängt. Wie auch in anderen Urlaubsländern sollte jeder Türkei-Reisende jedoch einige wichtige Punkte beachten.

Terrorismus:
Im Osten und Südosten der Türkei kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der PKK und türkischen Sicherheitskräften.

Reisen über Land/ Straßenverkehr:
Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit, auch auf größeren Verbindungsstraßen, sind mit erhöhten Gefahren verbunden und sollten vermieden werden. Übernachtungen im Auto sollte man auf jeden Fall vermeiden, und wenn, dann nur auf bewachten Parkplätzen oder auf einem Campingplatz.

Prüfen Sie bei Jeep-Touren die Anbieterfirmen und auch den technischen Zustand der Fahrzeuge. Am besten, Sie holen sich eine Empfehlung von Insidern.  Lassen Sie sich garantieren und ggf. Dokumente vorlegen, dass nur Personen am Lenkrad sitzen, die über Erfahrung mit derartigen Fahrzeugtypen und Fahren auf off-road-Strecken verfügen.

Kriminalität:
Aufpassen müssen Sie bei einem Aufenthalt an einsamen Orten. Auch wenn Sie Touren mit Menschen machen, die Sie nicht kennen, ist Vorsicht angebracht.  

Lassen Sie im Auto nie Wertgegenstände, Handys oder Handtaschen sichtbar liegen.
 
Wie in vielen anderen Metropolen auch, besteht auch in den türkischen Städten die Gefahr, Opfer von Taschendiebstählen zu werden, besonders in der Istanbul.

Vor allem im Stadtteil Beyoglu wurden vermehrt Betrugsfälle bekannt, in denen Touristen zu einem weit überteuerten Getränk in einer Bar eingeladen und anschließend gezwungen wurden, zur Begleichung der Rechnung eine größere Summe Bargeld von einem Geldautomaten zu ziehen.

Der EC-Karten-Betrug hat in der Türkei zugenommen. Betrüger versuchen häufig, unbemerkt die EC-Karte des Reisenden zu kopieren und den zugehörigen PIN-Code auszuspähen, um dann mit gefälschten Karten an Geldautomaten Geld abzuheben. Geben Sie die Geheimnummer stets verdeckt ein.

Die grüne Versicherungskarte gilt nur im europäischen Teil der Türkei. Beabsichtigen Sie mit dem Fahrzeug auch den asiatischen Teil zu bereisen, können Sie an der Grenze beim Touringclub eine Kfz-Haftpflichtversicherung (30-90 Tage) abschließen. In der Türkei gilt für Auto- und Motorradfahrer ein absolutes Alkoholverbot.

Falls der Halter des Fahrzeugs nicht identisch ist mit dem Reisenden, muss der Reisende / Fahrer über eine Vollmacht des Eigentümers verfügen, die bei einer türkischen Auslandsvertretung in Deutschland ausgestellt oder beglaubigt sein sollte. Einzelheiten zum Verfahren klären Sie bitte vor Abreise, um mehrtägige Wartezeiten an der Grenze zu vermeiden.

Gesundheit :
Aktuell sind Fälle von Krim-Kongo-Fieber in der Türkei aufgetreten. Vor allem Zecken übertragen diese Krankheit, aber auch Umgang mit erkrankten Tieren und enger Kontakt bzw. der Pflege erkrankter Menschen ist risikobehaftet.

Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt auch Hepatitis B sollten vor der Reise gemacht werden.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und je nach Jahreszeit konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und auch Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Im Südosten der Türkei kommt Malaria vor.

In der Türkei kann man viele Fälschungen kaufen. Richtig ärgerlich wird es bei Uhren oder Parfüm, denn die Uhren funktionieren meist nicht gerade lange und das Parfüm riecht mitunter ganz anders, als es der Markenname erwarten lässt.

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