Mit Facebook anmelden | Anmelden | Jetzt kostenlos registrieren!Hilfe | Blog |

Tibet Forum

4.0 stars

Frangipani
Höhenkrankheit - nicht unterschätzen! 1 Sterne
Ich rate jedem, sich vor der Reise gut über die Höhenkrankheit zu informieren, denn sie kann wirklich jeden treffen. Atemnot, Übelkeit, Schwindel, Herzrasen, Kopfschmerzen und Nasenbluten gehören zu den typischen Symptomen und waren für mehrere Tage auch unsere Begleiter. Die Signale des Körpers müssen auf jeden Fall ernst genommen werden, denn im schlimmsten Falle kann die Höhenkrankheit tödlich enden! Abgesehen von den hier auf Cosmotourist bereits genannten Medikamentenempfehlungen ist es sehr wichtig, dass Ihr sehr viel, um die 6 (!) Liter pro Tag, trinkt und Euch nicht zu viel zumutet. Lasst lieber alles ein bisschen langsamer angehen. Ein wenig Linderung für die trockene gereizte Nase bringt von zu Hause mitgebrachtes Meerwasser-Nasenspray.

Mehr

Frangipani
Tibetische Teekultur 4 Sterne
Überall in tibetischen Restaurants könnt Ihr riesige, herrlich kitschige chinesische Teekannen voll mit heißem Tee bestellen. Auch auf den Hotelzimmern stehen sie vielerorts bereit. Wirklich ein schöner Brauch. Für Experimentierfreudige gibt es Yakbuttertee, aber auch heiße Zitrone, Ingwertee und weitere dem westlichen Gaumen vertrautere Geschmacksrichtungen könnt Ihr bekommen. Gerade wenn Ihr durchgefroren aus der Kälte kommt oder erschöpft nach einem langen Trekkingausflug seid, ist eine heiße Thermoskanne Tee eine herrlich entspannende Möglichkeit, den Tag ausklingen zu lassen und sich von innen wieder durchwärmen zu lassen. Bei uns gehörte sie schnell zum täglichen Ritual dazu.


Mehr

Frangipani
Kleidung für jedes Wetter 3 Sterne
Ich war erstaunt über die Temperaturunterschiede, die mir während der Reise in Tibet begegneten. Aufgrund der Reisezeit Oktober war ich eher auf kalte Temperaturen eingestellt und hatte ausreichend warme Pullover dabei. Tatsächlich schwankte es dann vor allem auf der Überlandstrecke zwischen Frieren in den dicksten Kleidungsstücken und Schwitzen selbst noch im kurzen T-Shirt, und das manchmal innerhalb eines Tages. Es ist also auf jeden Fall sinnvoll, für jede Wetterlage etwas dabei zu haben, zumindest wenn ihr ebenfalls im Herbst dort seid.

Mehr

Frangipani
Überlandstrecke Kathmandu - Lhasa: Wegzehrung nicht vergessen 3 Sterne
Wenn Ihr die Überlandstrecke von Kathmandu nach Lhasa zurücklegt, so macht Euch gefasst auf bisweilen stundenlange Etappen über holperige Pisten. Der „Friendship Highway“ verdient nicht wirklich seinen Namen. Oft geht es sehr langsam voran und die Dörfer entlang des Weges liegen zum Teil weit voneinander entfernt. Und nicht überall besteht die Möglichkeit, Proviant zu kaufen. Zumindest für Vegetarier ist das Angebot sehr spärlich. Wer also auch zwischendurch etwas zu knabbern haben möchte, sollte sich in größeren Orten (dort gibt es Supermärkte und auch Bäckereien mit leider sehr pappigen Weißmehlbrötchen) vorsorglich mit Getränken und Lebensmitteln eindecken.

Mehr

wolke
Gyantse, Der Dzong 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Der Dzong von Gyantse liegt etwa 150 m über der Stadt. Es war der Verwaltungs- und Regierungssitz der früheren Gouverneure. Der Aufstieg war beschwerlich, doch die Aussicht ist so toll, dass es sich gelohnt hat. Ich konnte die imposante Klosteranlage Pälkhor Chöde mit dem Kumbum und den großen Mauern sehen. Höchst interessant sind aus der Dzonperspektive die zwei Hauptstrassen der Stadt. Die krumme ist die alte „Kuhstrasse“. Die gerade Strasse wurde später ohne Rücksicht auf bereits Vorhandenes dazu gebaut. Das hat mich sehr betroffen gemacht, da gerade diese Rücksichtlosigkeit das alte, wunderschöne Tibet zerstöhrt. Vom Dzong selbst ist kaum noch etwas zu sehen.


Mehr

Frangipani
Kloster Samye 4 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Das Kloster Samye ist sehr gut in einem Tagesausflug von Tsethang aus erreichbar. Es liegt auf der anderen Seite des Tsangpo-Flusses und allein die Überfahrt in kleinen Holzkähnen zusammen mit Mönchen und anderen tibetischen Einheimischen ist die Reise wert. Sehr beeindruckend fand ich die Szenerie aus gemächlich fließendem breiten Fluss und karger Berglandschaft dazu. Samye selbst ist das älteste Kloster Tibets und der Klosterkomplex besteht aus vielen Tempeln und mehreren Stupas und im Inneren befinden sich einige schöne Wandmalereien. Diese fand ich allerdings nicht ganz so prächtig wie die im Jokhang oder Potala in Lhasa, daher auch nur 4 Sterne!


Mehr

Frangipani
Everest Snowland Hotel in New Tingri 5 Sterne
Nichts für Menschen, die ein Mindestmaß an Komfort benötigen…aber allen, die auf urigen Charme stehen, kann ich es absolut empfehlen! Alles ist ein bisschen schrummelig, die Zimmer sind sehr einfach. An den Decken baumeln nackte Glühbirnen und es gibt weder Bad noch Heizung. Dafür aber Waschschüsseln und Thermoskannen mit heißem Wasser für die Katzenwäsche sowie viele kuschelige Decken, die nachts schön warm halten. Im dazugehörigen Restaurant - gleichzeitig das Wohnzimmer der gastfreundschaftlichen Familie - aßen wir aufgrund von Stromausfall bei Kerzenschein, während die tibetische Familie uns neugierig umringte und riesige Berge einfachen, aber schmackhaften Essens für uns auftischte. Dies war einer der besonderen Orte, der mir intensiver in Erinnerung bleibt als jede Luxusherberge!


Mehr

Frangipani
Vegetarisch Essen in Tibet 4 Sterne
Als Vegetarier hat man es nicht immer leicht in Tibet, da sowohl die tibetische als auch die weit verbreitete chinesische Küche sehr fleischlastig ist. Da ich indisches Essen liebe war ich angenehm überrascht, in den größeren Städten indische Restaurants anzutreffen. Dort gab es alles, was das Vegetarierherz begehrt. Doch auch die landestypischen Gerichte wollen ja probiert werden. Für Vegetarier bietet sich an: mit Gemüse gefüllte Momos, Thukpa mit Gemüse (eine sehr leckere Suppe, die zudem von innen wärmt – bei den oftmals kühlen Temperaturen sehr von Vorteil), gewürzte Bratkartoffeln und zum Frühstück Tsampa, eine Getreidespeise die zu den Grundnahrungsmitteln der Tibeter zählt und oft mit Yakbuttertee angerührt wird.


Mehr

wolke
Taschenlampe 5 Sterne
4 von 4 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Da ich auch wegen der Kunst nach Tibet ging, war es äußerst hinderlich keine Taschenlampe zu haben. Da die Klöster innen zum Teil sehr dunkel sind konnte ich für meine Ansprüche zu wenig erkennen. Wandmalereien sind auch durch den Rauch der typischen Klosterlampen sehr verschmutzt, wodurch ein Erkennen nochmals erschwert wird. Manche Mönche sind mit ihren Taschenlampe behilflich, doch eine eigene Lampe wäre super gewesen. Kunstliebhaber: Nehmt Euch Licht mit!


Mehr

wolke
Kumbum 5 Sterne
2 von 2 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Als ich in der Klosteranlage „Palkhor Chöde“ war, faszinierte mich sofort der dortige Stupa mit dem Namen Kumbum. Es ist der einzige Reliquienschrein, den Du in Tibet begehen kannst und der Dir damit Erleuchtung bringen soll. (Das machen die großen Touristengruppen nicht.) Ich schaute mir im Rundgang wirklich jede der 85 Kapellen an, in denen Du verschiedene Gottheiten als Skulptur und Wandmalerei sehen kannst. Die Restaurierungen sind verherend. Super für Individualreisende.


Mehr

wolke
Yamdok Yutsho See 5 Sterne
2 von 2 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Auf dem Weg von Lhasa nach Shigatse kannst Du sehr gut einen Abstecher zum 4482 Meter Höhe gelegenen Yamdok Yutsho See machen. Als ich dort war hat das Wetter leider nicht ganz so mitgespielt und trotzdem war die Aussicht beeindruckend. Die große Fläche (180km im Quadrat) in ihrer tiefblau Farbe ist einmalig. Alle Guides in Tibet kennen diesen Platz.


Mehr

wolke
Sauerstoff 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Falls Du die Höhenkrankheit fürchtest: In den tibetanischen Apotheken gibt es Möglichkeiten Sauerstoff zu erhalten. Drei Möglichkeiten wurden mir gezeigt. 1. Das blaue Sauerstoffkissen. Dies ist ein Schmarrn (hat bei mir überhaupt nichts gebracht). 2. Die Sauerstoffdose und 3. Der Sauerstoffkoffer. In diesem Koffer ist in einem Gerät purer Sauerstoff drin. Für mich war es beruhigend diesen Koffer im Auto zu haben, da in vielen Ecken Tibets kein Krankenhaus in der Nähe ist.

Mehr

wolke
Krankenhaus 1 Sterne
Ein ganz wichtiger Tipp: Du solltest immer genügend Bargeld in Landeswährung bei Dir haben, um im Notfall im Krankenhaus behandelt werden zu können.Englisch spricht niemand. Ein Übersetzer ist notwendig. Hast Du 500 Euro bei Dir aber keine 18 Euro in Landeswährung für zum Beispiel Sauerstoff, mit denen Du vor der Behandlung zahlst, wirst Du nicht behandelt. Wenn Du Deinen Pass hinterlegen willst, um später zu zahlen, wird das nicht akzeptiert! In Lhasa ist angeblich das Militärkrankenhaus das mit den besten Ärzten.

Mehr

wolke
Telefonnummer 1 Sterne
2 von 2 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Ein ganz wichtiger Tipp: Lass Dir eine Telefonnummer Deines Guides geben, auf der Du ihn rund um die Uhr erreichen kannst für den Fall, dass Du ins Krankenhaus musst. Im Hotel sprechen viele Angestellte nicht oder sehr schlecht Englisch. Ärzte im Krankenhaus sprechen gar kein Englisch!!! Was das bedeutet kannst Du Dir selber vorstellen. (Leider musste ich ins Krankenhaus.)

Mehr

wolke
Höhenkrankheit 1 Sterne
Warst Du schon (z.B. in den Berge) auf einer Höhe, die Tibet gleicht? Wenn nicht solltest Du Dich unbedingt bei einem Arzt um Medikamente kümmern, die Du im Notfall einnehmen kannst. (Diamox wurde mir gegeben.) Angeblich sind ältere Menschen von dieser Krankheit weniger betroffen. Vielleicht liegt es daran, dass diese das Medikament schon als Vorbeugung einnehmen, was von manchen Ärzten empfohlen wird. Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Herzrasen sind Zeichen für die Krankheit.

Mehr

wolke
Kloster Dratang 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Mein Guide sagte mir, dass es das Kloster Dratang nicht gibt! Da ich aus 100% sicherer Quelle davon wusste, fand ich es dann doch. Von Tsethang aus fuhr ich etwa 10 km vor Mindroling rechts ab. Einheimische (vor allem Alte) kannten das Kloster. Das besondere an diesem Kloster ist die Cella (zentrales Heiligtum) mit ihren Wandmalerein aus dem späten 11. Jahrhundert. (Figuren, Räume etc. sind nicht wichtig.) Leider sind die Wände innen feucht, was die Malereien sehr angreift. Restauriert wurde minimal und höchst unprofessionell. Wer sich für Malereien interessiert sollte unter allen Umständen diesen Abstecher machen. Das Kloster ist völlig unterbewertet.


Mehr

wolke
Sera 4 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Sera ist nur etwa 4 km vom Potala entfernt und daher ganz einfach zu erreichen. Angeblich treffen sich alle dort lebenden Mönche (nur eine Stunde am Tag) zu einem öffentlichen Diskussions,- und Streitgespräch, was die Touristen in Scharen anzieht. Seltsamerweise hatte diese Aktion nichts religiöses für mich. Es war ein „Zurschaustellen“. Die normale Führung zeigt kurz die wichtigsten Räume. Ich nahm mir Zeit und konnte noch das ein oder andere nette Eckchen sehen. Mein Tip: Immer versuchen noch in einen Raum zu kommen, der vielleicht normalerweise sogar geschlossen ist. Manchmal ließen mich Mönchen einen Extraraum besichtigen.


Mehr

wolke
Norbulingka, Sommerpalast des Dalai Lama 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Viele Blumen und einen hübschen Springbrunnen ließ ich hinter mir, als ich den Sommerpalast des Dalai Lamas betrat. Die Zimmergrößen hatte ich wesentlich größer erwartet. So ist zum Bespiel des Dalai Lamas Schlafzimmer klein und bescheiden. Norbulingka bedeutet Juwelengarten und beim „Umherwandeln“ fand ich noch weitere Paläste. (vom 7. und 8. Sowie des 13. Dalai Lamas) Das Fotogarfieren innen ist verboten.


Mehr

wolke
Sakya 3 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Ein Ausflug von Shigatse nach Sakya ist mit Sicherheit normalerweise ein schöner Tag. Leider war bei mir (2007) ein Großteil und auch die wichtigsten Teile des Klosters wegen Restaurierung geschlossen. Mein Guide hätte mir das mitteilen müssen, was er nicht tat. Daher: Frag vor der Reise nach, ob sich der Aufwand von ca. 150 km Weg wieder lohnt. Auf dem Weg siehst Du auf jeden Fall schöne Natur.


Mehr

wolke
Lhasa, Drahla Lubuk 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Steigst Du zum (kleinen) Höhlentempel „Drahla Lubuk“ hoch wirst Du den vielleicht schönsten Blick auf den Potala erleben. Diesen Tempel haben die normalen Tourirouten nicht auf dem Programm. Nicht nur deshalb enstand eine Idylle, die fern von Hektik lag. Ein paar Mönche begegneten mir beim kurzen Aufstieg, ansonsten konnte ich eine wunderbare Ruhe genießen. Im Tempel gibt es einen ganz kleinen, steinernen Rundweg, den Einheimische betend betreten und oftmals umkreisen. Dieser Tempel hat für mich so viel „Echtheit“ ausgestrahlt.


Mehr



Seite: [1] 2



Diesen Seite bookmarken bei:

Mister Wong del.icio.us furl StumbleUpon Toolbar yigg facebook


Über uns | Nutzungsbedingungen | Impressum

Copyright © 2006-2012 Cosmotourist GmbH & Co. KG and their respective owners - All Rights Reserved.