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Reiseführer Würzburg

4.0 stars

Würzburg - Reiseführer




Die Bischofsstadt Würzburg (131 000 Einwohner) liegt mitten im fränkischen Weinbaugebiet direkt am Main. Die Stadt ist wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt Unterfrankens mit ihrer Universität, den Fachhochschulen, Musikschule und dem Weinanbau und -handel, bedeutenden Industriebetrieben und seinem Binnenhafen am Rhein-Main-Donaukanal. 1981 wurde die einzigartige barocke Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Drei herausragende Künstler sind mit Würzburg verbunden: Tilman Riemenschneider(Bildhauer und Holzschnitzer um 1500), Balthasar Neumann(1678-1753) als Barockbaumeister und der venezianische Maler Tiepolo (1696-1770).

Sehenswürdigkeiten

  • fürstbischöfliche Residenz am Residenzplatz (1720-1744) - vom Barockbaumeister Balthasar Neumann geschaffen. Zu den eindruckvollsten Räumen gehört das großzügig angelegt Treppenhaus, das von dem Venizianer Tiepolo mit dem größten Deckengemälde der Welt ausgestattet wurde. Es stellt die vier Erdteile sowie antike Gottheiten dar(Australien noch unbekannt), auch den Kaisersaal malte er aus. Die Hofkirche schufen beide Künstler gemeinsam. Die vortrefflichen Stuckarbeiten im `Weißen Saal` stammen von A. Bossi. Die Residenz dient heute repräsentativen Zwecken, Konzerten (Mozart-Fest), dem Staatsarchiv und dem Kunstmuseum(Martin-von-Wagner –Museum mit antiker Kleinkunst 6.-. Jahrh v Chr. und Holzplastiken von Riemenschneider). Zu empfehlen ist ein Spaziergang durch den gepflegten barocken Hofgarten.
  • Dom St. Kilian-(1045-1188)- der romanische Bau wurde nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut, flachgedecktes romanisches Mittelschiff, auch Arbeiten von Riemenschneider; Schönbornkapelle von B. Neumann (1736) als Grablege für die Fürstbischöfe.
  • Neumünster(11.Jahrh) – Basilika über den Grabstätten der irischen Mönche Kilian, Kolonat und Tatnan erbaut; Kuppel mit Westfassade wurde in der Barockzeit hinzugefügt. Mehrere Riemenschneider-Arbeiten finden wir hier. Kreuzgang aus der Stauferzeit und ein Gedenkstein für den mittelalterlichen Minnesänger `Walter von der Vogelweide` (starb hier 1230) hinter dem Neumünster im Lusamgärtlein.
  • Rathaus (13. Jahrh)- als Sitz des bischöflichen Burggrafen. Erweiterungen im Laufe der Jahrhunderte,`Roter Bau` (1660) mit reichgegliederten Renaissancefassade. Der Vierröhren-Brunnen vor dem Rathaus ist von 1765
  • Haus zum Falken(1752)- schönste Rokoko-Fassade
  • Alte Mainbrücke – erster Holzbau im 15. Jahrh, um 1700 Vollendung des Steinbaus. In der Barockzeit kamen Heiligenstandbilder als Schmuck darauf. Von hier hat man Blick auf die zwei `Alten Kranen` und das neue Congress Centrum.
  • Festung Marienberg- 706 entstand hier die erste Marienkirche, 1201 wurde mit dem Bau der Festung begonnen. Sie war bis 1719 Sitz der Fürstbischhöfe. Im 13. Jahrh. kam der 30 m hohe Bergfried hinzu, über dem 102m tiefen Brunnen entstand ein zierlicher Renaissance- Brunnenhaus. Heute beherbergt die Festung 2 Museen: im ehemaligen Zeughaus ist das Mainfränkische Museum untergebracht (volkskundliche Kunst aus der Region, auch Riemenschneider, Zeugnisse der fränkischen Weinkultur). Das Fürstenbau-Museum beherbergt die 1200 jährige Geschichte der Stadt und Wohnwelt der Fürstbischöfe.
  • Wallfahrtskirche `Käppele`(1750) – von Balth. Neumann im Barockstil auf dem Nikolausberg erbaut.
  • Julius-Maximilian-Universität 1402 gegründet,(heute etwas 20 000 Studenten), Alte Universität in der Innenstadt, Neubaukirche dient als Aula und Festsaal
Umgebung von Würzburg
  • Bocksbeutelstraße – zahlreiche Winzerorte finden wir hier. Der Weinanbau wurde um 800 von Mönchen in diese Gegend gebracht. Der mainfränkische Wein wird traditionell im Bocksbeutel (abgeflachte Flasche ) abgefüllt.
  • Veitshöchheim- (7km nördl) ehemalige Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe, 1682 begonnen, 1750 von Balth. Neumann im Barockstil erweitert. Sehenswert der dazugehörige Schlossgarten, der besterhaltene Rokoko-Garten Deutschlands mit künstlichem See, Fontänen und Skulpturen.
Wohin in Würzburg?
  • Mainfrankentheater –Dreispartentheater in der Innenstadt
  • Kulturspeicher – Kabarett, Chanson und Musik
  • Boulevardtheater Chambinzky` spielt Komödien, Volksstücke und Musicals, im Sommer Freilichtspiele
  • Regelmäßige Veranstaltungen:
  • Mai - Africa Festival
  • Juni/ Juli -Mozartfest
  • Juli/ August- Christopher Street Day
  • August/ September- Fürstbischöfliche Hofmusiktage
  • August/ September – Weinparade am Dom
  • September- Stadtfest und Theaterfest
  • November – Kabarett-Tage
  • November- Bachtage
  • Dezember -Weihnachtsmarkt
  • Lokale Spezialitäten:
  • Bekannte Frankenweinlage auf dem Stadtgebiet ist der `Würzburger Stein` und die 3 traditionsreichen Weingüter mit saalartigen Weinstuben: Hofkellereien (staatlich, früher fürsteigen), das Juliusspital (kirchlich), das Bürgerspital (bürgerlich)
  • seit 1980 gibt es die eigene Würzburger Bratwurst

Tipps

Würzburg allgemein

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Würzburg ist ein nettes, relativ kleines Städtchen im Maintal umgeben von grünen Hängen mit Weinbergen, in denen man spazierengehen kann. Es gibt einen schönen Dom, eine Festung, die weit über der Stadt trohnt, einige kleine Museen und Theater, Restaurants und Cafés, Geschäfte und die Universität auf dem grünen Hügel über der Stadt. Am Main wird sommers gegrillt, gesportelt und gelebt. Dann ist das Mainufer voll junger Leute. [mehr]

Biergarten am Main

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In der Wuerzburger Innenstadt, direkt am Main gibt es im Sommer einen tollen... [mehr]

Tolles Weingeschaeft in Wuerzburg

 Sterne
Wuerzburg und die Region um Wuerzburg herum sind ja bekannt fuer die tollen... [mehr]

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