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Reiseinfos Thailand

4.0 stars

Thailand - Reiseinfos



Klima:
Man unterscheidet in Thailand grob drei Jahreszeiten:

1. die heiße, trockene Jahreszeit von März bis Mai mit den höchsten Temperaturen des Jahres. Die Tagestemperaturen liegen meist deutlich über 30°C.

2. die Regenzeit (Monsunzeit) von Juni bis Oktober mit Tagestemperaturen um und über 30°C und sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Meist ist täglich mit einem kurzen aber heftigen Regenschauer zu rechenen. Eine Ausnahme bildet die östlich des Festlandes von Thailand gelegene Insel Ko Samui, hier ist der Sommer die beste Reisezeit.

3. die kühlere Jahreszeit von November bis Februar mit Tagestemperaturen um und unter 30°C. Die verhältnismäßig geringe Luftfeuchtigkeit macht diese Jahreszeit für Europäer zur angenehmsten Reisezeit für einen Urlaub in Thailand.

An der Ostküste des südlichen Isthmus tritt der Monsun von November bis März auf, an der Westküste (Phuket) von März bis Oktober.

Die heißesten Temperaturen kommen in den nordwestlichen Ebenen vor. So kann es gegen Ende der heißen Jahreszeit in Chiang Mai im Norden Thailands heißer werden als in Bangkok, allerdings mit bedeutend geringerer Luftfeuchtigkeit.

Reisen nach Thailand können auch während der Regenzeit unternommen werden. Die ideale Reisezeit ist allerdings von November bis Februar, da die Temperaturen in der kühleren Jahreszeit immer noch als sehr warm eingestuft werden können.


Verkehr:

In Thailand herrscht Linksverkehr!!

Die Beschilderung folgt internationalen Konventionen und ist oftmals zweisprachig Thai/Englisch ausgeführt.

Nachts auf der offenen Straße zu fahren ist wegen des starken LKW-Verkehrs keine gute Idee. LKW-Fahrer tendieren dazu, wie bei uns, keinen großen Respekt vor PKWs zu haben und entsprechend rücksichtslos zu fahren.

Bangkok selbst hat eine schlechte Reputation, was die Verkehrskonditionen angeht. Die Straßen der Stadt sind meist total überfüllt.

Für jemanden, der die Stadt nicht genau kennt, ist es sehr schwierig, hier zu fahren. Während Thai-Fahrer ausgesprochen höflich und rücksichtsvoll sind - die Hupe wird nur sehr selten benutzt - ändern sich Fahrtrichtungen und Ein- und Abfahrten oft innerhalb des Tages, ohne dass sie durch die Beschilderung ausgewiesen werden.


Währung:
Die thailändische Währung ist das Baht (BHT, THB), 1 Baht = 100 Satang. 1 Euro = ca. 40-50 Baht. Den aktuellen Wechselkurs erfahren Sie u.a. bei wechselkurs.de.

Gesundheit:
Hepatitis AB: Seit Anfang April 2005 ist es im Norden Thailands zu einem Ausbruch von Hepatitis A gekommen. Der Grund hierfür lag häufig im Konsum von kontaminiertem Speiseeis. Man sollte sich vor einem Thailand-Urlaub unbedingt gegen Hepatitis A impfen lassen.

Leitungswasser sollte man in Thailand eher nicht trinken. Zur Reiseapotheke gehören in jedem Fall auch Tabletten gegen Durchfall.

Man beugt vielen Krankheiten vor, wenn man hygienisch isst und trinkt, d.h. nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes. Auch durchgehender Mückenschutz ist ein absolutes Muss bei einem Thailand-Aufenthalt.

Es empfiehlt außerdem eine Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, bei Langzeitaufenthalten über drei Monate auch Hepatitis B.

Vor allem bei Aufenthalten auf dem Land oder im Regenwald sollte man sich auch gegen Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis impfen lassen.

Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt.

Ein großes Problem in Thailand ist Aids.  Hauptansteckungsgefahren bergen Geschlechtsverkehr, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen. Hier müssen Sie unbedingt aufpassen, es droht Lebensgefahr!

Denguefieber und die Malaria kommen in Thailand sehr unterschiedlich vor. In Thailand ist es zu einer Zunahme von Denguefieberfällen bei der Bevölkerung und bei Touristen gekommen. Ein gutes Mittel hiergegen ist ein konsequenter Mückenschutz. Verschreibungspflichtige Medikamente wie Malarone, Doxycyclin, Lariam sind  auf dem Markt erhältlich, jedoch sind die Nebenwirkungen nicht ganz unerheblich.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Einreise und Verkehr:
Für Aufenthalte in Thailand bis 30 Tage ist für deutsche Staatsangehörige kein vor der Einreise zu beantragendes Visum erforderlich. Es reicht ein „Visa upon Entry“. Es ist innerhalb von 6 Monaten insgesamt dreimal erhältlich und wird von den thailändischen Grenzbehörden in den Reisepass eingestempelt. Der Reisende muss aber ein bestätigtes Weiter- oder Rückreiseticket vorweisen können.

Die Einreise von Kindern ist nur mit einem eigenen EU- oder vorläufigen Reisepass möglich. Die thailändischen Behörden haben bislang den deutschen Kinderreisepass offiziell nicht anerkannt.

Wenn Sie länger als 30 Tage in Thailand bleiben möchten, dann brauchen Sie ein Visum von einer thailändischen Auslandsvertretung. Für Aufenthalte bis zu 60 Tagen wird ein "Tourist Visa" benötigt. Ein "non immigrant visa" berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen. Touristen und Non-Immigrant Visa werden in der Praxis um 30 Tage verlängert.

Bei einer Verlängerung des thailändischen Visums sollten Sie aufpassen. Auch wenn einige bekannte Reiseführer eine Verlängerung des thailändischen Visums durch ein Reisebüro oder sonstige „Vermittler“ vorschlagen, sollte man sich hierauf nicht einlassen. Denn ein Visum kann und darf nur bei dem thailändischen Bureau of Immigration bzw. an den Grenzübergängen erneuert werden. Bei den Reisebüros gibt es meist nur Fälschungen.

Wenn es ganz schlecht kommt, dann führt das bei der späteren Ausreise zur Verhaftung nicht nur wegen ‘overstay’ sondern auch wegen gefälschter Visa.

Für die Zahlung von Strafgebühren gilt folgendes: Können die Strafgebühren nicht entrichtet werden, erfolgt üblicherweise die gerichtliche Verurteilung zu einer Geldstrafe, die entweder bezahlt oder bei Nicht-Zahlung mit einem Tag Gefängnis für je 200.- Baht der Strafe abgesessen werden muss.

Anschließend erfolgen Ausweisung und (zwangsweise) Abschiebung in das Heimatland. In jedem Fall von "overstay" wird eine einjährige Wiedereinreisesperre verhängt.

Sicherheit:
Anschläge können in Thailand – vor allem im Süden - nicht ausgeschlossen werden. Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia, die südlichsten Provinzen Thailands, wird aufgrund der anhaltenden Unruhen dringend abgeraten.

Dabei sind vor allem Einrichtungen der thailändischen Sicherheitskräfte, allgemein des thailändischen Staates oder belebte Plätze gefährdet. Aber auch beliebte Tourismusziele und Urlaubszentren, die Verkehrsinfrastruktur (z.B. Flughäfen) sowie große Einkaufszentren können davon nicht ausgeschlossen werden, insbesondere weil mehrere Terrorgruppen Anschläge auch gegen touristische Reiseziele angedroht hatten.

Sie sollten, soweit es geht, einen großen Bogen um belebte Märkte und Menschenansammlungen machen.

Wer Fahrten mit Fähren und Ausflugsbooten bucht, der sollte sich die Boote vorher genau anschauen bzw. sich Empfehlungen von Insidern einholen. Denn angesichts mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen sind nicht alle Boote und Schiffe verlässlich.

Das Grenzgebiet zu Kambodscha sollte ebenfalls gemieden werden. Dort kommt es immer wieder zu Überfällen durch bewaffnete Banden.

Aus dem gleichen Grund sind Trekking-Touren in entlegenen nördliche Landesteile nicht ganz ungefährlich.

Gewaltverbrechen gibt es in Thailand nur äußerst selten. In den Großstädten kann es zu Gelegenheitsdiebstählen kommen. Beliebt sind in Bangkok Rundfahren zu Dumpingpreisen, die Touristen u.a. zu einem ungewollten Einkaufsstopp bringen.

In letzter Zeit sind deutsche Urlauber in Phuket (Patong) wiederholt Opfer von Banden geworden, die offenbar im Zusammenwirken mit korrupten Polizeibeamten und auch korrupten Anwälten Touristen Bagatelldelikte (Diebstahl von Uhrenimitaten etc.) unterstellen, um danach Geld zu erpressen.

Wird diese Forderung abgelehnt, wird Anzeige bei der Polizei angedroht. Es wird dringend geraten, in diesen Fällen unverzüglich telefonischen Kontakt mit der Botschaft auf zu nehmen.

Allgemeine Reiseinformationen:
Der Buddhismus prägt das Leben in Thailand. Das sollte man im Alltag immer berücksichtigen. Damit Sie die religiösen Gefühle der Thais nicht verletzen, sollte daher beim Betreten von Tempeln und sonstigen religiösen Stätten auf angemessene Kleidung geachtet werden.

Vorsicht vor Schleppern vor allem Tuk-Tuk-Fahrern ist in Bangkok geboten. Diese sprechen an touristischen Orten Touristen an und führen sie dann in diverse Geschäfte, in denen sie zu Einkäufen angehalten werden. Touristen sollten nur in Taxis oder Tuk Tuk steigen, die sie selbst angesprochen haben, nicht in solche von denen sie angesprochen wurden

Sie sollten vor allem in Juweliergeschäften jeden Kauf überlegen. Denn meistens erhalten Sie hier Fälschungen oder minderwertige Produkte.

Sie sollten auch keine Wohnrechte in Ferienclubs (so genannte Time Sharing Modelle) erwerben. Meistens ist weder das Objekt noch das Wohnrecht so, wie es vereinbart wurde. Wenn Sie auf Ihr Recht pochen, gibt es die Firmen meist schon gar nicht mehr.

Vorsicht ist geboten vor in Umlauf befindlichem Falschgeld. Es wird empfohlen, Geld nur in autorisierten Wechselstuben zu tauschen.

Der Kauf von gefälschten Markenartikeln wie Uhren, Computer, Software, Kleidung usw. sowie die Einfuhr nach Deutschland ist aus urheberrechtlichen Gründen verboten.

Die Ausfuhr bestimmter Antiquitäten (z.B. Buddhafiguren oder –Bilder) ist nur mit Genehmigung des Fine Arts Department erlaubt.

Die Ausfuhr von bestimmten Lederprodukten (z.B. Elefant, Krokodil, Schlangen) und Elfenbein sowie deren Einfuhr nach Deutschland unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Es wird dringend empfohlen, sich darüber vor dem Kauf zu informieren.

Besondere strafrechtliche Bestimmungen:
Wer in Thailand in Konflikt mit dem Gesetz kommt, für den kann es richtig bitter werden. Daher sollten Sie bereits im Vorfeld Ihrer Reise einiges beachten.

Strafverfahren in Thailand sind langwierig. Das Paradies des deutschen Rechtsstaates wartet in Thailand nicht auf Sie. Die Möglichkeiten der Verteidigung sind beschränkt.

Die Untersuchungshaft ist sehr lang, kann sehr teurer und bis Sie einen Anwalt sehen, kann es lange dauern. Die Haftbedingungen sind sehr unangenehm.

Vor Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art (auch Marihuana, Ecstasy und anderer Amphetamine) wird ausdrücklich gewarnt.

Passen Sie vor allen Dingen bei Reisen auf. Häufig stecken Kriminelle Touristen Drogen in das Gepäck oder Gegenstände, ohne deren Kenntnis. Das kann verhängnisvoll enden.

Denn allein der Besitz geringer Rauschgiftmengen führt zu hohen Freiheitsstrafen. In einem besonders krassen Fall erhielt ein Deutscher eine lebenslängliche Freiheitsstrafe für 37 Gramm.

Das Handeln mit Drogen wird in Thailand mit der Todesstrafe geahndet und auch häufig  vollstreckt.

Der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen in Thailand wird hart bestraft und auch dann in Deutschland strafrechtlich verfolgt, wenn die Tat in Thailand begangen wurde.

Geschlechtsverkehr mit Personen unter 18 Jahren, auch mit deren Einverständnis, ist strafbar. Im Zweifel sollte man sich über das Alter des Partners oder der Partnerin vergewissern, indem man sich den Personalausweis zeigen lässt.

Auch das Nacktbaden, Baden ohne Bikinioberteil sowie sexuelle Handlungen sind in der Öffentlichkeit nicht erlaubt.

Denken Sie daran, stets Ihren Ausweis dabei zu haben. Häufig kommt es – vor allem in den Vergnügungsvierteln der Metropolen, zu Ausweiskontrollen. Eine Kopie des Passes ist ausreichend, sofern auch die Seite mit dem thailändischen Visum bzw. Einreisestempel kopiert und mitgeführt wird.

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Als Mädchen unterwegs in Süd-Thailand

 Sterne
Allgemein kann man in Thailand super alleine reisen, ich hatte nie Probleme! Im Gegenteil, die meisten Leute sind sehr hilfsbereit und offen. Aufpassen müsst ihr nur bei den Taxifahrern, die versuchen gern, die "naiven Mädels" übers Ohr zu hauen. Klar gibts auch mal Anmachen, aber die sind meist so charmant und unbeholfen, dass man nur darüber schmunzeln kann. Im ländlichen Südthailand solltet ihr allerdings beachten, dass es recht strikte Ansichten gibt. Viele Menschen leben hier streng gläubig (muslimisch) und da gibt es ein paar Dinge, auf die ihr achten solltet:
1. Tragt keine kurzen Röcke oder Shirts ohne Ärmel
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…erklingt in Thailand im Radio oder auch aus Lautsprechern die Nationalhymne.... [mehr ]

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