|
Tanjamaus83
|
Mal was anderes: Schweden
In diesem Jahr sollte meine Reise nach vielen Osteuropareisen mal woanders hin gehen. Ich entschied mich für Schweden und wurde nach anfänglichen Bedenken jedoch nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Die Menschen sind sehr sympathisch und offen. Die Natur ist abwechslungsreich, mit Bergen an der Grenze zu Norwegen und flachem Land im Osten und Süden. Neben den wirklich sehenswerten großen Städten, wie Stockholm, ist Schweden natürlich berühmt für seine tolle Natur. Wir liefen oft einfach nur umher, da es fast an jeder Ecke einfach wunderschön ist. Die Anfahrt ist dank Billigflieger auch sehr leicht und unkompliziert. Wir flogen von Frankfurt-Hahn nach Stockholm-Skavsta, ca. 100 km nördlich von Stockholm. Von hier aus ging es für ein paar Tage direkt in die Hauptstadt und nach ausgiebiger Tour dann für 10 Tage mit dem Mietwagen durch Schweden. Ich kann dies jedem nur empfehlen, es war eine aussergewöhnliche und wunderschöne Tour.
Mehr
|
|
Pingu
|
Camping Card
Es gibt nur ganz wenige Campingplätze, meist die kleinen, noch familiär geführten Plätze, die in Schweden und den angrenzenden skandinavischen Ländern nicht die Camping Card Scandinavia verlangen, wenn man bloß eine Nacht oder länger bleiben möchte. Diese Karte ist meiner Meinung nach nur ein Vorzeigeausweis des Campingplatzes, dass dieser im Verbund der Campingplätze Mitglied ist. Keiner der Plätze, die in deren Prospekten aufgführt sind, darf jemanden ohne die Campingkarte übernachten lassen. Also bekommt man sie bei der ersten Nacht in Schweden und muss dann einen Jahresbeitrag zahlen. Angepriesen wird diese Zwangskarte mit Ermäßigungen, die man aber teilweise sowieso nicht nutzt.
Mehr
|
|
Pingu
|
Schärenküste
Nach meiner Erfahrung können viele Skandinavienunkundige nichts mit dem Begriff der Schärenküste anfangen und man muss ihnen erst einmal erklären, dass ein Großteil der schwedischen Küsten keinen Strand besitzt. Schären sind kleine Inselchen bzw. flache Gesteinsformationen, die bis in das Meer oder auch in die Seen hineinragen. Entstanden sind sie durch den massiven Druck, der von dem Eis der Eiszeit ausgeübt wurde. Die Schären haben den Vorteil, dass man an manchen Küstenabschnitten schön spazieren gehen, aber kaum schwimmen kann, weil man an den teilweise sehr glatten Felsen kaum ins Wasser, geschweige denn wieder hinaus kommt. Nur der Süden und einige Teile im Westen Schwedens besitzen auch Sandstrände.
Mehr
|
|
Pingu
|
Flaschenpfand in Schweden
Anders als vor einiger Zeit noch in Deutschland ist die Abwicklung des Flaschenpfandes in Schweden völlig einfach und unkompliziert. Jeder Supermarkt hat meistens am Eingang einen Pfandflaschenautomat, der jede Flasche annimmt, egal bei welcher Supermarktkette und in welchem Ort diese gekauft wurde. Teilweise geht dies sogar länderübergreifend. Auch Flaschen aus Norwegen werden akzeptiert und umgekehrt. Schön ist dabei der Knopf, der zur Spende für das Rote Kreuz dient. Wer möchte, kann damit auf den Ausdruck eines Bons verzichten und leistet so einen Beitrag für die Helfer dieser Organisation. Ansonsten legt man den Zettel beim Bezahlen an der Kasse vor.
Mehr
|
|
Pingu
|
In Schweden einkaufen
Mein 500. Reisetipp geht endlich mal in mein Lieblingsreiseland Schweden, wo ich mich vor einiger Zeit mal wunderte, warum in den Supermärkten merkwürdige Halterungen an den Einkaufswägen montiert sind. Es sieht aus wie eine Handyhalterung und hat auch fast diesselbe Funktion. Wer sich länger und öfter in Schweden aufhält und dementsprechend eine Kundenkarte besitzt, kann am Eingang ein tragbaren Scanner erhalten, der in eben diese Halterung passt. Damit scannt man seine gesamten Einkäufe ein und gibt an der Kasse einfach nur noch den Scanner ab. Das Ganze läuft anscheinend auf Vertrauensbasis, aber funktioniert tatsächlich. Somit ist das lange Schlangestehen an der Kasse vorbei.
Mehr
|
|
kajakman
|
Mücken in Skandinavien
Mücken sind besonders in Sumpfgebieten zu Hause und können einem die herrliche skandinavische Natur so richtig verleiden. Je weiter man in den Norden kommt, desto zahlreicher und aggressiver werden die stechenden Plagegeister. Als Schutz kann man ein Mückennetz mitnehmen, einen Hut mit Netz tragen, was allerdings beim Essen stört, oder eines der zahlreichen chemischen Schutzmittel anwenden. In Schweden bietet inzwischen jeder Sportshop und fast jede Tankstelle diverse mehr oder weniger wirksame Antimückenmittel. Übrigens: noch fieser als die Mücken sind die Kriebelmücken (knott). Sie sehen aus wie Minifliegen, stechen aber um so intensiver.
Mehr
|
|
Pingu
|
Auto fahren in Schweden
Die schwedische Polizei warnt nicht umsonst vor den Gefahren im Straßenverkehr. Zahlreiche Unfälle sind auf Elche zurück zu führen und wenn es mit einem dieser großen und schweren Tiere mal kracht, dann ist der Schaden nicht unerheblich. Meistens tauchen sie in der Abenddämmerung auf, aber rechnen sollte man trotzdem überall mit ihnen. Natürlich erst recht an den Straßen, die nicht mit einem Weidezaun beflankt sind. Im Norden des Landes kommt noch eine weitere Gefahr hinzu: Rentiere. Ab dem Polarkreis in etwa muss man mit diesen etwas kleineren Tieren rechnen, die nicht selten in ganzen Herden einfach auf der Straße stehen.
Mehr
|
|
Pingu
|
Radeln in Schweden
Schweden mit dem Fahrrad zu erkunden ist keine schlechte Idee. Doch man sollte sich dessen klar sein, dass auch Schweden kein einfaches und flaches Land ist. Hinzu kommen die langen Straßen, die schon mit dem Auto endlos zu sein scheinen. Doch gibt es etwas schöneres als sich im gemütlichen Tempo durch dieses naturreiche Land fortzubewegen? Aufpassen muss man allerdings bei der Straßenauswahl. Will man, besonders weiter im Norden, die größeren Straßen meiden, so passiert es schnell, dass man nur noch auf schotterigen Waschbrettpisten unterwegs ist. Das sollte berücksichtigt werden. Die Nord- und Ostseeküste wird jeweils von einem Radweg begleitet, der aber teilweise weit im Landesinneren liegt.
Mehr
|
|
Pingu
|
Camping in Schweden
Für viele bedeutet Camping in Schweden, dass man sein Zelt im Rahmen des Jedermannsrecht in der freien Natur aufstellen darf oder will. Es gibt aber auch Touristen, die ausschließlich auf Campingplätze gehen wollen. Diesen sei empfohlen, Campingplätze aufzusuchen, die sich nicht an der unmittelbaren Küste befinden. Dort existieren in der Regel große so genannte Familiencampings mit allen erdenklichen Einrichtungen, die in der Hauptsaison aber meistens von den Schweden selbst völlig belegt werden. Teilweise sind die Stellplätze dann sehr eng gesteckt, gemütlicher geht es auf den kleineren Plätzen im Landesinneren zu, die meistens nur von ausländischen Touristen aufgesucht werden. Zwar ist man nicht am Meer, hat aber dann Ruhe in der Natur.
Mehr
|
|
Birte
|
Wikingerbuchtipp: Röde Orm
Von schwedischen Freunden geradezu gezwungen, dieses Buch von Frans G. Bengtsson zu lesen („sonst kannst du Schweden nicht verstehen“), habe ich es nicht bereut. Röde Orm (Rote Schlange) ist ein Wikinger, der zahlreiche Abenteuer erlebt. Es ist sehr unterhaltsam geschrieben, ein bisschen wie eine Saga. Verschiedene Schauplätze und das Europa dieser Zeit werden aus skandinavischer Sicht beschrieben. Das ist ein wohltuender und informativer Perspektivenwechsel. Man kann Schweden sicherlich auch so verstehen, aber es ist ein lebendiger Einblick in einen Teil seiner Geschichte und sein Selbstverständnis.
Mehr
|
|
Birte
|
Internationale Verständigung
Internationalität kann ja zu Missverständnissen führen, deshalb ein kleiner Hinweis in Sachen zwischenmenschliche Komplikationen: Angenommen, eine Frau geht in aller Unschuld gemeinsam mit einem Mann ins Kino. Lädt er sie ein, ist das ein Zeichen seines Interesses. Nimmt sie die Einladung an, ist sie ebenfalls an mehr als Freundschaft interessiert. Jedenfalls funktioniert das unter südschwedischen Studenten so.
Mehr
|
|
Moritz Boldt
|
Grenze zu Norwegen
Mehr als tausend Kilometer zieht sich die Grenze zwischen Norwegen und Schweden von der Nordsee in Richtung Norden längs. Die strikten norwegischen Einfuhrbestimmungen für Agrarprodukten wie auch Alkohol sind Grund genug sich mit dem Grenzverlauf vertraut zu machen. Obwohl Norwegen kein Mitglied der Europäischen Union ist, sind die Grenzübergänge überraschend offen. Kaum einer wird angehalten oder kontrolliert. Je weiter man den Grenzübergang im Norden wählt, desto weniger fällt er überhaupt auf. Der Reisende kann oft nur an unterschiedlicher Straßenkreidefarbe erahnen, dass er bereits in Norwegen ist. Grenzposten oder Polizei sucht man hier oft vergebens.
Mehr
|
|
Moritz Boldt
|
Wildzelten
Per Gesetz darf jeder überall in Schweden Wildzelten. Einschränkungen sind, dass man sich nicht auf Privatgrundstück näher als 500m zum Haus befinden darf, den Ort wieder ordnungsgemäß hinterlassen muss und nicht länger als eine Nacht bleibt. Diese Möglichkeit verbunden mit der unglaublichen Landschaft insbesondere in Nordschweden macht Schweden zu einem idealen Land mit Auto und Zelt oder Campervan loszuziehen. Stets sollte man jedoch die einheimischen und ihr Eigentum respektieren und lieber einmal zu viel als einmal zu wenig nach Erlaubnis zum Campen fragen.
Mehr
|
|
Moritz Boldt
|
Mittsommer
"Mittsommer", der Tag an dem die Sonne ihren Zenit erreicht (21.Juni), ist wohl der Tag, auf den sich die schwedischen Jugendlichen am meisten freuen. In ganzen Land zelebrieren vor allem junge Leute ein rauschendes Fest. Meist mit Alkohol aus dem günstigeren Deutschland oder Dänemark versorgt, feiern die Schweden bis in die frühen Morgenstunden. Wie bei vielen großen Festen, kommt es auch hier im „anständigen“ Schweden zu kleineren Schlägereinen, was der freundlichen Feierlaune aber keinen Abbruch tut. An diesem Tag sollte man überall in Schweden mit einer Reservierung im Hotel auf Nummer sicher gehen.
Mehr
|
|
Jasmin14
|
Ekasen Naturreservat
Das Naturreservat liegt in der Nähe von Fjugesta (nördlich des Vättern) und ist nicht größer als ein Fußballfeld. Es beherbergt viele uralte Eichen, die zwar in der Tat recht groß sind, aber dennoch nicht schöner, interessanter oder sonst was, als die, die bei uns im Lande zu finden sind. Eine kleine Tafel am Eingang informiert über... tja, Schwedisch müsste man können. Fazit: unspektakulär und höchstens für die Forst- und Umweltinteressierten unter euch zu empfehlen. Wenn überhaupt.
Mehr
|
|
Jasmin14
|
Angeln
Schweden ist für jeden Angler ein kleines Paradies. Ich war in der Region Lekeberg (zwischen Örebro und Vätternsee) und da ist es erlaubt in mehreren Seen und Flüssen zu angeln. Viele sind sogar umsonst, z.B. der Fluss Svartan. Für andere kannst du eine günstige Angelkarte kaufen, die es u.a. in der Hydrotankstelle in Fjugesta oder bei Statoil in Karlskoga gibt. Wir hatten jeden Abend dann leckeren Hecht oder Barsch auf dem Teller. Petri heil!
Mehr
|
|
E_i_K
|
Cider
Cider ist ein Getränk mit geringem Alkoholgehalt. Es wird im Gegensatz zu höherprozentigem auch im Supermarkt verkauft und enthält lediglich 2,5% Alkohol. Es ist ein sprudelndes weinhaltiges Getränk das meist aus der Dose getrunken wird. Die Geschmacksrichtungen sind vielfältig, mir hat Birne am besten geschmeckt! Ein Getränk dieser Art habe ich bisher nur dort gesehen. Schmeckt super.
Mehr
|
|
E_i_K
|
Alkoholische Getränke
Alkohol ist wie in ganz Skandinavien ziemlich teuer! Wer etwas mitnehmen möchte sollte das tun denn die Flasche Bier schlägt schnell mit einigen Euros zu Buche, hochprozentiges ist kaum zu bekommen und dazu verdammt teuer! Verkauft wird nur in staatlichen Geschäften die dazu noch rar gesät sind. Ausnahmen sind Bier mit geringem Alkoholgehalt unter 2,5% und Cider, ebenso mit geringem Alkoholgehalt. Die Schweden brennen gerne selber und brauen aufgrund der Preise auch viel selbst. Geschmackssache und vielleicht auch nicht immer ganz ungefährlich...
Mehr
|
|
Elisa
|
Low-budget-Urlaub in Schweden und Norwegen?
Hi, ihr da draußen!
Ich möchte schon seit langem Urlaub in Schweden und Norwegen machen (v.a. wegen der Natur), aber all die Berichte darüber, wie unglaublich teuer diese Länder sind, halten mich immer wieder davon ab. Ist es wirklich so schlimm? Gibt es keine Möglichkeit, low budget nach Skandinavien zu fahren?
Mehr
|
|